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Gadget-Hersteller laden die Apple Watch per Diagnose-Port – Keine Berücksichtigung im “Made for Apple Watch“-Programm

Bereits vor dem Verkaufsstart der Apple Watch ist der verbaute Diagnose-Port aufgefallen. Zu Beginn dachte man noch, dieser würde bei den Modellen, welche an Kunden ausgeliefert werden, nicht mehr vorhanden sein. Spätestens seit dem ersten Verkaufsstart wissen wir aber, dass dieser weiterhin in jedem Apple Watch-Modell integriert ist.

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Die Hersteller des Drittanbieter-Armbandes Reserve Strap haben sich diese Information recht schnell zunutze gemacht und präsentierten bereits vor der Veröffentlichung ein Watch-Armband, welches mit einem Akku ausgestattet sein wird und den erwähnten Diagnose-Port zum Aufladen nutzen soll. In dem aktuell veröffentlichten Video zeigt man nun genau diesen Ladevorgang der Apple Watch, welcher über den Diagnose-Port etwas schneller vonstatten geht, auch wenn der Unterschied zur induktiven Methode lediglich 5 Prozent beträgt.

Das Reserve Strap-Armband soll übrigens diesen Herbst ausgeliefert werden, eine Vorbestellung für 249 Dollar ist bereits möglich. Da es sich hierbei um das erste Konzept mit integriertem Akku handelt, sollte man eventuell preisgünstigere Alternativen abwarten. Zu erwähnen sei noch an dieser Stelle, dass der Ladevorgang per Diagnose-Port nicht in dem “Made for Apple Watch“-Programm berücksichtigt wird und dementsprechend keine Zertifizierung zu erwarten ist. Ob Apple die Aufladung per Diagnose-Port in einem späteren Update wieder unterbindet, kann ebenfalls nicht genau gesagt werden.

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Apple veröffentlicht vierte OS X 10.10.4 Beta

Apple hat soeben eine weitere OS X 10.10.4 Beta veröffentlicht. Das neue Build 14E26a steht wie gewohnt über das Developer Center für registrierte Entwickler zum Download bereit. Alternativ ist auch ein Aktualisierung über den Mac Appstore möglich. Wir informierten außerdem darüber, dass auch User des öffentlichen Beta-Programms testen können.

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Wie auch in der letzten OS X 10.10.4 Beta gibt es bislang keine Neuigkeiten über Änderungen. Wahrscheinlich wird es sich auch diesmal nur um Fehlerbehebungen handeln.

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Karten-App: Apple informiert über die neuen Datenquellen NavAds und Yellow Pages Turkey

Wir informierten erst gestern im wochencheck, dass TomTom weiterhin der Datenlieferant für Apples Karten-App bleibt. Die Unternehmen haben sich letzte Woche zusammengesetzt und für eine Vertragsverlängerung entschieden. Auf den entsprechenden Support-Seiten informiert das Unternehmen aus Cupertino aber über weitere Veränderungen. Demnach wir die Karten-App um die Services (Quellen) E-WEGO SARL, NavAds BV und Yellow Pages Türkei erweitert. Die neuen Datenquellen werden vermutlich überwiegend im Ausland zum Einsatz kommen. Schaut man sich die Services etwas genauer an, werden vor allem User in der Türkei sowie Frankreich von der Aktualisierung profitieren.

Auch in den vergangenen Tagen gab es interessante News zur Karten-App. So plant das Unternehmen beispielsweise eine Integration von Nahverkehrs-Infos mit iOS 9, weitere Informationen hierzu werden auf der bald stattfindenden World Wide Developer Conference in San Francisco erwartet. Eine weitere interessante News galt auch der Übernahme des GPS-Unternehmens Coherent Navigation. Was genau Apple mit der Übernahme plant, bleibt allerdings bislang abzuwarten, klar sein sollte, dass man anscheinend die Karten-Genauigkeit optimieren möchte. Das Unternehmen Coherent Navigation war vor der Übernahme für eine genaue Positionsbestimmung bekannt.

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wochencheck KW 21/15 – Verwirrungen um zukünftige iPhone-Modelle – Apple Watch: Armbänder verfügbar und fehlerhaftes Update – Musik-Dienst-Start weltweit – Gadget-Tipp sowie die App der Woche

Aktuell sind die beiden Apple Angebote Beats Music und iTunes Radio auf wenige Staaten beschränkt. Apple scheint aber mit Hochdruck daran zu arbeiten den erwarteten neuen Streaming-Service direkt zum Start weltweit verfügbar zu machen. Schon bei der Einführung von iTunes Radio hatte Eddy Cue ja damals vollmundig versprochen, dass der Service zeitnah in über 100 Ländern zur Verfügung stehen sollte. Neben den USA ist iTunes Radio bis heute zusätzlich aber nur noch Australien verfügbar. Der im letzten Jahr von Apple übernommene Beats Music Dienst steht exklusiv nur in den USA zur Verfügung.

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Für den in diesem Sommer erwarteten neuen Musik-Streaming-Service scheint man bei Apple nicht noch einmal die gleichen Fehler machen zu wollen und setzt auf einen internationalen Start gleich zu Beginn. Laut einem Artikel von Billboard aus dieser Woche soll auch Russland zu den Ländern zählen, in denen Apple neues Angebot von Anfang an verfügbar sein soll. Führende russische Plattenlabel haben Gespräche mit Apple angedeutet, in denen über die digitalen Rechte für eine Verwertung in einem Streaming-Dienst verhandelt wird. Trotz aller Krisen ist der Markt für Musik-Streaming Angebote 2014 in Russland um 214% gewachsen. Aufgrund der politischen Lage sind die aktuellen Verhandlungen sicher ein mutiger Schritt. Die Konkurrenz von Spotify hatte den für dieses Jahr geplanten Start auf dem russischen Markt im Januar abgesagt, da man beim schwedischen Konzern zu große Risiken durch die schwache Wirtschaft und den Verfall des Rubels gesehen hat.

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Konfusion um neue iPhone Modelle

Bereits in der letzten Woche haben wir ausführlich über die erwarteten Features der nächsten iPhone-Generation berichtet. In dieser Woche gab es hier einige wilde Spekulationen. Laut KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo soll Apple den Verkaufsstart für die nächsten iPhone-Modelle bereits für August dieses Jahres planen. So früh wäre noch nie ein neues iPhone in den Verkauf gegangen. In der Vergangenheit hat man bei Apple die WWDC im Juni meistens zur Ankündigung neuer Modelle mit Verkaufsstart im September / Oktober genutzt. Das hier in diesem Jahr schon im August neue iPhone-Modelle in den Handel gehen darf doch sehr stark angezweifelt werden.

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Für noch mehr Aufregung sorgte die Veröffentlichung eines neuen iPhone Lightning Docks im Apple Online Store. Auf einem der Produktbilder zur Veranschaulichung mit welchen iPhone-Modellen das Dock nutzbar ist war ein iPhone 5c mit einem Touch ID Button zu sehen. Damit schossen die Spekulationen, dass Apple doch an einem günstigeren 4“ iPhone arbeitet. Tatsache scheint hier aber eher ein Fehler aus Apples Werbeabteilung zu sein, aktuell ist hier wieder ein ganz normales iPhone 5c mit Standard Home-Button zu sehen. Letzte Informationen sagten ein neues iPhone 6c erst Jahr 2016 voraus.

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Apple Watch: Armbänder in den Stores erhältlich – Problem nach erstem Update

Der freie Verkauf von Apple Watches soll im Juni beginnen. Vorab gab es in dieser Woche Meldungen, dass Apple erste Chargen von Armbändern bereits an die Stores ausliefert. Die limitierte Menge an Armbändern soll hauptsächlich für Kunden zur Verfügung stehen, die ihr gekauftes Armband tauschen möchten. Ein weiterer Teil laut einem internen Apple Memo als Ersatz für die Demogeräte genutzt werden, sodass wohl nur eine recht überschaubare Menge an Armbändern in den freien Verkauf gehen wird.

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In dieser Woche hat die Apple Watch ebenfalls ihr erstes Software Update erhalten. Neben einigen Leistungsverbesserungen wurden hautsächlich diverse Sicherheitslücken geschlossen, wie z. B. das mögliche Ausführen von Schadcode durch Einschleusen einer manipulierten Font-Datei. Nach ersten Tests im Netz sollen diverse Drittanbieter-Apps auf der Apple Watch jetzt durchaus schneller starten. Wie so oft gab es aber nicht nur Verbesserungen. So berichten diverse User von Problemen mit der intervallgesteuerten, automatischen Pulserfassung. Das Problem bezieht sich dabei scheinbar nur auf die automatischen Abfragen, die die Apple Watch außerhalb von Workouts oder der manuell ausgelösten Pulsmessung auslöst. Für die kontinuierliche Datenerfassung werden bekanntlich die grünen LED’s durch den Sensor genutzt, diese verbrauchen aber erheblich mehr Energie und verkürzen so die Akkulaufzeit erheblich. Bis Apple hier ein neues Update nachliefert, bleibt den betroffenen Usern nur die Möglichkeit ihren Herzschlag durch eine manuell ausgelöste Messung zu überprüfen.

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Auch wenn man noch keine Apple Watch in den Apple Stores kaufen und sofort mitnehmen kann, gibt es immerhin seit dem Verkaufsstart Anfang April in den Retail Stores sogenannte Apple Watch Demo-Stationen. Hier kombiniert Apple eine Smartwatch und ein iPad Mini für einen ersten Test. Vor ein paar Wochen haben wir bereits über die Spekulationen rund um den versteckten Anschluss der Apple Watch zwischen Armband und Gehäuse berichtet. Hier schließt sich nun der Kreis ein wenig. In den Demo-Stationen nutzt Apple genau diesen Anschluss um Daten zwischen dem iPad und der Apple Watch zu übertragen und die smarte Uhr aufzuladen. Entsprechende Fotos und Details tauchten in dieser Woche in Brasilien auf, wo Apple scheinbar an den notwendigen Genehmigungen für einen Verkaufsstart arbeitet.

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Zu guter Letzt gab es auch für die App Entwickler noch eine enorme Erleichterung für kommende Apple Watch-Anwendungen: Apple hat ein neues Paket mit Grafiken des Watch UI-Kits zum kostenlosen Download bereitgestellt. Die umfangreichen Beispiele dürften die Arbeit der Entwickler für die Konzeption und Umsetzung der grafischen Elemente ihrer Apple Watch-Apps erheblich vereinfachen.

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News Check

  • In einem umfangreichen Patent hat sich Apple diverse neue Anwendungen für die Touch ID-Technik gesichert. Eine Variante ist die Touch ID-Integration im Display, welche zukünftig den Home-Button überflüssig machen könnte. Weiter hat sich Apple die Erkennung von Gesten durch den Home-Button patentieren lassen, damit könnte man z. B. auf dem Display scrollen, ohne diesen zu berühren. Auch die Anwendung in Spielen beschreibt das Patent, durch die Stärke des Drucks wird in einem Beispiel die Stärke eines Schusses mit Pfeil und Bogen bestimmt.
  • Eine interessante Tarifoption hat die Telekom in dieser Woche für ihr MagentaEINS Programm vorgestellt. Für 10 € zusätzlich pro Monat können alle Kunden auf das volle Daten- und Telefonvolumen ihres Vertrages im EU-Ausland zugreifen. Wer viel im Ausland unterwegs ist, findet hier die entsprechenden zum Angebot.
  • Für die Karten-Apps verwendet Apple seit Jahren Daten vom TomTom aus den Niederlanden. Dieser Vertrag wurde in dieser Woche ein weiteres Mal verlängert. Bereits seit 2012 ist TomTom Apples Lieferant für das Kartenmaterial.
  • Der schwache Wechselkurs des Euro hat zu weiteren teilweise massiven, Preiserhöhungen für Apple Produkte gesorgt. So kosten einige iMac-Modelle oder die Top-Konfiguration des Mac Pro ab sofort bis zu 600 Euro mehr. Die Preise für die MacBooks hatte Apple ja bereits im März angepasst.
  • Apple steht scheinbar kurz davor, in einem weiteren Land einen ersten Apple Store zu eröffnen. Einiges deutet darauf hin, dass ein erster Store in Belgien bald eröffnet werden könnte. Entsprechende Stellenanzeigen finden sich jedenfalls bereits bei Apple und auch Meldungen über die Einführung von Apple Pay in Belgien passen zum Thema.
  • Der erste Film über Steve Jobs hat es ja nicht bis in die deutschen Kinos geschafft. Aktuell entsteht bei Universal Pictures ein zweiter Film über den Apple Gründer. Dieser soll in den USA am 9. Oktober Premiere haben und ab dem 12. November auch in deutschen Kinos zu sehen sein.
  • Über die Pläne rund um Apple kommenden Musik-Streaming Dienst haben wir öfters berichtet. Im Zuge der Verhandlungen mit Apple scheinen die großen Plattenlabel wie Sony und Universal auch Druck auf die Konkurrenz von Spotify zu machen. Die Möglichkeit über Spotify nur durch Werbung unterbrochen, kostenlos Musik zu hören ist vielen Anbietern ein Dorn im Auge. Die Plattenfirmen würden hier lieber eine 3-monatige Testphase mit anschließendem kostenpflichtigen Abo sehen.
  • Musik-Streaming ist nicht nur ein viel diskutiertes Thema. Auch die Umsätze in diesem Bereich wachsen stetig. Die aktuellen Zahlen von Warner Music zeigen ein Umsatzplus von satten 33% im 2. Quartal 2015. Im Vergleich dazu stiegen die Umsätze durch den Download über iTunes und Co. gerade einmal um 7%.
  • Hacker suchen nach immer neuen Wegen für ihre kriminelle Attacken. Eine Möglichkeit die gefaketen Webseiten einer Phishing-Mail zu erkennen waren bisher die Adressen der Webseiten, die man über eine derartige Mail aufgerufen hat. Jetzt tauchten hier erste Hacks auf, die die Adresszeile im Browser manipulieren sollen und so einen anderen Seitennamen vorgaukeln. Grundsätzlich sollte man derartige Links in einer E-Mail sowieso nicht öffnen und ein entsprechender Patch von Apple wird bestimm folgen.
  • Den iTunes Ping-Service hatte Apple vor einiger Zeit eingestellt. Jetzt deuten aber entsprechende Features in der neuen Musik-App in den iOS 8.4 Betas darauf hin, dass Apple für sein neues Musik-Streaming-Angebot wieder ähnliche Features einbauen möchte. Damit sollen die Künstler eigenen Seiten gestalten können auf denen sie Demos, Fotos, Videos und Infos zu Konzerten veröffentlichen können
  • Ein erfreuliche Nachricht für Besteller der Apple Watch-Edition. Das Unternehmen fängt seit letzter Woche an, die vorbestellten goldenen Modelle auszuliefern.

