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Synology DSM 6.1 Tutorial – Installation eines DNS-Servers

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  1. Stefan

    Super erklärt

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  2. Ruppert

    Top! Danke!

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  3. Martin

    Das ist jetzt eher eine Frage an die Experten, aber vielleicht findet sich ja einer, der mir das beantworten kann.

    Ein Gerät im Netzwerk (Client) möchte auf eine Webseite zugreifen. Er fragt daher den lokalen DNS-Server an, in der Regel ist es der Router. Dieser cacht DNS-Einträge, hat jedoch nur eine bestimmte Speichermöglichkeit – eine NAS würde hier mehr Speicherplatz und somit einen größeren Cache bieten, weshalb mehr Einträge schneller geladen werden können. Befindet sich der Eintrag nicht im Cache, dann wird die im Router eingetragenen DNS-Server verwendet – meistens vom ISP gestellt und der Eintrag für weitere Anfragen gespeichert. Richtig? In Fritz!Boxen und Co. kann man aber auch andere, öffentliche DNS-Server wie bspw. 1.1.1.1 oder 1.0.0.1 von Cloudflare bzw. die allseites bekannten DNS-Server 8.8.8.8 oder 8.8.4.4 von Google eintragen, welche meist eine schnellere Namensauflösung anbieten, als die des Providers. Je größer der Cache und je leistungsstärker das Gerät, desto schneller die Rückantwort? Sprich, ich kann nicht nur eigene Zonen verwalten und eigene Subdomains/Domains eintragen, sondern müsste auch einen Performance-Boost haben, wenn ich die Synology als DNS-Server nutze, oder? Allgemein sollte der lokale DNS-Server schneller sein, als externe DNS-Server und die einer NAS wie der DS1515+ vermutlich schneller, als die eines mikrigen Routers. Mich würde daher ein Benchmark interessieren, bei dem einmal die Fritz!Box und einmal die NAS als DNS-Server dient.

    Des weiteren habe ich eine domain “abc.tld”. Wenn ich im lokalen Netzwerk “abc.tld” eingebe, wird trotzdem auf die IP-Adresse über den öffentlichen DNS aufgelöst. Wenn ich die Zone allerdings mit der Synology verwalte, würde ich außerhalb meines Heimnetzwerkes entsprechend über die DNS der “.tld”-Domain die IP-Adresse aufgelöst bekommen. Der Domainanbieter verwaltet dazu die Einträge – das klappt ja jetzt auch bereits hervorragend. Innerhalb des Netzwerkes würde jedoch die lokalen Einträge bevorzugen, weshalb ich hier direkt auf die internen IP-Adressen verweisen kann und bei bestimmten Diensten bspw. keine Portfreigabe einrichten müsste.

    Was spricht denn dagegen, den Geräten eine entsprechenden Hostnamen zu vergeben, das müsste doch bereits ausreichen? Ich kann den Ansatz hier nicht ganz nachvollziehen. Bei nem aufgespannten Intranet von einem Unternehmen, okay, da macht das vielleicht Sinn, aber bis auf die Cache-Funktionalität erschließt sich mir der Mehrwert für Privatanwender nicht.

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