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Gadget-Tipp

Von den ausgefallenen und hochwertigen Produkten von germanmade. haben wir schon einige auf apfelcheck.de vorgestellt. Jetzt gibt es mit dem m.3 Sleeve mal wieder ein neues, ausgefallenes Sleeve für das iPhone 6 oder iPhone 6 Plus. Wie immer ist jede Hülle dabei wieder ein echtes Unikat und wird als absolutes Unikat mit einer persönlichen Gravur nach Wunsch ausgeliefert. Gefertigt werden die m.3 Schutzhüllen aus dickem und robustem Rindsleder. Um die festen Lederteile miteinander zu verbinden, werden Seitenteile aus nachhaltigem PE Schaum verwendet, in denen Messing-Gewindebuchsen integriert sind.

Die Lederstücke werden durch Chrom-6 freie Schrauben miteinander verbunden, die der iPhone 6 Schutzhülle einen ziemlich außergewöhnlichen Look verleihen. Wer eine außergewöhnliche Schutzhülle für sein iPhone 6 oder iPhone 6 Plus sucht, der findet in dem neuesten germanmade. Produkt einen echten Hingucker. Auf jeden Fall scheinen die m.3 Schutzhüllen gut anzukommen, aktuell sind sie im Online Store ausverkauft. Wenn es denn wieder Nachschub gibt, kann die m.3 Schutzhülle für 74,94 € für das iPhone 6 oder für 89,95 € als iPhone 6 Plus Version zzgl. Versandkosten direkt bei germanmade. bestellt werden.

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App der Woche

Evernote als Sammelstelle für Notizen, Links, Bilder und Dateien nutzen mittlerweile ja Millionen von Usern. Mit Apps und Zugriff auf nahezu allen Plattformen ist der Dienst ein sehr nützlicher Helfer. Einzig die Apps selber sind bei allen Funktionen für das einfache Eingeben von Notizen nicht sonderlich übersichtlich und funktional. Hier setzt Alternote von MABee Arts Ltd an. Alternote ist alternativer Evernote-Client zum Erfassen von Notizen. Die App setzt dabei auf ein schlichtes, funktionales Design mit dem Focus auf das ablenkungsfreie Erfassen von Notizen. So gibt es einen Modus, der alle Menü- und Seitenleisten ausblendet, sodass man sich voll und ganz auf das Schreiben konzentrieren kann. Einfache Formatierungen können in Markdown-Syntax eingegeben werden.

Alternote wandelt diese dann automatisch in RTF Formatierungen um, die auf allen Evernote Clients angezeigt werden können. Die Steuerung ist intuitiv und fast jede Funktion lässt sich durch einfache Tastenkürzel aufrufen. Wer Evernote nicht nur zum Clipping von Webseiten oder Ähnliches benutzt findet hier einen gelungenen Editor, den man sich auch von den Originalentwicklern schon seit Längerem gewünscht hätte. Kleinigkeiten wie ein Nachtmodus zum Schreiben am Abend oder die sehr gelungene Navigation per Such- oder „Jump to…“-Funktion ermöglichen ein viel flüssigeres Arbeiten als mit der Mac-App des Unternehmens.

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Die Synchronisation mit dem Evernote Account funktioniert übrigens ebenfalls schnell und problemlos. Aktuell gibt es die App noch zum Einführungspreis von 4,99 € im Mac App Store und als Texterfassungs-Tool für Evernote absolut zu empfehlen.

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Angebot der Woche

Wer bis lang beim neuen 12-Zoll-Macbook nicht zugegriffen hat, kann aktuell noch etwas beim Verkaufspreis sparen. Beim Online-Reseller Mactrade gibt es aktuell eine Rabatt-Aktion für die Vorbestellung des neuen Modells. Mit dem Rabatt-Code – MACBOOK12-100 – erhalten Käufer eine Vergünstigung von 100 Euro. Zwar weist der Online-Shop aktuell noch keine Lieferzeiten für das neue Modell auf. Wer etwas warten kann, bekommt das neue Macbook aber immerhin etwas günstiger. Man kann die Verfügbarkeit auch beim Support anfragen, wenn die Lieferzeit ein entscheidendes Kriterium ist. Zu erwähnen sei noch, dass die Kombination mit einer  0 %- Finanzierung, sowie dem Education-Rabatt von MacTrade möglich ist. Andere Vorteilsaktionen sind aber ausgeschlossen. Die Aktion endet bereits am 28. Mai 2015.

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Apple Watch: Find my Watch, Erweiterungen für Ziffernblätter sowie native Apps und neue Gesundheitsfunktionen

Die Apple Watch ist bei vielen Vorbestellern noch gar nicht eingetroffen, da überraschen die gut informierten Kollegen von 9to5Mac bereits mit Neuigkeiten über neue Funktionen, welche mit der Apple Watch in der Zukunft möglich sein werden. So nennt man im Artikel beispielsweise die Funktion “Find My Watch“, welche bereits vom iPad sowie iPhone bekannt ist. Wie bei anderen iOS-Geräten liesse sich die Apple Watch dann aus der Ferne aufspüren und direkt löschen. Mit der Einführung für das iPhone sowie iPad konnte man die Diebstahlsrate erheblich senken.

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Weiter wird die “Smart Leashing”-Funktion genannt, welche den Besitzer erinnert, wenn die Apple Watch irgendwo liegen lassen wird. Dies könnte auch morgens hilfreich sein, damit man beim Weg zur Arbeit die smarte Uhr nicht vergisst anzulegen. Auch im Bereich Gesundheit gibt es eine Roadmap für neue Funktionen sowie weitere Sensoren. Man nennt beispielsweise eine genaue Blutsauerstoffmessung oder Hinweise bei unregelmäßiger Herzaktivität. Auch vollwertige Watch-Apps werden im Bericht erwähnt, diese könnten die aktuell längeren Ladezeiten verringern. Auch Erweiterungen für die Ziffernblätter werden genannt. Als Beispiel nennt man Twitter, bei der man aktuell mit einer Einblendung herumexperimentiert, welche die Anzahl der ungelesenen Tweets anzeigt.

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Wann Apple die einzelnen Funktionen sowie Optimierungen vorstellt, wird nicht genau genannt. Die Fachpresse rechnet aber mit einem WatchOS-Update auf der WWDC, gerade die nativen Apps sollten auf der Konferenz als sicher gelten. Einige der genannten Funktionen werden vermutlich auch neue Hardware benötigen, sodass nicht alle Funktionen auf dem ersten Modell verfügbar sein werden. Im Bereich Gesundheit ist dies ja generell der Fall, da für weitere Messungen neue Sensoren verbaut werden müssen. Lediglich der verbaute aber nicht aktivierte Pulsoximeter könnte noch softwareseitig optimiert werden. Apple hat diesen in allen Modellen verbaut, wegen ungenauen Messungen wird dieser aber nirgends genannt.

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Apple Tv: Das neue Modell mit einem flacheren Design sowie Siri und dem TvKit für Apps von Drittanbietern

Den Kollegen von 9to5Mac wurden wiedermal interessante Informationen zugespielt, welche die Zukunft der Set-Top-Box Apple Tv vorhersagen. Schon lange wird über ein neues Modell spekuliert, die aktuellen Informationen bestätigen nun die Gerüchte der letzten Monate. Das neue Modell soll demnach größer aber dafür flacher werden, auch eine sehr tiefe Integration der Sprachassistenten Siri ist geplant. Weiter nennt man ein TVKit welches Entwicklern die Möglichkeit geben wird, eigene Apps für das Apple Tv zu entwickeln. Letzteres würde sicherlich viele neue Käufer anlocken, schon seit Jahren hört man diesen Wunsch an jeder Ecke.

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Mit dem Verkaufsstart des neuen Modells will Apple auch den neuen Video-Streaming-Service starten, der interne Codename ist angeblich “J34″, das Betriebssystem wiederum lautet “MonarchTide”. Wann Apple die neue Box vorstellt, geht aus dem Bericht nicht hervor, es kann aber davon ausgegangen werden, dass wir eine Apple Tv-Präsentation auf der WWDC 2015 zu sehen bekommen. Dies würde auch perfekt zur Entwicklermesse passen, bei der man dann das neue TVKit den Teilnehmern genauestens erklären kann.

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Auf der WWDC wird Apple das neue OS X 10.11 (intern “Gala“) und auch iOS 9 für iPhone sowie iPad vorstellen. Letzteres könnte laut aktuellsten Informationen mit einem neuen User Interface präsentiert werden, auch die Stabilität sowie die Schnelligkeit des Systems sollen bei der neusten Version die Hauptrolle spielen. Auch iOS 8.4 wird ganz sicherlich auf der WWDC kurz erwähnt, wir gehen davon aus, dass Apple eventuell auch am gleichen Abend den Download freigibt. iOS 8.4 kommt mit einigen Optimierungen daher, auch die neue Musik-App ist Bestandteil dieses Versions-Updates. Wir informierten außerdem über die Integration von Hörbüchern in iBooks und auch mit iBooks Author erstellte interaktive Bücher sollen mit iOS 8.4 auch auf dem iPhone lesbar werden.

Fotoquelle: Martin Hajek

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Apples Analyse-Tool App-Analytics ist nun für alle Entwickler zugänglich

Wir informierten bereits vor zwei Wochen, dass registrierte Entwickler den neuen Analyse-Dienst App-Analytics für ihre eigenen Anwendungen nutzen können, wenn man eine entsprechende Einladung per Mail erhalten hat. Apple hat nun seit einigen Tagen den neuen Analyse-Dienst für alle Entwickler freigegeben, welcher über iTunes Connect bereitsteht und weiterhin mit einem Beta-Label versehen ist. Aktuelle Informationen spekulieren über eine erneute Erwähnung auf der WWDC 2015, hier könnte der neue Dienst dann auch den Beta-Status verlieren.

Mit der neuen iOS-App-Analyse sollen Entwickler deutlich genauere Informationen zu den eingereichten Anwendungen erhalten. Hierzu gehören beispielsweise die getätigten Downloads im Appstore, die generelle Nutzung sowie das Herkunftsland des Users. Entwickler welche bereits eine fertige Anwendung per iTunes Connect eingereicht haben, müssen am Code der eigenen App nichts ändern. In den letzten Tagen hatte der Dienst allerdings ein paar kleine Hänger, welche aber nicht lange andauerten.

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Karten-App: Apple kauft das GPS-Unternehmen Coherent Navigation

Seitdem Apple im Jahr 2012 auf die eigene Karten-App setzt und sich von Google Maps gelöst hat, optimiert das Unternehmen stetig die Anwendung, nachdem man sich zum Start massiver Kritik aussetzen musste. Neben eigenen Entwicklungen holte man sich auch das Know-How durch einige Firmenübernahmen. Hierzu gehören beispielsweise Unternehmen wie Tobsy Labs Inc. sowie Spotsetter. Wir berichteten außerdem auch bereits gestern im wochencheck, dass Apple wohl in Zukunft eine grundlegende Erneuerung der eigenen Karten-App plant. Dies geht aus aktuellen Stellenanzeigen für neue Mitarbeiter auf diesem Gebiet hervor. Auch die aktuelle Übernahme des in San Francisco ansässigen GPS-Unternehmens Coherent Navigation wurde heute seitens Apple bestätigt und soll ebenfalls der Karten-App zugutekommen.

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Dass der CEO Paul Lego und die Mitgründer William Bencze und Brett Ledvina bereits aktiv an der Entwicklung der Karten-App beteiligt waren, ist dabei bereits vor Kurzem auf den entsprechenden Linkedin Profilen bekannt geworden. Was genau Apple mit der Übernahme plant, bleibt allerdings bislang abzuwarten, klar sein sollte, dass man anscheinend die Karten-Genauigkeit optimieren möchte. Das Unternehmen Coherent Navigation war vor der Übernahme für eine genaue Positionsbestimmung bekannt. Hierfür entwickelte man ein hochintegriertes GPS-System, welches Signale von Satelliten des mittleren Orbits mit den Signalen des unteren Orbits kombiniert. Weitere Informationen zum Unternehmen lassen sich nicht mehr einsehen, die Webseite wurde bereits vom Netz genommen.

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wochencheck KW 20/15 – iPhone 6s mit 12 MP-Kamera – iPad Pro mit Force Touch – Apple Watch nicht sicher genug – Gadget-Tipp sowie unsere App der Woche

Fast fünf Wochen nach dem Verkaufsstart am 10. April arbeitet Apple weiter daran die vorbestellten Apple Watch-Modelle an die Kunden auszuliefern. In dieser Woche gab es erste Hinweise darauf, dass die ersten Edelstahlmodelle in Space Black mit den hochwertigeren Leder- oder Metallarmbändern in den USA und Kanada ausgeliefert werden. Auch in den anderen Ländern, die zu den ersten Startnationen gehörten, stehen die entsprechenden Lieferungen der nächsten Chargen wohl bereits an.

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Über die Ursachen der Lieferverzögerungen gibt es nach wie vor unterschiedliche Berichte. Glaubt man den aktuellen News der DigiTimes in dieser Woche, dann liegt die Hauptursache an einem Mangel an Arbeitskräften rund um das chinesische Neujahrsfest. Danach soll Apples Zulieferer Quanta massive Probleme gehabt haben die für das 1. Quartal georderten Komponenten zu liefern. Aktuell betragen die Lieferzeiten für eine neue Apple Watch für einige Modelle nur noch 2-3 Wochen. Bei anderen wie z. B. den Apple Watch Sport-Modellen ist als Liefertermin Juli angegeben.

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Neben den vielen Positiven Kritiken und Meinungen tauchen aber nach und nach auch einige Dinge auf, wo Apple noch dringend nachbessern muss. Mit der Einführung vom Activation Lock unter iOS 7 ging die Diebstahlsrate für iPhones erheblich zurück, da sich diese nicht mehr so ohne Weiteres zurücksetzen lassen, um sei weiter zu verkaufen. Die Apple Watch ist hier aktuell ein neues Ziel für Diebe. Zwar sind die persönlichen Daten auf der smarten Uhr automatisch per Passwort geschützt, sobald man dieses nicht mehr am Arm trägt, dass Zurücksetzen der Apple Watch ist allerdings ohne die Eingabe jeglichen Codes möglich. Hier muss Apple dringend im Rahmen eines Software-Updates nachbessern.

Sollte man tatsächlich Opfer eines Diebstahls werden, dürfte es bei der Rettung und Wiederherstellung der persönlichen Daten und Einstellungen kein Problem geben. Diese werden weitestgehend beim Backup des verbundenen iPhones gesichert. Legt man ein verschlüsseltes Backup an, werden auch die gesammelten Gesundheits- und Fitnessdaten mit gesichert. Ausgeschlossen vom Backup sind die Kalibrierungsdaten für die Workout- und Aktivitäten-App, jegliche Passwörter und die bei Apple Pay hinterlegten Karten.

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Gerüchte zum iPhone 6s

Bleibt Apple seinem bisherigen Zyklus treu, dann steht für diesen Herbst nur eine Modellpflege des iPhone 6 und iPhone 6 Plus an. Aktuell werden die Spekulationen und Gerüchte zu diesem Thema langsam aussagekräftiger. Als Highlight des iPhone 6s erwartet Analyst Ming-Chi Kuo, dass Apple ein Force Touch-Display einsetzen wird, wie wir es bereits von der Apple Watch und den Trackpads der neuen MacBooks her kennen. Voraussetzung dafür ist allerdings nicht nur entsprechende Hardware im neuen iPhone, auch die nächste iOS-Version müsste entsprechende Eingabemöglichkeiten beinhalten.

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An der Auflösung und Größe der Displays wird Apple wohl keine Veränderungen gegenüber dem aktuellen iPhone 6 Modellen vornehmen. Für die nächste Kamerageneration im iPhone plant man aber angeblich ein Upgrade auf 12 MP. Des Weiteren nennt man den neuen A9-Prozessor, der als sicher gelten sollte. Ansonsten werden nur kleinere Veränderungen und Ergänzungen wie z. B. eine neue Gehäusefarbe in Rose Gold, ein verbesserter Touch ID-Sensor oder ein stabileres Gehäuse erwartet. Der Start der Massenproduktion soll im August erfolgen. Angeblich plant man bei Apple für 2015 den Verkauf von 80-90 Mio. „iPhone 6s“ und iPhone 6s Plus“, aufgeteilt in ein Verhältnis von 2:1 zwischen den 4,7“ und 5,5“ Modellen.

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12,9“ iPad kommt 2016 mit neuer Display-Technologie

Auch zum iPad Pro gab es diese Woche neue Informationen. Apple arbeitet hier angeblich seit Längerem an einem größeren Gerät mit einem 12,9“ Display. Hierzu gab es in dieser Woche eine neue News hinsichtlich der neuen Touchscreens, an denen man bei Apple arbeitet. Die neuen Displays sollen dabei erstmalig mit einer komplett neuen Technologie ausgestattet sein. Die neuen Silver Nanowire Panels (AgNW) sollen empfindlicher und reaktionsschneller sein und wären dabei in der Massenproduktion sogar noch kostengünstiger als die aktuellen ITO basierten Displays.

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Apple soll hier bereits entsprechende Muster von seinen Lieferanten zum Testen angefordert haben. Die neue Nanowire Technologie kann verschiedene Druckstärken auf dem Display auswerten und eignet sich somit perfekt für Apples Force Touch-Eingaben. Weiterer großer Vorteil soll die bessere Lichtreflexion sein, verbunden mit einer höheren Lichtdurchlässigkeit. Dadurch sollen die kommenden Nanowire Displays noch einmal weniger Energie verbrauchen. Ein entsprechendes Patent zum Schutz der neuen Technik hat sich Apple jedenfalls bereits Anfang 2014 gesichert.

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News Check

  • Apple scheint eine grundlegende Erneuerung seiner Karten-App zu planen. Dies geht jedenfalls aus aktuellen Stellenanzeigen für neue Mitarbeiter auf diesem Gebiet hervor. Man möchte hier scheinbar die komplette Infrastruktur des eigenen Karten-Angebotes komplett überarbeiten.
  • Die ersten neuen MacBook-Modelle wurden bereits in den letzten Tagen ausgeliefert. Einige Nutzer erlebten beim Auspacken ihrer Geräte eine unangenehme Überraschung: Am Boden des neuen MacBooks fanden sich zwei Dellen, verursacht durch das darunter liegende Netzteil. Der Kopf des Netzteiles für europäische Geräte ist deutlich größer als in anderen Ausführungen und scheint hier für diesen ärgerlichen Mangel zu sorgen.
  • Aktuell läuft die neueste Version von iOS 8 auf 82% aller auf dem Markt kompatiblen Geräte. Knapp 17% der User setzten weiter auf iOS 7, ältere iOS Versionen laufen nur noch auf 2% aller Devices. Immer wieder interessant in diesem Zusammenhang ein Blick auf die Konkurrenz von Google. Die neueste Android Version 5.x Lollipop läuft gerade einmal auf 9,7% aller Smartphones und Tablets, 39,8% der Android Geräte werden mit der Version 4.4 KitKat betrieben. Fast genau so viele User (39,2%) nutzten immer noch Jelley Bean mit den Versionen 4.1-4.3, die im Zeitraum von Mitte 2012 bis Oktober 2013 bereits veröffentlicht wurden.
  • Greenpeace hat in dieser Woche einen weiteren Bericht zur Nutzung erneuerbarer Energien durch die großen Internetanbieter veröffentlicht. Hier liegt Apple weiter ganz klar an der Spitze vor allen anderen Konkurrenten. Alle Datencenter von Apple werden zu 100% aus erneuerbarer Energie gespeist. Die anderen Anbieter wie Yahoo, Facebook oder Google kommen hier auf gerade einmal auf Werte von 76%, 49% und 46%. Apple geht bei diesem Thema hier ganz klar voran. Aktuell hat man z. B. gerade wieder ein neues Projekt in China gestartet.
  • Mit iBooks Author erstellte interaktive Bücher sollen mit iOS 8.4 auch auf dem iPhone lesbar werden. Gestartet war die Bildungsoffensive von Apple 2012 nur auf dem iPad. Mittlerweile lassen sich die dynamischen Bücher, in die Audio- und Videoinhalte ebenso wie direkte Links in Internet eingebunden werden können ja auch auf dem Mac lesen. Mit dem nächsten iOS Update soll dies auch auf dem iPhone 6 und iPhone 6 Plus möglich sein.
  • Auch in diesem Jahr wird Apple bei einigen älteren Geräten keine Serviceleistungen mehr anbieten. Betroffen sind hiervon das iPhone 3G, iPhone 3GS, MacBook Pro (17 Zoll, Mitte 2009), iMac (20 Zoll, Mitte 2007) sowie der iMac (24 Zoll, Mitte 2007). Als Stichtag nennt man den 9. Juni.
  • In dieser Woche wurde Beta 3 von iOS 8.4 an registrierte Entwickler freigegeben. Neben ein paar optischen Anpassungen an der neuen Musik-App, gibt es nun auch eine Möglichkeit die auf dem Gerät gespeicherten Titel zu selektieren. Parallel wurde auch OS X 10.10.4 Beta Build 14E17e verteilt. Entwickler sollen dabei den Blick auf die Fotos-App und den Migrations-Assistenten werfen.
  • Synology veröffentlicht diese Woche eine neue Version des hauseigenen Betriebssystems für die Netzwerkspeicher. DSM 5.2 glänzt dabei mit folgenden Highlights:
    • AppArmor und SMB-3-Veschlüsselung für eine erhöhte Sicherheit
    • Schnellere, individueller anpassbare Cloud-Synchronisierung mit Verschlüsselung
    • Link Aggregation und Failover ohne kostspieligen Switch dank ALB-Unterstützung
    • Organisieren Sie Ihre Arbeit und Freizeit mit der verbesserten Note Station
    • Neue Möglichkeiten durch SSO-Server und Docker-Pakete
  • Apple hat die Support-Dokumente für die iCloud aktualisiert und hebt das Limit bei Kontakten auf 50.000 Einträge an.
  • Wie es ausschaut, wird das Unternehmen auf der WWDC 2015 auch die MacBooks mit einem 15 Zoll-Display aktualisieren. Einige Modelle sind hier bereits nicht mehr verfügbar.
  • Ein weiteres Update wurde für Final Cut Pro X ausgerollt. Die neue Version 10.2.1 kümmert sich dabei überwiegend um Fehlerbehebungen sowie Optimierungen. Das Update steht über den Mac Appstore zum Download bereit.

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App der Woche

MacID für iOS ist eine clevere Lösung um seinen Mac per iPhone oder iPad zu sperren bzw. entsperren, hierzu bedienen sich die Entwickler des TouchID-Buttons. Auch einen Screensaver starten oder die Musikwiedergabe per iTunes oder Spotify zu kontrollieren ist kein Problem mit der gelungenen Anwendung. Weiter lässt sich einstellen, dass der Mac automatisch gesperrt wird, sobald man sich mit seinem iPhone vom Gerät entfernt. Als Bestätigung erhält man auf Wunsch eine entsprechende Benachrichtigung. Ebenfalls hilfreich ist Clipboard-Funktion, mit der der zuletzt kopierte Text über alle Geräte hinweg genutzt werden kann.

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Damit das Ganze funktioniert, muss nur noch die entsprechende OS X App installiert werden, welche auf der Webseite der Entwickler bereitsteht. Die Verbindung zwischen Mac und iPhone wird per Strom sparender Bluetooth LE Technik aufgebaut. Unter iOS findet sich auch ein noch ein Widget für den Zugriff auf die wichtigsten Funktionen, für den Mac wiederum gibt es auch eine nützliche Unlock-Funktion per Trackpad, bei der eine individuelle Tap-Reihenfolge gesetzt wird. Die App MacID beinhaltet mittlerweile auch eine Apple Watch-Unterstützung, sodass der Entsperrvorgang auch bequem am Handgelenk ausgeführt werden kann.

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Gadget-Tipp

Mit dem App-gesteuerten Lichtsystem Phillips Hue lässt sich im eigenen Zuhause sehr einfach eine tolle Atmosphäre schaffen. Wir hatten das gelungene System bereits im Dezember wärmstens empfohlen. Die Hue LED-Glühbirnen werden dabei über ein Bridgemodul im lokalen Wlan-Netzwerk per App gesteuert, diese ist ebenfalls sehr positiv aufgefallen. Phillips hat nun mit dem Hue Go ein tragbares, kabelloses Modul hinzugefügt, welches sich auch ohne die erwähnte Bridge betreiben lässt.

Der Akku des Hue Go soll dabei bei voller Lichtstärke ca. 3 Stunden durchhalten. Wie bei allen anderen Modellen unterstützt die Hue Go Leuchte verschiedene Lichtstimmungen, die sich per Smartphone-App steuern lassen. Die Lampe ist für den Einsatz im Badezimmer oder im Außenbereich geeignet, komplett wasserdicht ist sie jedoch nicht. Die Phillips Hue Go Leuchte kostet 99,95 Euro und kann bei Amazon oder im Apple Online Store bestellt werden.

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wochencheck KW 19/15 – Apple Watch: Diagnose-Port und Armband-Programm – Neuigkeiten zum Musik-Service und Apple Tv – Gadget-Tipp sowie unsere App der Woche

Nach der üblichen Welle von Reviews und Hands-On Videos gibt es bereits auch umfangreichere Tests zur Apple Watch. In dieser Woche hat das amerikanische Pendant zur Stiftung Warentest einen Vergleichstest von elf aktuellen Smartwatches veröffentlicht. Aus dem Test bei Consumer Reports geht die Edelstahlvariante der Apple Watch als klarer Sieger hervor. Die Sport Watch schneidet auch noch recht gut ab, erhält aber, wie eigentlich überall, Abzüge wegen der Kratzfestigkeit des Displays.

Wie bereits in der letzten Woche berichtet, arbeitet man bei Apple mit Hochdruck daran die Lieferzeiten der Apple Watch zu verbessern. Noch scheinen weltweit längst nicht alle Vorbestellungen ausgeliefert zu sein. Trotzdem bereitet Apple eine weitere Bestellmöglichkeit vor. Zumindest im US-Apple online Store taucht bereits die Möglichkeit eine bestellte Apple Watch auch direkt in einem Store vor Ort abzuholen. Ab wann dies bei uns möglich ist, lässt sich allerdings aktuell noch nicht sagen. Aktuell ist die Funktion noch gesperrt, glaubt man den Gerüchten der letzten Woche dürfte es mindestens noch bis Juni dauern, bevor erste Apple Watch-Modelle in Stores auf Lager sind.

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Außer einigen Dockingstations gibt es aktuell noch keine Accessoires und Gadgets für die Apple Watch. Auch hier bewegt sich bei Apple etwas. Man hat ein offizielles Programm mit dem Titel „Made for Apple Watch“ gestartet. Auf der eigens dafür geschalteten Webseite finden sich neben einigen Design Richtlinien auch Übersichtszeichnungen der Apple Watch

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Bevor man die Entwickler hier allerdings auf die Apple Watch losgelassen hat, wurde wie bei allen anderen Produkten auch das Original mit diversen Patenten geschützt. Entsprechende Patentanmeldungen für die Armbänder sind ja schon länger bekannt. In dieser Woche tauchten fünf weitere Patente auf, mit denen sich Apple das grundsätzliche Design der Apple Watch schützen lässt. Besonders heiß diskutiert in dieser Woche wurde dabei die Funktion und die Möglichkeiten, die sich aus der Nutzung des verdeckten Diagnose-Ports der Apple Watch ergeben.

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Erste Armbänder mit einer Ladefunktion der Smartwatch direkt am Arm tauchten bereits auf und lassen sich bereits für viel Geld vorbestellen. Das ist aber sicherlich mit sehr viel Vorsicht zu genießen. Wenn Apple hier eine zusätzliche Ladefunktion offiziell vorgesehen hätte, sollte diese spätestens in den Richtlinien des oben beschriebenen Programms auftauchen. Da die Apple Watch ja sonst komplett ohne Kabelanschluss auskommt wird der verbaute Port sicherlich zur Wiederherstellung und Diagnose im Fehlerfall dienen. Teil einer Wiederherstellung könnte allerdings auch das Aufladen des Akkus per Kabel sein. Ob Apple den Anschluss offiziell für die Nutzung von Drittanbieter-Armbändern mit Ladefunktion freigibt, darf stark bezweifelt werden, nicht zuletzt aus Sicherheitsgründen.

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Neben den Diskussionen um den Diagnoseport ging auch die Analyse der Bauteile der Apple Watch weiter. Die Kollegen von Chipworks haben die Informationen rund um den S1 Prozessor der Apple Watch noch einmal ergänzt. Der Prozessor der Apple Watch scheint in mit 28-Nanometer Technologie gefertigt zu sein, ähnlich wie der A5-Prozessor aus älteren iOS-Geräten. Die aktuellen A8-Prozessoren des iPhone 6 werden bereits im 20-Nanometer Verfahren hergestellt und für die nächste Generation der A9 Chips steht die Verwendung einer 14-Nanometer Technologie in den Startlöchern.

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Allein durch die Anwendung eines moderneren Fertigungsverfahrens hätte Apple also einiges an Potenzial bei der Weiterentwicklung zukünftiger Apple Watch Modelle. Aber auch der aktuelle S1-Chip ist schon ein ziemlich beeindruckendes Stück Technik, Apple hat in den kleinen Chip mehr als 30 einzelne Komponenten verbaut.

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Verhandlung für neuen Musik-Streaming Dienst noch nicht abgeschlossen

Bei Apple arbeitet man scheinbar immer noch mit Hochdruck an einer Einigung mit den Musik Labels zum Start des geplanten neuen Streaming-Dienstes auf Basis von Beats Music. In dieser Woche gab es einige Aufregung rund um dieses Thema. Angeblich soll Apple Druck auf die Plattenfirmen ausüben, im Gegenzug für einen Vertrag mit dem Konzern aus Cupertino kostenlose Angebote bei Spotify oder YouTube zu verbieten. Apples starke finanzielle Marktmacht hat weltweit auch staatliche Kontrolleure auf den Plan gerufen. Die EU-Kommission interessiert sich im Vorfeld ebenso für die Verhandlungen wie diverse Kontrollgremien in den USA. Man scheint die Verhandlungsstrategien von Apple sehr kritisch zu begleiten. Ob es Apple gelingt bis zur WWDC im Juni hier alle Verträge unter Dach und Fach zu bringen bleibt abzuwarten.

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News rund um das neue Apple TV und Siri

Nach dem großen Hype um den Start der Apple Watch konzentrieren sich die News und Gerüchte in dieser Woche immer mehr auf die anstehende WWDC und was Apple hier als Nächstes vorstellen wird. Fast sicher scheint ja die Präsentation des erwähnten Musik-Streaming Dienstes zu sein. In diesem Zusammenhang wird ja schon seit Längerem auch über die Weiterentwicklung des Apple TV spekuliert. In dieser Woche gab es einige News, wie eine Fernbedienung für die nächste Generation des Apple TV aussehen könnte.

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Spekuliert wird, dass Apple hier auf eine Version mit einem Touchpad statt des bisherigen Alu-Modells mit zusätzlichen Tasten setzen könnte. Diese wäre sicherlich konsequent, findet man aktuell auf allen Geräten von Apple Eingabegeräte wie die Magic Mouse oder das Magic Trackpad. Ob dies am Ende sinnvoll ist und auch so kommen wird ist wie so oft fraglich, schließlich gibt es auf den iOS Geräten mit der Remote-App eine komfortable Möglichkeit auf einem größeren Bildschirm das Apple TV zu bedienen.

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Neben einem schlankeren Gehäuse und einem neuen Prozessor wird auch spekuliert, ob es eine Siri-Integration für ein neues Apple TV geben könnte. Gerade in diesem Bereich scheint es aktuell bei Apple nicht zuletzt durch die Apple Watch einiges an Entwicklung zu geben. Auch die Integration von Apps und Diensten von Drittanbietern kommt ganz langsam voran. Durch die Integration von Siri in Apples HomeKit-Umgebung gibt es sogar bereits erste Ankündigungen von Lösungen, die die Kontrolle von Geräten im eigenen Zuhause per Spracheingabe unterstützen. Die Firma GE hat in dieser Woche eine App angekündigt, mit der sich die LED-Beleuchtung zu Hause oder im Büro regeln lässt.

News Check

  • Erste Anzeichen gab es bereits Mitte April in den sozialen Netzwerken. Jetzt ist es amtlich, dass der Musik-Streaming-Anbieter Simfy Konkurs angemeldet hat. Im Bundesanzeiger findet sich bereits unter dem Datum vom 21. April ein entsprechender Eintrag. Auch die für Kundenfragen zum Thema geschaltete Hotline ist mittlerweile nicht mehr erreichbar.
  • Apple hat in dieser Woche ein Update für Safari auf diversen Mac-Betriebssystemen veröffentlicht. Für die letzten drei OS X Versionen Mountain Lion, Mavericks und Yosemite stehen Updates zur Verfügung. Behoben wurden damit Fehler und Lücken im WebKit durch die Schadsoftware ausgeführt werden oder persönliche Daten ausgelesen werden konnten.
  • Apples Retail Chief Angela Ahrendts ist die bestbezahlte Frau der Welt. Inklusive aller Extras und Zulagen soll ihr Gehalt im letzten Jahr 105,5 Mio. Dollar betragen haben. Angela Ahrendts ist die erste Frau in Apples Führungsetage und war zuvor Chefin des Londoner Modelabels Burberry Group Plc. Zum Vergleich: Apple CEO Tim Cook hat im gleichen Zeitraum gerade einmal 9,2 Mio. Dollar bekommen.
  • Mit dem letzten Update sind wieder einige neue Kanäle auf dem Apple TV dazu gekommen. In Deutschland findet man jetzt die komplette Mediathek von ARTE auf dem Apple TV sowie CBS Sports. Hier gibt es Zusammenfassungen und Clips aus den diversen Ligen und Sportarten in den USA
  • Wie in dieser Woche bekannt wurde, setzt Google seinen Plan in die Tat um. Ältere iOS-Geräte (vor 2011) und frühere Versionen des Apple TV werden demnach von Youtube nicht mehr unterstützt.
  • Die Zahl der Banken und Kreditkartenanbieter die ein Bezahlen per Apple Pay in den USA unterstützen wächst stetig weiter. In dieser Woche gab eine Liste mit weiteren 24 Instituten und Anbietern bekannt. Damit sind es mehr als 200 Banken und Institutionen, die Apple Pay als Zahlungsmittel in den USA unterstützen. Als eine der ersten Stellen in Deutschland hat die Lebensmittelkette NETTO die Möglichkeit per Apple Watch zu zahlen offiziell bestätigt. Allerdings funktioniert dies natürlich nur, wenn man auch über eine Kreditkarte einer Bank mit Apple Pay Unterstützung verfügt.
  • Wie aus Informationen von 9to5Mac hervorgeht, soll sie die Verfügbarkeit des neuen 12-Zoll-Macbooks in den Details Stores ab dem 25. Mail deutlich verbessern. Filialen, welche bislang nicht mal Ausstellungsstücke vor Ort hatten, sollen bereits nächste Woche Lieferungen erhalten.
  • Apple hat in dieser Woche die Signierung von iOS 8.2 beendet. Eine Wiederherstellung auf dieser Version ist dementsprechend nicht mehr möglich.
  • Der Unternehmens-Service Maps Connect ist seit dieser Woche in fünf weiteren europäischen Ländern verfügbar. Hinzugekommen sind diesmal Austria, Schweden, Dänemark, Belgien und die Niederlande.
  • Das Unternehmen gibt Auskunft über den Webcrawler AppleBot. Dieser durchsucht eigenständig das Internet und versorgt die eigenen Dienste mit zusätzlichen Informationen. Genaue Informationen stehen hier zum Nachlesen bereit.
  • Auch zum neuen iPad Pro gab es diese Woche neue Gerüchte, so soll das größere Display auch die neue Force Touch-Technologie erhalten, auch von einem Bluetooth-Stylus ist die Rede.
  • Die Open-Source-Plattform ResearchKit erfreut sich vieler Teilnehmer und soll auch bald bei uns verfügbar sein. Aus aktuellen Innovationen geht nun hervor, dass Apple bereits an weiteren Anwendungen arbeitet, mit den DNA-Tests ermöglicht werden.
  • Apple hat für Entwickler ein kleineres Update für die iOS- und OS X Entwicklungsumgebung Xcode veröffentlicht. Hierbei handelt es sich um die Golden Master Version von Xcode 6.3.2.
  • Apple veröffentlicht eine neue iPad-Seite, auf der man neben dem eingebundenen Videoclip viele weitere Informationen zum Tablet sowie einige App-Tipps nachlesen kann.

Gadget-Tipp

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Wir haben in den letzten Wochen an dieser Stelle einige hochwertige Ladestationen für die Apple Watch vorgestellt. Neben schickem Design und wertigen Materialien sind die meisten davon aber auch erst in einigen Wochen oder Monaten lieferbar. Wen man sich für eines dieser nicht ganz preiswerten Docks entschieden hat, für diejenigen haben wir heute einen Tipp, mit der sich recht günstig die Wartezeit überbrücken lässt. Der Pasonomi Apple Watch Stand ist eine günstige Lösung aus Kunststoff in verschiedenen Farben. Das Dock ist mit allen Watch-Modellen kompatibel und ist in grün, schwarz, rot oder weiß erhältlich. Bei Amazon wird der Apple Watch Halter mit Ladefunktion aktuell für 14,99 Euro angeboten und ist sofort lieferbar.

App der Woche

Neben den beiden Konkurrenten Omnifocus und Things gibt es die App 2Do von den Entwicklern von Guided Ways Technologies auch schon seit einigen Jahren auf allen Plattformen. Der Funktionsumfang der Aufgabenverwaltung war dabei schon immer sehr umfangreich, einzig das Design und die Bedienung waren nicht ganz so gelungen. Mit der komplett neu entwickelten Version 2.0 von 2Do ändert sich dies aber gravierend. Die App ist mittlerweile eine gute Alternative zu Omnifocus und Co, auch die neue Oberfläche ist sehr übersichtlich gestaltet.

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iOS

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2Do - Todo List, Tasks & NotesBeehive Innovations ServicesProductivityFreeDownload

Für fast alle Funktionen gibt es eingängige Tastenkürzel und auch die Bedienung per Maus ist ziemlich durchdacht. Betätigt man zum Beispiel eine Aufgabe in der Oberfläche, erscheint unten links automatisch der Kalender und man kann ein neues Start- oder Fälligkeitsdatum wählen. Die iOS Versionen sind ebenfalls gerade was die Bedienung und Übersichtlichkeit angeht sehr gelungen. Die Synchronisation zwischen den Plattformen erfolgt über verschiedene Dienste wie z. B. über einen Dropbox Account. Dies funktioniert sehr schnell und zuverlässig. Insgesamt ist 2Do eine echte Empfehlung als Aufgabenverwaltung mit vielen Funktionen und einer sehr gut umgesetzten Bedienbarkeit. Die App steht für OS X für 14 Tage als Trial-Version kostenlos zur Verfügung.

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wochencheck KW 18/15 – Apple Watch: Pulsoximeter, Display-Test, erste Probleme sowie weitere Watch-News – Gadget-Tipp sowie unsere Watch-App der Woche

Die apfelcheck Redaktion befindet sich in einem dreiwöchigen Urlaub, dementsprechend sind in dieser Woche keine Artikel auf apfelcheck.de veröffentlicht worden. Wir möchten unsere Leser dennoch mit den aktuellsten News versorgen, weswegen der heutige wochencheck noch etwas umfangreicher ausgefallen ist.

Der Verkaufsstart der Apple Watch scheint besser zu laufen als erwartet. Aktuell wird im deutschen Apple Store Juli als Liefertermin angegeben. Im Rahmen der Präsentation der aktuellen Geschäftszahlen für das 2. Quartal 2015 äußerte sich Apple CEO Tim Cook trotzdem sehr zufrieden mit der aktuellen Entwicklung. Laut seinen Angaben hat Apple in der letzten Woche bei der Produktion große Fortschritte gemacht, sodass einige Kunden ihre Apple Watch schon vor dem bestätigten Liefertermin erhalten haben.

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Tim Cook erwähnt noch einmal, dass es für Apple sehr schwierig gewesen ist, die tatsächliche Nachfrage nach der Apple Watch einzuschätzen. Weitere Meldungen dieser Woche deuten aber auch noch einmal darauf hin, dass es einige technische Probleme gegeben hat. Die Motoren für das haptische Feedback des Zulieferers AAC aus Hongkong sollen bei Testreihen kurz nach dem Start der Massenproduktion ausgefallen sein. Apple hat die Lieferung dieser Bauteile auf zwei Zulieferer verteilt. Aktuell soll Apple fast die vollständige Produktion auf den zweiten Lieferanten Nidec Corp. in Japan umgelenkt haben. Der Fehler soll aber noch rechtzeitig vor der Auslieferung aufgefallen sein, sodass nach aktuellen Statements von Apple keine Rückrufaktionen notwendig oder geplant sind.

Nach Aussagen von Tim Cook lernt man bei Apple jetzt schnell, welche Modelle der Apple Watch bei den Kunden besonders beliebt sind und hofft die Lieferengpässe in den nächsten zwei Monaten im Griff zu haben. Für Ende Juni plant Apple seine Smartwatch in weiteren Ländern zu veröffentlichen, konkrete Angaben in welchen Staaten dies geplant ist machte Tim Cook aber nicht. Stolz ist man bei Apple auch über die Zahl der Apps, die bereits eine Apple-Watch-Unterstüzung haben: Im App-Store finden sich bereits 3500 iPhone Apps mit Apple Watch Integration, zum Vergleich: Bei Veröffentlichung des iPads waren es gerade einmal 1000 Apps, die an das größere Display angepasst waren.

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Nach dem iFixIt Teardown in der letzten Woche ging auch die Analyse des Innenlebens der Apple Watch weiter. Die Analysten von Chipworks haben einige neue Details zu dem von Apple „System in Package“ genannten Hauptmodul der Apple Watch herausgefunden. Diverse Sensoren bekannter Zulieferer wie STMicroelectronics scheinen komplette Neuentwicklungen für die Apple Watch zu sein. So findet man zum Beispiel den Gyroskop- und Beschleunigungssensor in der Apple Watch in einem einzigen Modul zusammengefasst. Auch das Kernstück der neuen Smartwatch, rund um den S1 Prozessor, wurde unter die Lupe genommen. Neben den Eckdaten wie 512 MB Arbeitsspeicher und einem 8 GB-Flash-Speicher von Sandisk/Toshiba finden sich auch noch einige Bauteile in der Apple Watch, die Anlass zu Spekulationen geben. So deutet die Komplexität der Leiterplatine darauf hin, dass die Apple Watch auch direkt mit einem Mobilfunknetz verbunden werden könnte. Weiter scheint die Apple Watch ein nicht aktiviertes Pulsoximeter zu enthalten, mit dem sich das Blutsauerstoffniveau erfassen lässt. Das diese Funktion noch nicht aktiviert ist könnte an einer fehlenden Zulassung oder noch zu ungenauen Messergebnissen liegen. Über den S1 Chip selber gibt es noch wenig Informationen. Erste Analysten deuten daraufhin, dass er dem im iPhone 4S verbauten A5 Chip sehr ähnlich sein soll.

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Natürlich dürfen auch die ersten Kostenschätzungen zum Innenleben der Apple Watch nicht fehlen. Hier gehen erste Berechnungen für die 38 mm Sports Modelle davon aus, dass sich die Herstellungskosten für Apple auf ca. 84 Dollar belaufen. Hieraus auf die Gewinne von Apple zu schließen ist aber sicherlich nicht korrekt. Die Forschungs- und Entwicklungskosten und auch die Ausgaben für Werbung, etc. dürften gerade hier nicht gering sein.

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Die Spezialisten von DisplayMate haben ebenfalls genauer hingeschaut und haben das Display der Apple Watch unter die Lupe genommen. Die Qualität und Kratzfestigkeit des Saphirglases der Watch und Edition Modell zeigt sich dabei als ziemlich beeindruckend. Allerdings hat das hochwertige Display in Bezug auf die Reflexion und Spiegelung im hellen Sonnenlicht einen Nachteil gegenüber den Ion-X Gläser der Apple Watch Sport. Das hochwertige Display spiegelt sich mehr als doppelt so stark wie die günstigere Variante. Hierbei handelt es sich aber nicht um einen Fehler von Apple, sondern schlicht um die Materialeigenschaften von Saphir. Mit den aktuellen Fertigungsmöglichkeiten der Saphir-Industrie lassen sich aktuell allerdings keine besseren Ergebnisse erzielen.

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Nachdem erfolgreichen Start der Apple Watch und den ersten Auslieferungen feilt Apple auch weiter an den Regelungen für Entwickler und in den eigenen Stores. So wurden die App Store Regeln für Entwickler ergänzt um ein Verbot Apple Watch Apps zu entwickeln, die in irgendeiner Form die Zeit anzeigen. Die eigentliche Uhren Funktion der Apple Watch behält sich Apple damit exklusiv für sich selbst vor.

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Für die User der Apple Watch ist diese Woche auch die Apple Store App aktualisiert worden. Hier hat Apple einige interessante Features für die Apple Watch integriert. So gibt es Echtzeit-Updates über den Bestellstatus von Produkten, Informationen über den nächstgelegenen Apple Store incl. Öffnungszeiten und auch das Einchecken an der Genius Bar ist vom Handgelenk direkt aus möglich.

Weitere Apple Watch-News im Überblick

Am Anfang der Woche ist einigen Apple Watch-Besitzern aufgefallen, dass die verbauten Sensoren mit bestimmten Tattoos Probleme haben. Wie bereits bekannt nutzt Apple die Photoplethysmographie-Technologie, mit Hilfe grüner LEDs und lichtempfindlicher Fotodioden erfasst die Uhr also die Menge Blut, die zu einem bestimmten Augenblick durch das Handgelenk fließt. Hierfür blinken die LEDs hundert Mal pro Sekunde und der Herzschlag pro Minute kann berechnet werden. Die daraus abgeleitete Herzfrequenz wird von der Uhr mit diesem Verfahren alle 10 Minuten getestet.

Parallel wurde das eingebundene Video veröffentlicht, auch User auf sozialen Netzwerken berichteten über Unstimmigkeiten. Mittlerweile hat auch Apple die Probleme bestätigt und veröffentlicht hierfür eine entsprechende Support-Seite.

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Wie bei jedem neuen Produkt tauchen auch bei der Apple Watch direkt zu Beginn ein paar Fehler auf, welche bereits in den Foren von Usern gemeldet werden. Hierzu gehört beispielsweise die Digitale Krone, welche bei betroffenen Usern nicht zuverlässig reagiert oder sich schwer drehen lässt. Apple hat hierfür bereits ebenfalls ein Support-Dokument online gestellt. In diesem erklärt man, dass man die smarte Uhr komplett ausschalten soll und empfindliche Armbänder entfernt werden müssen. Danach wird die Digitale Krone unter lauwarmen Wasser gehalten, dies soll die Probleme beseitigen.

Ein weiteres Video zeigt das Einsetzen eines Armbandes, welches aber nicht fixiert wird. Der User kann das Armband demnach einfach durchschieben. Auch wir hatten diesem Umstand bei einer Uhr im Freundeskreis, es hat sich aber nach Rücksprache nach wenigen Tagen selbst erledigt. Bislang sollen nur wenige Besitzer betroffen sein, ob Apple sich hierzu nochmals meldet, werden die nächsten Tage zeigen.

Sollte man eine Apple Watch in der Edelstahl-Ausführung besitzen und erste feine Kratzer sind bereits sichtbar, dann kann ohne Probleme zu einer Edelstahl-Politur gegriffen werden, die Kollegen von 9to5Mac präsentieren den kompletten Vorgang im Video-Clip.

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Passend zur Display-Analyse von DisplayMate erschien noch ein Video vom Youtube-User Unbox Therapy, welcher Saphir-Displays mit einem Diamanten-Prüfer gemessen hat.

News Check

  • Nach dem holprigen Start der eigenen Karten App bekommt Apple den Dienst immer besser in den Griff. Kartenfehler werden innerhalb kürzester Zeit behoben. Die POI-Informationen zum Beispiel im Bereich der Hotels und Gaststätten werden immer umfangreicher und besser. Für die 3D-Ansichten scheint man mit den großen Metropolen wie Berlin oder Hamburg jetzt auch durch zu sein. In dieser Woche tauchten auch erste kleinere Städte wie Karlsruhe oder Kiel in der Karten App als 3D-Ansicht auf. Flyover-Touren gibt es hier für die beiden Städte noch nicht, parallel hat Apple aber weitere 20 Ziele im Rest der Welt mit Flyover-Bildern versorgt, darunter viele Ziele in Frankreich wie der Mont Saint-Michel, Le Mans oder Châteauneuf-du-Pape.
  • Gibt es noch ein neues 4“ iPhone oder nicht? Hier gibt es aktuell viele Gerüchte. Der Analyst Ming-Chi Kuo zählt in der Regel zu den gut informierten Insidern. Seiner Meinung nach wird Apple in diesem Jahr das iPhone 5C auslaufen lassen und erst in 2016 durch ein neues 4“ Gerät ersetzen. Kuo glaubt, dass Apple auf jeden Fall noch ein neues iPhone mit dem kleineren Display auf den Markt bringen wird, zur Komplettierung des Apple Pay Systems. In den letzten Wochen gab es viele Gerüchte, dass Apple noch in diesem Jahr einen Nachfolger des iPhone 5C auf den Markt bringen wird.
  • In dieser Woche hat Apple seine Zahlen für das 2. Quartal 2015 bekannt gegeben. Im Vergleich zum Vorjahr sind sowohl Umsatz wie auch die erzielten Gewinne noch einmal kräftig gestiegen. Die Gewinne stiegen von 10,2 Mrd. Dollar auf 13,6 Mrd. Dollar, der Umsatz stieg von 45,6 Mrd. auf 58 Mrd. Dollar im 2. Quartal 2015. Ein Hauptgrund ist der nach wie vor starke iPhone-Verkauf. 61,2 Mio. Geräte wurden weltweit abgesetzt, so viele wie niemals zuvor in einem 2. Quartal ( Q2/2014: 43,7 Mio. iPhones). Allerdings setzt sich der negative Trend im Bereich der Tablets weiter fort. Hier sind die Verkaufszahlen des iPad von 16,3 Mio. im Vorjahr auf 12,6 Mio. verkaufte Geräte in diesem Jahr gesunken.
  • Auch der Verkaufsstart der Apple Watch hat die Verbreitung von iOS 8 nicht wesentlich beschleunigt. Aktuell nutzen 81% aller User das aktuelle iOS Betriebssystem, das sind gerade einmal weitere 2% mehr als noch zu Anfang des Monats. Zum Vergleich: Im gleichen Zeitraum des Vorjahres lief iOS 7 bereits auf 91% aller Geräte.
  • Seit Längerem droht Apple ja schon eine eventuelle Steuernachzahlung wegen angeblicher Vergünstigungen und Standortvorteile in Irland. In seinem jüngsten Börsenbericht warnt Apple seine Anleger vor erheblichen finanziellen Belastungen, die dem Unternehmen drohen könnten. Glaubt man aktuellen Spekulationen könnte die EU-Kommission Irland auffordern von Apple mehrere Mrd. Dollar als Steuernachzahlung für bis zu zehn Jahre nachzufordern.
  • Laut einer Ankündigung von Twitter CEO Dick Costolo soll die Integration in den Apple-Betriebssystemen weiter ausgebaut werden. Die beiden Firmen arbeiten daran, dass Tweets zukünftig per Spotlight-Suche auf allen iOS oder OS X Geräten angezeigt werden können. Aktuell funktioniert dies ja bereits, wenn man nach einem speziellen Hashtag sucht.
  • Um Apples Pläne rund um das Thema Auto ist es in letzten Wochen ziemlich ruhig geworden. In dieser Woche tauchte zu dem Thema ein neues Patent auf, das Apple zugesprochen wurde. Es geht dabei um Navigationsanweisungen. Aktuelle Systeme geben hier ja vorgefertigte, emotionslose Anweisungen. Apple beschreibt in seiner Lösung ein System, welches Anweisungen wie rein realer Beifahrer gibt. Wie immer gibt es auch hier keinerlei Hinweise, ob das Patent etwas mit CarPlay zu tun hat oder auf zukünftige Projekte, wie ein eigenes Apple Car zielt.
  • Neue Beta Version für iOS 8 und OS X Yosemite gab es in dieser Woche ebenfalls wieder. Apple hat eine neue Beta von iOS 8.4 sowohl für die Entwickler als auch für die öffentlichen Beta-Tester veröffentlicht. Auch für Yosemite gab es ein neues Release, OS X 10.10.4 Build 14E11 erschien ebenfalls für Entwickler und Beta-Tester. Für die nächsten Updates scheint der Schwerpunkt die neue Musik App zu sein, die ein eigenes Streaming Angebot von Apple integriert. Mit der Veröffentlichung wird zu WWDC im Juni gerechnet.
  • Apple hat in dieser Woche begonnen, Mails an registrierte Entwickler zu versenden. In dieser gibt man die Möglichkeit, sich am neuen App-Analytics-Programm anzumelden.

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Gadget-Tipp

In den letzten Wochen haben wir ja schon einige Ladestationen für die Apple Watch vorgestellt. Ein Nachteil hier war bisher, dass alle Docks erst zu einem späteren Zeitpunkt lieferbar sind. Wir haben uns einmal umgeschaut, ob es nicht auch ansprechende Lösungen gibt, die zeitnaher verfügbar sind. Dabei sind wir auf die G-HUB – SleekStand Ladestation gestoßen. Das Aluminium-Dock ist in den Farben Silber oder Grau verfügbar und kann für beide Apple Watch-Größen genutzt werden. Die Auslieferung soll in den nächsten zwei Wochen beginnen, für den aktuellen Preis von 29,99 Euro kann man nicht sehr viel falsch machen, bis alle anderen Gadgets im Laufe der nächsten Monate zur Verfügung stehen.

App der Woche

Knock für das iPhone ist ein nützlicher Helfer um seinen Mac direkt vom iPhone zu entsperren. Die App gibt es schon seit September 2013 und ist jetzt als Version 2.0 mit Unterstützung der Apple Watch erschienen. Nutzt man sein iPhone, kann man seinen Mac durch zweimaliges Klopfen auf das Smartphone entsperren, selbst wenn man sein iPhone in der Hosentasche trägt. Das funktioniert natürlich nur, wenn der Mac im Stand-by oder Ruhemodus ist. Neu hinzugekommen ist jetzt die Apple Watch Unterstützung. Damit kann man seinen Mac nun auch direkt vom Handgelenk entsperren, was deutlich besser in den täglichen Workflow passen sollte.

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wochencheck KW 17/15 – Apple Watch: Herzfrequenzsensor, Garantiebedingungen, Härtetests sowie weitere Watch-News – Gadget-Tipp sowie Watch-App-Empfehlungen

Ein zentrales Feature der neuen Apple Watch ist die Funktionen als Fitness Tracker. Erste ausführliche Reviews im Netz zeigen, dass sich Apples neue Smartwatch auch auf diesem Gebiet sehr ordentlich schlägt. Immerhin beziehen sich diese News ausschließlich auf den Einsatz der nativen Apps auf der Apple Watch. Wie sich die Apps der Drittanbieter wie Nike und Co. hier präsentieren, wird sich erst in den nächsten Wochen zeigen. Eine zentrale Funktion bei der Erfassung von Fitnessdaten kommt dem von Apple entwickelten Sensor zur Messung der Herzfrequenzdaten zu.

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Dieser arbeitet mit Infrarot und LED Lichtimpulsen (Photoplethysmographie) und misst mit Hilfe von Fotodioden den Blutdurchfluss im Arm. Daraus ermittelt die Apple Watch eine Herzfrequenz, die zur Berechnung der Fitnessdaten an verschiedenen Stellen verwendet wird. Wen die Technik hier genauer interessiert, für den hat Apple eine entsprechende Supportseite eingerichtet. Zur möglichst fehlerfreien Erfassung der eigenen Herzfrequenz gilt es einige Punkte zu beachten.

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Als Erstes ist es wichtig die Apple Watch möglichst direkt auf der Haut zu tragen. Besonders zu beachten ist dabei, dass man das Armband nicht zu locker eingestellt hat. Die Durchblutung der Haut spielt ebenfalls eine große Rolle. Hier gibt es von Mensch zu Mensch Unterschiede und auch äußere Einflüsse können die Werte beeinflussen. Draußen trainieren im Winter kann hier anfänglich z.B. zu unkorrekten Messwerten führen. Konfigurierbar ist an dieser Stelle in der Apple Watch allerdings nichts. Apple weißt hier zusätzlich darauf hin, dass es einen geringen Prozentsatz an Menschen geben wird, die keine Messwerte erzielen werden.

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Hier hilft dann nur der Einsatz eines externen Plusmessers, dessen Daten dann aber in die Apple Watch eingelesen und verarbeitet werden können. In Bezug auf die Datenmessung während des Trainings gibt Apple ebenfalls ein paar Hinweise: Die besten Werte erzielt man bei gleichmäßigen Bewegungen wie dem Joggen oder Radfahren. Bei Sportarten wie Tennis, etc. in der die Bewegungen abrupt und ungleichmäßig sind empfiehlt Apple das Armband der Apple Watch während der Bewegungen extra festzuziehen, um hier noch möglichst exakte Werte zu erreichen.

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Apple Watch – Zahlen, Teardown und mehr

Noch bevor die ersten Apple Watches ihre Besitzer erreichen, gab es in dieser Woche einige Spekulation über die ersten Umsätze und Gewinne, die Apple zum Verkaufsstart erzielen könnte. Apple soll in den ersten zwei Wochen fast 3 Mio. Smartwatches verkauft haben, aufgeteilt in 1,8 Mio. Sport Modelle, 1,2 Mio. der Edelstahl Variante und 40.000 Edition Modelle. Die Analysten schätzen, dass Apple damit einen Gewinn von 2 Mrd. Dollar erzielt hat. Angeblich sollen die Gewinne für die Apple Watch tatsächlich um die 60% im Schnitt betragen. Damit wäre die Smartwatch das profitabelste Produkt in der Geschichte von Apple. Wenn die Zahlen für die Edition-Modelle auch nur annähernd stimmen, dann sorgen die ca. 40.000 verkauften Exemplare für ein Viertel des Umsatzes und dürfen Apple schon zum Start fast 500 Mio. Dollar in die Kassen spülen.

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Auch wenn alle Zahlen noch Schätzungen sind, hat Apple auf jeden Fall den Markt für Smartwatches kräftig durcheinandergewirbelt. Innerhalb kürzester Zeit ist Apple hier einer der größten Anbieter auf dem Markt geworden. In 2014 wurden insgesamt 4,6 Mio. Wearables wie Fitness Tracker, etc. verkauft. Apple hat jetzt 50% des Gesamtabsatzes des Vorjahres innerhalb von weniger als einer Woche realisiert. Aktuell ist der Marktstart der Apple Watch ja noch ganz frisch, trotzdem sind die Prognosen auch für den Rest dieses Jahres ziemlich gut. Laut einer Umfrage könnte Apple allein in den USA in diesem Jahr noch 15 Mio. Geräte verkaufen. Die Analysten an der Wall Street rechnen weltweit mit bis zu 32 Mio. verkauften Smartwatches.

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Ein weiterer Teil des Erfolgspuzzels der Apple Watch wird sicherlich auch im Verkauf von Zubehör und Wechselarmbändern liegen. Hier hat sich Apple kurz vor der Auslieferung noch ein Patent für drei der Standardarmbänder der Apple Watch gesichert. Einfache Nachbauten sind also keine gute Idee, an Angeboten durch Drittanbieter sollte es in den nächsten Wochen aber sicher nicht mangeln. Auch Apple wird sicher noch mit weiteren Kollektionen nachlegen.

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Wie bei jedem neuen Produktstart von Apple ist es ja schon fast Tradition, dass die Kollegen von iFixit mit der Auslieferung der ersten Geräte ihren Teardown veröffentlichen. Also birgt auch das Innere der Apple Watch keine großen Geheimnisse mehr bevor die große Welle des Unboxing und die ersten Reviews über das Netz hereinbrechen. Die Kollegen erwähnen hier auch nochmals die moderne Technik für die Messung der Herzfrequenz, des Weiteren erwähnt man eine recht lose verbaute Batterie. Letzter wird durch Apple für 96,90 Euro ausgetauscht, weitere Informationen haben wir hier bereits zusammengefasst.

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Weitere Apple Watch-News nach dem Verkaufsstart

Wenn man als frischer Apple Watch-Käufer bereits über weitere Armbänder nachdenkt, kann man auf Dritthersteller warten oder im Apple Online Store weitere dazu kaufen. Apple hat hier die Struktur der Seite deutlich optimiert. Während in der alten Ansicht jedes Armband einzeln dargestellt wurde, präsentiert man diese nun deutlich kompakter. Die Armbänder sind untereinander platziert und auch eine direkte Farbauswahl ist möglich. Direkt daneben finden wir die passenden Größen, mit einem Klick gelangt man zur gewohnten Detailansicht.

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Auch wenn die Apple Watch erst seit wenigen Tagen bei Ihren Besitzern ist, wenn eine Reparatur ansteht, gilt zu wissen, welche Garantiebedingungen für die smarte Uhr gelten. Das Team von Macrumors bekam hier Einsicht in die “Visual Mechanical Inspections” für die Apple Watch. Diese sind normalerweise für autorisierte Apple-Partner gedacht und enthalten Informationen über die Garantiebedingungen.

Zu den Schäden, welche kostenlos in der Garantiezeit repariert werden gehört demnach Schmutz unterm Display, Kondensation in den Herzfrequenzsensoren sowie den Verschluss auf der Rückseite. Beim letzteren dürfen keine mutwilligen Spuren zu sehen sein.

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Weiter geht es zu den Schäden, welche zwar repariert werden, aber nicht von der Garantie abgedeckt sind und deswegen auch mit einer Service-Gebühr entrichtet werden müssen. Hierzu gehören:

  • Eine gesplitterte oder fehlende Kronenabdeckung
  • Fehlender Knopf für den Armbandtausch
  • Verbogenes oder aufgebrochenes Gehäuse
  • Extreme Abschürfungen am Gehäuse, Knöpfen, Krone oder fehlende Krone durch Sturz
  • Gesplittertes Display oder Herzfrequenzsensor
  • Verschluss auf der Rückseite, wenn Anzeichen des Aufbrechens erkennbar sind
  • Fehlender Knopf für den Armbandtausch

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In den Garantie-Bedingungen werden außerdem auch Fälle genannt, welche selbst mit einer Servicegebühr nicht repariert werden. Hierzu gehört eine komplett zerstörte oder zerlegte Apple Watch, auch dürfen keine Teile fehlen. Sind nicht autorisierte Modifikationen durchgeführt worden oder gefälschte Teile eingebaut, dann verweigert Apple ebenfalls jeglichen Support. Eine Alternative wäre hier auch Apple Care+, welches den Support auf zwei Jahre verlängert und auch zwei selbst verschuldete Reparaturen abdeckt, auch wenn eine Servicegebühr entrichtet werden muss.

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Weiter geht es zu den Armbändern der Apple Watch. Hier nennt Apple beispielsweise Verformungen beim Sportarmband, auch Verfärbungen mit den Leder-Modellen könnten möglich sein. Aktuelle Fälle sind hier zwar nicht geplant, aber die Mitarbeiter müssen auf solche Fälle schließlich vorbereitet werden. Sowohl bei den Verfärbungen wie auch den Verformungen würde Apple demnach keinen Ersatz leisten, da es sich um übliche Gebrauchsspuren halten soll.

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Eine erfreuliche Nachricht gibt es hinsichtlich des Ladegeräts der Apple Watch. Appel verwendet hier den Gängen Standard Qi, sodass die Aufladung der Apple Watch theoretisch auch mit anderen Induktiv-Ladestationen, die auch diesen Standard verwenden, funktionieren sollte.

Die smarte Uhr ist bereits am ersten Verkaufstag baden gegangen. In dem Video wird die Apple Watch Sport gezeigt, wie sie für circa 15 Minuten unter Wasser gehalten wird. Der Uhr ist dabei nichts passiert, dennoch sollte dieser Versuch nicht nachgemacht werden. Zwar sagt die IPX7-Klassifizierung aus, dass die Uhr normalerweise circa 30 Minuten 1m unter Wasser darf, Apple gibt aber nur Spritzwasser geschützt an. Würde im Wasser also doch was passieren, würde man auf den Kosten sitzen bleiben.

Die Appel Watch hat einen 205 mAh Akku, wie wir von iFixit erfahren haben. Laut Informationen von Apple kann dieser bis zu 1000 Mal geladen werden, ohne dass die Leistung unter 80 Prozent der Ausgangsleistung fällt. Während die Computer-Uhr aktuell ohne Probleme den ganzen Tag hält, wird sich dies in zwei bis drei Jahren demnach merklich ändern. Spätestens dann steht ein Batteriewechsel für knapp 100 Euro an.

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Für diejenigen, welche keinen Apple Store in der Nähe haben, noch ein Unboxing-Video, welches die Apple Watch und die Apple Watch Sport im direkten Vergleich zeigt.

In einem weiteren Video wir die smarte Uhr auf die Probe gestellt, naja eigentlich gequält. Die Apple Watch schlägt sich dennoch erstaunlich gut, bei der massiven Bratpfanne ist dann aber Ende.

Quick Check

  • Apple hat in dieser Woche ein Patent für einen ganz speziellen Bildbearbeitungsmechanismus zugesprochen bekommen. Das Patent beschreibt die Möglichkeiten, mit einer plenoptischen Kamera das Licht in einem vierdimensionalen Raum zu erfassen und die aufgezeichneten Daten in einer einzigen App zu bearbeiten. Dieses Patent ist sicherlich besonders im Zusammenhang mit den Meldungen aus der letzten Woche interessant, wonach Apple den Fotosystem-Spezialisten LinX aus Israel gekauft haben soll.
  • Wer gedacht hatte, die neueste Staffel von Game of Thrones über ein HBO-Now Abo per Proxy oder VPN Verbindung sehen zu können, dem hat der HBO jetzt einen Riegel vorgeschoben. Betroffene User werden angeschrieben und die entsprechenden Accounts wurden bislang von HBO gesperrt. Angeblich versucht auch Netflix den Zugriff über Geoblockade-Umgehungsdienste zu erschweren, aktuellen sollen die Zugriffe über VPN oder Proxy Verbindungen noch reibungslos funktionieren.
  • Glaubt man einer Meldung von Bloomberg in dieser Woche, dann sucht Nokia einen Käufer für den Kartendienst Here. In 2008 hatte Nokia diesen für 8,1 Mrd. Dollar übernommen, schreibt hier aber aktuell ziemliche Verluste. Neben anderen Wettbewerbern hat man hier besonders Apple im Fokus. Zur Verbesserung der eigenen Karten-App hat Apple in den letzten Jahren immer wieder Daten von Here genutzt. Als Kaufsumme stellt man sich bei Nokia angeblich 2,8 Mrd. Dollar. Die Anfang des Jahres veröffentlichte Here App ist jedenfalls ein ernsthafter Konkurrent zu nativen Apple-App oder Google Maps.
  • Nach 14 Jahren verlässt Pressesprecherin Natalie Kerris Apple. Nachdem Pressechefin Katie Cotton das Unternehmen im letzten Jahr verlassen hatte war Sie als eine der möglichen Nachfolger gehandelt worden. Seit letzter Woche ist der Job an ihren Kollegen Steve Dowling vergeben. Ob dies der Grund für die Kündigung von Natalie Kerris ist, wurde nicht bekannt.
  • Noch eine Personal-Meldung: Nach über 20 Jahren verlässt mit Randy Ubillos der Leiter der Entwicklung Foto und Video Anwendungen den Konzern. Letztes Projekt für das Ubillos verantwortlich war ist die professionelle Videobearbeitung Final Cut Pro X. Auch für die Umsetzung von diversen iOS Anwendungen war Randy Ubillos mit verantwortlich. Ursprünglich liegen seine beruflichen Wurzeln bei Adobe, wo er von Apple abgeworben wurde. Über seine aktuellen Zukunftspläne wurde nichts bekannt.
  • Nicht nur Apple und Samsung profitieren von den erfolgreichen Verkaufszahlen ihrer aktuellen Top Smartphones mit 64-Bit-Architektur. Von den starken Verkaufszahlen profitiert auch der britische Chip Entwickler ARM. Um satte 22% sind die Einnahmen der Briten durch Lizenzgebühren im ersten Quartal 2015 gestiegen. Die Einnahmen beliefen sich auf 339 Mio. Dollar.
  • Gerüchte gab es schon seit Längerem, dass Apple Informationen über aktuelle Nahverkehrsverbindungen in der Karten App anbieten möchte. In dieser Woche tauchte eine Stellenanzeige auf, die sich genau diesem Thema widmet. Mit der Verbannung von Google aus dem Kartenangebot war dieses Feature von den Apple-Geräten verschwunden und zählt seitdem zu den am meisten nachgefragten Ergänzungen. Gut möglich, dass dies eines der Features der neuen Betriebssystemversionen sein wird, die Apple wahrscheinlich auf der WWDC im Juni vorstellen wird.
  • Apple Pay wird in den USA immer mehr zur Erfolgsstory. In einer aktuellen Analyse zeigt sich, dass auch der große Konkurrent in Bereich mobiler Transaktionen innerhalb weniger Monate überflügelt wurde. 45% aller Befragten gaben an in den nächsten 90 Tagen einen Kauf mit Apples Bezahldienst zu planen. Im Vergleich dazu waren es gerade noch 28% die auf PayPal zurückgreifen wollen. Beachtliche Zahlen in so kurzer Zeit, insbesondere wenn man bedenkt, dass Apple Pay einzig in den USA zur Verfügung steht, auch der offizielle Start der Apple Watch wird hier in den nächsten Monaten sicher noch zu besseren Werten führen.
  • Neue Zahlen gab es in dieser Woche über die Zugriffsraten im Web durch mobile oder Desktop Browser. In den USA ist Apples Safari für 55% aller mobilen Internetzugriffe verantwortlich. Google liegt hier mit Chrome ziemlich weit abgeschlagen nur bei 29,9%. Weltweit liegen die beiden Konkurrenten aber fast gleichauf. Ganz anders sieht das in Desktopbereich aus. Hier nutzen weltweit 52,6% Google Chrome als Browser. Safari kommt hier gerade einmal auf 5,4%.
  • Ein weiteres Apple-Patent, dass diese Woche bekannt wurde, zeigt eine interessante Weiterentwicklung der kürzlich vorgestellten Force-Touch-Technik. Apple plant scheinbar in einer zukünftigen Version nicht die Übermittlung von haptischem Feedback, sondern es soll auch eine Simulation stattfinden, wie sich verschieden Materialien anfühlen. Für die Realisierung sollen Sensoren eingesetzt werden, welche die Temperatur der Touch-Oberfläche regulieren können.

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Apple Watch – App-Empfehlungen

Anstelle der App der Woche möchten wir diesmal ein paar App-Empfehlungen für die Apple Watch nennen. Zwar experimentieren wir selbst noch herum und es fehlen auch noch wichtige Applikationen im Watch-App-Store. Die hier aufgeführten Apps kann man sich aber ruhig mal genauer anschauen.

Als Erstes hätten wir hier Calcbot, welche auf den iOS-Geräten mit einer guten Funktionalität sowie gelungenem Design punktet. Für schnelle Rechenaufgaben auf der Apple Watch gut geeignet.

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Calcbot 2TapbotsUtilitiesFreeDownload

Mit Simple Counter bekommt man einen schön gestaltete Anwendung für das iOS-Gerät sowie die Apple Watch.

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Die umfangreiche Passwortverwaltung 1Password ist ebenfalls auf der Apple Watch vorzufinden. Über die iPhone-App kann man entscheiden, welche Passwörter auf der smarten Uhr angezeigt werden sollen.

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1Password - Password ManagerAgileBits Inc.ProductivityFreeDownload

Neue Fotos auf dem sozialen Netzwerk Instagram könne auch komfortabel über die smarte Uhr angeschaut werden.

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InstagramInstagram, Inc.Photo & VideoFreeDownload

Die Anwendung Delivieries befindet sich schon lange auf unseren iOS-Geräten, auch die Mac-App wird regelmäßig genutzt. Mit der App lassen sich Pakete tracken, hierbei werden fast alle bekannten Speditionen unterstützt und auch das Design stimmt.

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Deliveries: a package trackerJunecloud LLCUtilities$4.99Download

Die beliebte iOS-App Workflow hat ebenfalls bereits den Watch-Support erhalten. Mit der Anwendung lassen sich die einzelnen Workflows sehr einfach vom Handgelenk auslösen.

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ShortcutsApple Inc.ProductivityFreeDownload

Schnell prüfen, welcher Song gerade läuft? Hierfür kann Shazam auf der Apple Watch installiert werden, für die schnelle Suche ist auch ein Check vorhanden.

Mit der Anwendung Overcast kann man seine beliebten Podcasts auch über die Apple Watch starten. Es gibt außerdem Zugang zu Einstellungen, wie beispielsweise der Geschwindigkeit sowie dem Boost.

Das bekannte Puzzlespiel Rules! kommt mit kleinen Games auf das Handgelenk und ist für zwischendurch gut geeignet.

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Rules!TheCodingMonkeysGames$2.99Download

Weitere Apps, welche man sich ebenfalls anschauen sollte:

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Gadget-Tipp

Nachdem die ersten Apple Watches wohl bei ihren Besitzern angekommen sein dürften, haben wir natürlich ein Gadget für das neue Schmuckstück ausgewählt. Das minimalistische DOCK zum Laden der Apple Watch dürfte sich auf jedem Schreib- oder Nachttisch sehr gut machen. Hergestellt aus Materialien wie hochwertigem Flugzeug-Aluminium lässt sich der Ständer in verschiedenen Positionen und Winkeln zum Aufladen der Apple Watch nutzen.

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Zum Laden wird der originale magnetische Charger der Apple Watch genutzt, der sich mit wenigen Handgriffen in das zweiteilige DOCK einlegen lässt. Aktuell kann der edle Apple Watch Ständer auf der Homepage des Herstellers Native Union für 49,99 Dollar vorbestellt werden. Der Versand nach Deutschland ist dabei kostenlos. Die Auslieferung soll ab August dieses Jahres erfolgen.

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Apple Watch: Neues Benutzerhandbuch lässt auf Armbänder von Drittherstellern hoffen – Apple veröffentlicht drei neue Videos

Wir haben heute bereits kurz auf das gestern veröffentlichte Apple Watch-Benutzerhandbuch hingewiesen. Neben wichtigen Grundlagen findet man gut beschriebene Anleitungen zu den jeweiligen Funktionen, natürlich versieht Apple diese auch mit dazugehörigen Bildern. Zu den Anwendungen gehören beispielsweise Zifferblätter, Nachrichten, Mitteilungen, Fotos sowie einige weitere Apps. Viele von diesen Anwendungen konnten man bereits in den Videotouren genauer kennenlernen.

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Eine erwähnenswerte Information findet sich dabei im Bereich “Sicherheit, Handhabung und Support“, bei dem Apple Informationen zur Pflege der Armbänder veröffentlicht. Interessant hierbei ist, dass man auch von Apple authorisierte Armbänder erwähnt, was Modelle von Drittherstellern quasi bestätigt. Zwar haben es Konzepte wie Adappt bereits auf die Crowdfunding-Plattformen geschafft, offiziell wurde aber von Apple nichts kommuniziert. Wie es ausschaut, wird Apple wohl auch hier ein Authorisierungs-Programm anbieten, wie man es bereits beim iPhone (MFI) seit längerer Zeit handhabt.

Verwenden Sie nur Armbänder von Apple oder von Apple autorisierte Armbänder.

Apple veröffentlicht drei neue Videos

Passend zum offiziellen Verkaufsstart der Apple Watch veröffentlicht Apple heute drei neue Videos. In den Clips “Rise“, “Up“ und “Us“ präsentiert man die Apple Watch im Alltag und zeigt einige Anwendungen der smarten Uhr.

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wochencheck KW 16/15 -12-Zoll-MacBook: Erste Tests sowie Infos zum USB-C-Anschluss – Datenmigration in die neue Fotos-App – Gadget-Tipp sowie die App der Woche

Neben dem Hype um die Apple Watch ist das neue 12“ MacBook mit Retina Display in den letzten Wochen fast ein wenig untergegangen. Nach dem Verkaufsstart finden sich nun auch hierzu erste Tests und Videos im Netz. Die Meinungen über das neue Edel-MacBook gehen ja durchaus auseinander. Die super leichte und schmale Ausführung in den drei möglichen Farben ist schon ein Hingucker. Das Retina-Display ist auch super gelungen. Kritischer werden da schon die technischen Leistungsdaten gesehen. Erste Benchmark-Tests zeigen, dass die kleinste Variante mit dem 1,1 Gigahertz-Core-M-Prozessor gerade einmal mit einem MacBook Air aus 2011 vergleichbar ist. Wer sich für ein 512 Gigabyte-SSD-Speicher entscheidet, der erhält das MacBook mit einem 1,2 Gigahertz-Prozessor. Die Testergebnisse sind hier dann schon ein wenig besser und ungefähr vergleichbar mit einem 2014er MacBook Air in der Basisausstattung. Für 1,3 Gigahertz Prozessor im neuen MacBook gibt es noch keine Testergebnisse. Die aktuellen MacBook Air-Varianten erreichen in Geekbench-Test erheblich höhere Werte.

Soweit die Theorie, in der Praxis soll OS X Yosemite flüssig laufen und das MacBook ist für alle Standardaufgaben bestens geeignet. Natürlich ist das superleichte Notebook nicht das richtige Gerät für intensive Bildbearbeitung oder Ähnliches. Neben dem Leistungstest durfte diese Woche auch der Blick ins Innere des neuen MacBooks nicht fehlen. Die Kollegen von Ifixit haben das Retina MacBook auseinandergenommen und auf die Reparaturfreundlichkeit getestet. Das im Vergleich zum MacBook Air 67 % kleinere Mainboard ist schon beeindruckend, Highlight ist aber der Akku. Dieser nutzt den letzten Millimeter Platz im Gehäuse aus und schmiegt sich in die Konturen. Das neue MacBook misst an der dicksten Stelle gerade einmal 1,31 cm.

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Das sich das neue 12-Zoll-Macbook schwerer reparieren lässt als ein MacBook Air versteht sich dadurch fast von alleine. Wenn man ganz genau hinschaut, dann kann sogar noch ein kleines Detail beim eingesetzten SSD-Controller entdecken. Hat man bei Apple bisher immer Bauteile von Zulieferern wie Toshiba oder Samsung eingesetzt, findet sich im neuen MacBook erstmals ein Chip mit Apple Logo. Der neue SSD-Controller soll aus der Übernahme der israelischen Firma Anobit entwickelt worden sein, die Apple bereits 2011 gekauft hatte und Basis für den schnellen SSD-Datendienst NVMExpress sein.

Dem superflachen Design ebenfalls zum Opfer gefallen sind alle externen Schnittstellen bis auf einen USB-C-Anschluss. Der Verzicht auf jeglichen Thunderbolt oder Standard USB-Anschluss sorgt für heftige Diskussionen im Netz. Apple hat hier in dieser Woche noch einmal ein Support Dokument veröffentlicht um einige Details zu den Möglichkeiten des neuen USB-C Anschlusses noch einmal klarzustellen. Eine Hauptfunktion ist das Aufladen des neuen MacBooks. Neben der Ladefunktion über die Steckdose unterstütz USB-C auch die Möglichkeit das Gerät über einen externen Akku aufzuladen.

Eine weitere neue Funktion des MacBooks ist die Unterstützung des Target Disk Modes. Unter Verwendung eines Super-Speed USB-C-Kabels können Daten direkt mit einem anderen Mac per Festplattenmodus ausgetauscht werden. Apple macht in dem Support Dokument auch Angaben über die maximale Datenübertragung. Diese ist auf 5 Gbps begrenzt und somit geringer als bei allen anderen Macs mit Thunderbolt-Anschluss. Größter Kritikpunkt bleibt sicher, dass man für fast alle Funktionen einen eigenen Adapter kaufen muss.

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Details zur Datenmigration in die neue Fotos-App

Offiziell sind iPhoto und Aperture ja aus dem App-Store verschwunden und es gibt nur noch die neue Fotos-App. In dieser Woche hat Apple jetzt in einem englischen Support-Dokument noch einmal ausführlich beschrieben, welche Daten bei der Migration einer iPhoto oder Aperture Bibliothek übernommen werden (oder auch nicht). Grundsätzlich bleiben natürlich alle Fotos und Videos erhalten. Hat man Bilder bearbeitet, bleiben auch diese Versionen bestehen. Die Bearbeitung lässt sich aber nicht mehr korrigieren oder fortsetzen. Ein Zurücksetzen ist auch nur teilweise möglich. Lediglich die Ausgangsversionen lassen sich wieder herstellen. Events aus iPhoto, Projekte und Subfolder aus Aperture, Fotobücher und Kalender mit Themes, welche von der Fotos-App nicht unterstützt werden, sind in Alben einsortiert. Dia-Shows mit Themen, die es in Fotos nicht gibt, werden auf das Standard Fotos-Theme zurückgesetzt.

Ein ähnliches diffuses Bild ergibt sich bei den Metadaten. Die Stichwörter aus iPhoto und Aperture bleiben vollständig erhalten. Einige Einstellung wie die Bewertungen mit Sternen aus iPhoto werden in Stichwörter übersetzt, andere IPTC-Metadaten wie Copyright Informationen werden in der Fotos-App gar nicht angezeigt, bleiben aber in den Ursprungs Dateien erhalten. Selbst erstellt Metadaten Kategorien aus Aperture werden ebenfalls nicht von Fotos übernommen. Insgesamt ist es besonders für die professionelleren User von Aperture also keine wirkliche Alternative ihre gut gepflegte und kategorisierte Foto Bibliothek in die Fotos App zu migrieren. Will Apple weiterhin ambitioniertere Fotografen und Bildbearbeiter ansprechen, dann muss an der Fotos-App noch massiv nachgebessert werden.

News Check

  • 30% aller Umsätze aus dem Verkauf digitaler Inhalte im iTunes Store, App Store oder Mac App Store hat sich Apple bisher von allen kommerziellen Anbietern bezahlen lassen. Damit wurden die Server-Kosten und das iTunes-Redaktionsteam finanziert. Jetzt ist man erstmalig von dieser Linie abgewichen. Von den großen US-Streaming-Anbietern Netflix, Hulu Plus und dem Baseball-Sender MLB.TV werden nur noch 15% Gebühren einbehalten. Allerdings soll dies nur gelten, wenn der Kauf auf einem Apple TV getätigt wird.
  • Mit jedem iOS Update bemüht sich Apple sein mobiles Betriebssystem stabiler zu machen. Aber auch mit iOS 8.3 gibt es wieder kleine Probleme. So funktionieren z. B. die externen GPS Empfänger der Firma ForeFlight nicht mehr mit iOS 8.3 und übertragen keine Daten mehr an die Flug Navigations App ForeFlight Mobile.
  • Mit dem aktuellen OS X Yosemite Update 10.10.3 erweitert Apple die Unterstützung von 4K bzw. 5K Displays. Bisher wurden ja nur Multi-Stream Transport (MST) Monitore mit einer Bildwiederholungsrate von 60Hz im 4K Modus unterstützt. Unter OS X 10.10.3 erweitert Apple die Unterstützung jetzt für günstigere Single-Stream (SST) Monitore. Das Ganze funktioniert aber nur mit einer ausgewählten Liste aktuellster Macs. Auch das neue 12“ MacBook kann an einen SST 4K Bildschirm angeschlossen werden, allerdings nur mit reduzierter Bildwiederholungsrate. Auch der neue 5K Monitor von Dell wird jetzt von OS X Yosemite unterstützt, wenn man ihn an einen neuen Mac Pro oder einen Retina iMac anschließt.
  • Ziemlich unbeachtet im letzten OS X-Update ist ein Feature für mehr Geschwindigkeit und Datendurchsatz von SSD Laufwerken. Der NVM Express genannte Dienst unterstützt zurzeit aber nur das neue 12“ MacBook.
  • Scheinbar normalisieren sich die Beziehungen zwischen Apple und Samsung ein wenig. Neben den neuen Verträgen zur Produktion der zukünftigen A9 Chips, wurde jetzt bekannt, das Samsung ein Team mit 200 Mitarbeitern gegründet hat, das exklusiv nur an Produkten für Apple arbeitet. Hauptaugenmerk soll dabei auf der Entwicklung neuer Displays für das iPad und MacBooks liegen. Auch Apples zweiter großer Zulieferer LG soll ein ähnliches Team gegründet haben.
  • Probleme scheint es für die User von MacBooks aus den Jahren 2012 bis 2014 bei der Darstellung von bestimmten Inhalten und OS X Yosemite zu geben. Eine steigende Zahl von Nutzern berichten über Probleme, bei den Fensteranimationen in diversen Bereichen des Betriebssystems sich nur mit massiven Verzögerungen öffnen. Entsprechende Einträge finden sich mittlerweile in diversen Foren. Eine Stellungnahme von Apple zu dem Thema gibt es bisher nicht.
  • Die Shoppingtour geht weiter. In dieser Woche gibt es Meldungen, dass Apple die Firma LinX aus Israel für 20 Mio. Dollar übernommen haben soll. LinX stellt Miniatur-Kameras für Tablets und Smartphones her und hat eine Technik entwickelt, in der eine Reihe von Sensoren mehrere Fotos gleichzeitig aufnehmen und diese dann durch einen Algorithmus zu einem Bild zusammensetzen, welches die räumliche Tiefe des Motivs wiedergibt. Mit dem System von LinX sollen bei sehr flacher Bauweise größere Brennweiten erzielt werden können. Gleichzeitig sollen die Mulit-Camera-Arrays eine deutlich höhere Lichtempfindlichkeit bei niedrigerem Rauschen möglich machen.

App der Woche

Seit Längerem schon in den Top-Platzierungen des deutschen Appstores findet sich der Affinity Designer von Serif Labs, welche eine professionelle Grafikdesign-Software für den Mac ist. Vom Funktionsumfang kann es die Software durchaus mit der Konkurrenz von Adobe aufnehmen. Affinity Designer dient hauptsächlich zum Zeichnen von Vektorgrafiken und kann daher am ehesten mit Adobe Illustrator verglichen werden. Mittlerweile liegt das Programm in Version 1.2 vor und Entwickler reichen mit jedem Update weitere Funktionen nach, die im Vergleich von den Usern noch vermisst wurden.

Highlights des letzten Updates sind die Übersetzung des Interfaces auf Deutsch, das Erstellen von Texten auf Freihandlinien, Kurven und Formen sowie ein neues Eckenwerkzeug, das ein nachträgliches Abrunden einzelner Ecken an Formen und Linie erlaubt. Auffallend ist auch die Geschwindigkeit des Programms. Auch in komplexen Dokumenten geht hier alles extrem fix. Affinity Designer ist dabei nur das erste Programm aus der geplanten Affinity Suite. Der Photoshop Konkurrent Affinity Photo steht bereits als kostenlose Beta-Version zum Download zur Verfügung.

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Affinity DesignerSerif (Europe) Ltd.Graphics & Design$49.99Download

Affinity Publisher ist übrigens als Beta für Ende 2015 geplant. Hier wächst gerade mächtige Konkurrenz für Adobe heran, die aktuell wegen ihrer Preis- und Abopolitik heftig in der Kritik stehen. Affinity Designer kostet gerade einmal 49,99 Euro ohne weitere Abo-Kosten. Für alle, die das Programm vor dem Kauf testen möchten gibt es eine 10-tägige kostenlose Testversion.

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Gadget-Tipp

Die Beats by Dr. Dre Solo2 Wirelesskopfhörer waren ja das erste Produkt, das Beats nach der Übernahme durch Apple im letzten November auf den Mark gebracht hat. In dieser sind drei neue Farbvarianten der kabellosen Bluetooth-Kopfhörer erschienen. Passend zum iPhone, iPad und MacBook gibt es diese jetzt auch in Gold, Silber und Spacegrey exklusiv im Apple Online Store zu kaufen. Die Solo2 Wireless sind dabei eine Weiterentwicklung der kabelgebundenen Variante. Per Bluetooth-Verbindung läst sich nicht nur Musik in einem Radius von bis zu 9 m um das verbundene iOS Gerät hören. Auch Telefonate können mit dem integrierten Mikrofon geführt werden.

Features

  • Kabellose Verbindung zu iPhone, iPad oder iPod
  • Bluetooth-Reichweite von ca. 9 m
  • Fein abgestimmte Akustik für klaren Klang und ein breites, ausgewogenes Klangspektrum
  • 12 Stunden Batterielaufzeit mit Ladestandsanzeige
  • Integriertes Mikrofon und Bedienelemente am Ohr zum Annehmen von Anrufen und zum Steuern von Musik
  • Robust, kompakt und leicht zusammenklappbar – ideal für den Einsatz unterwegs

Die Laufzeit soll dabei bis zu 12 Stunden betragen, wenn der Akku alle ist, können die Solo2 per Kabel weiter betrieben werden. Die Kopfhörer sind klappbar und werden mit einer Transportbox ausgeliefert. Ganz billig ist das Hörvergnügen allerdings nicht. Apple verlangt hier aktuell 299,95 Euro im deutschen Apple Store.

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Apple Watch: Mophie präsentiert das Watch Dock aus Aluminium und Leder

In den letzten Wochen präsentierten wir bereits einig Docks bzw. Stands für die Apple Watch, welche entweder aus Kunststoff, Aluminium oder Holz gefertigt sind. Auch vom Unternehmen Mophie wird es einen eigenen Stand für die smarte Uhr geben, das Unternehmen verwendet dabei ebenfalls Aluminium und veredelt die Optik mit schwarzem Leder. Mophie ist in der Branche vor allem mit den “Juice Packs“ bekannt geworden, welche aus einem Case sowie integriertem Akku bestehen.

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Das Watch Dock von Mophie ist ebenfalls recht dezent gestaltet, von anderen Modellen hebt es sich gerade durch die Verwendung des Leders ab. Dieses finden wir an verschiedenen Bereichen des Docks, auch für die Verhüllung der Kabelführung wird dieses eingesetzt. Gerade hier präsentieren einige weitere Konzepte nur eine Nut bzw. die Kabelführung ist von außen zu sehen. Wie bei allen anderen Modellen wird auch im Watch Dock das von Apple mitgelieferte Ladekabel eingesetzt, welches aus der Bodenplatte im hinteren Bereich herausgeführt wird. Die obere Halterung ist ebenfalls in einer Schräglage konstruiert, sodass die Benutzung der Uhr weiterhin möglich sein soll.

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Das Mophie Watch Dock soll laut Unternehmen mit allen Apple Watch-Modellen kompatibel sein. Das Dock kommt dabei auf Maße von 117 x 72 x 64 mm und wiegt 109 Gramm. Eine Vorbestellung ist bereits über die eigene Webseite möglich, die Auslieferung soll bereits am 24. April 2015 stattfinden. Zur Auswahl steht nur das silberne Modell parat, auch hier gibt es aktuell keine Informationen ob weitere Farbvarianten geplant sind. Wer das Mophie Watch Dock bereits vorbestellen möchte, wird mit 59 Dollar zur Kasse gebeten. Eine deutlich günstigere Alternative ist auch das vor Kurzem vorgestellte Modell von Spigen, auch wenn man hier auf das Leder verzichten muss.

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