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Gewinnspiel: Wir verlosen hochwertige Samsung S8 & S8+ Cases von Speck

Der Umbau bzw. die Umstrukturierung von checkPortale.de ist fast abgeschlossen, wir starten nächste Woche wieder mit Reviews und Angeboten zu Top-Produkten. Hierauf haben wir die letzten Wochen tatkräftig hingearbeitet und freuen uns Euch viele neue Produkte vorstellen zu können, die wir bereits ausgiebig testen. Für die lange Wartezeit und eure Treue möchten wir uns mit einem aktuellen Gewinnspiel bei Euch bedanken. Hierfür haben wir in Kooperation mit dem Unternehmen Speck tolle Cases für das Samsung Galaxy S8 & S8+ für Euch parat. Diese werden wir Euch zudem auch noch nächste Woche in einem Review genauer vorstellen.

Zu den Features der Speck Presidio Cases für das Samsung Galaxy S8 und S8+ gehören:

  • Dünnes Design
  • Gute Verarbeitung
  • Robustes Polycarbonat
  • Schutzlevel nach US-Militärstandard
  • dynamisches Material, das Stöße absorbiert

 

Das Gewinnspiel für die Speck Presidio Cases findet nur auf unserer Facebook-Seite statt. Wer also auch teilnehmen möchte, kann dies über diesen Link tun, die Teilnahmebedingungen sind so simpel wie möglich. Solltet Ihr uns also auf TwitterGoogle+ oder Flipboard folgen, so kann man diesen Beitrag also Info werten bzw. die Chance dennoch teilzunehmen, sofern Ihr Facebook auch nutzt.

Zum Gewinnspiel

Das Gewinnspiel endet am 01. Oktober 2017 um 23.59 Uhr, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Wir wünschen allen Teilnehmern viel Glück!

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Review: Synology DS216j – Preiswertes Einsteigermodell für die eigene Cloud

Mit der J-Serie richtet sich das Unternehmen Synology an die Privatanwender, welche mit einem Einsteiger-NAS-Modell die eigene private Cloud realisieren möchten. Wir hatten hier in der Vergangenheit bereits das Modell DS215j in einem Review vorgestellt und widmen uns diesmal dem Folgemodell DS216j, welches wir uns genauestens für Euch angeschaut haben. Wie beim Vorgänger handelt es sich dabei um ein 2-Bay-NAS, welches mit maximal 16 TB Festplatten, je Schacht 8 TB, ausgestattet werden kann. Das NAS kommt zu Euch natürlich ohne Festplatten als Leergehäuse, wie man es von Synology gewohnt ist.

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Design – Synology DS216j

Das Synology NAS DS216j hat sich optisch gegenüber dem Vorgänger nicht verändert, wir finden demnach ein weißes Gehäuse vor, welches seitlich mit einem Unternehmens-Branding versehen wurde. Auf der vorderen Seite wiederum befindet sich die kleine graue Leiste, auf der sämtliche LEDs untergebracht sind, dies gilt auch für den Power-Button, um das NAS anzuschalten. Auf der Rückseite platziert das Unternehmen sämtliche Anschlüsse, beim DS216j Modell wären dies der Stromanschluss, zwei USB 3.0-Slots sowie ein LAN-Port, wie bereits bekannt ist hier auch die kleine Öffnung untergebracht, um das Reset auszulösen. Ansonsten dominiert hier noch die recht große Lüferteröffnung (892 mm x 92 mm x 1 pes), oben und unten befinden sich außerdem noch zwei kleine Öffnungen für die beiliegenden Schrauben, mit den die Synology DS216j verschlossen wird. Damit das NAS sicher steht, befinden sich am Boden außerdem noch gummierte Füße in der Farbe Schwarz, welche in sämtlichen Modellen vorzufinden sind. Die Synology DS216j kommt dabei auf Maße von 165 mm x 100 mm x 225.5 mm und wiegt 0.88 kg.

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Lieferumfang – Synology DS216j

Die Synology DS216j kommt mit sämtlichen Zubehör, welches Ihr für den Einsatz benötigt, um direkt die eigene Cloud zu betreiben, eine Ausnahme bilden hier wie bereits zu Beginn erwähnt die Festplatten. Zum Lieferumfang des NAS gehören demnach folgende Komponenten:

  • Hauptgerät DS216j
  • Zubehörpaket (Schrauben)
  • Netzadapter
  • Netzkabel
  • RJ-45 LAN-Kabel

Synology DS216j – Einrichtung und Software

Die Einrichtung des NAS ist dabei wie bei anderen Modellen sehr einfach. Zunächst werden die Festplatten in die Einschübe eingesetzt und mit den mitgelieferten Schrauben am Rahmen befestigt. Darauffolgend verschließt man das Gehäuse, in dem man die Abdeckung einfach in der Schiene platziert, nach vorne schiebt und mit Schrauben fixiert. Sobald die DS216j am Strom und Router angeschlossen ist, erfolgt die Einrichtung über den Webbrowser, der Wizzard ist sehr unkompliziert und die Einrichtung wird demnach zu einem Kinderspiel. Solltet Ihr alte Festplatten nutzen, welche bereits in einem anderen Synology NAS eingebaut waren, erkennt die Software dies und Ihr könnt diese demnach auf das neue NAS migrieren, sodass Eure Daten erhalten bleiben, alternativ kann man auch nur die Einstellungen des alten NAS-Modells übernehmen. Dies hat im Test wunderbar und schnell funktioniert, man kann quasi von Plug & Play sprechen. Nach der Einrichtung mussten wir außerdem direkt noch ein Update für die aktuellste DSM-Version installieren, doch auch dieser Vorgang war binnen Minuten erledigt.

Ist die DS216j fertig eingerichtet, was in unserem Fall sehr schnell vonstatten ging, könnt Ihr Euch innerhalb des DSM 6.0 Betriebsystems umschauen und das NAS kennenlernen. Wir möchten dabei gar nicht zu viel zur Software selbst sagen, hierzu haben wir bereits in den vorangegangenen Reviews einige Punkte aufgezählt, sodass es sich hier um eine reine Wiederholung handeln würde. Wie immer könnte Ihr etliche Erweiterungen, wie zum Beispiel Audio Station, Download Station, Video Station Cloud Station und einige weitere mehr, installieren, und auch mobile Applikationen nutzen, welche für iOS und Android für die wichtigsten Synology-Programme zur Verfügung stehen – das NAS ist übrigens auch DLNA-zertifiziert. DSM 6.0 läuft auf der DS216j dabei stets stabil und flüssig, auch Installationen konnten zügig umgesetzt werden. Die Software ist dabei so simpel aufgebaut, dass auch Anfänger mit dem ersten Synology NAS keine Probleme haben werden. Wir empfehlen Euch hier auch unsere Tutorials “Synology DSM 6.0 Tutorial – Inbetriebnahme einer DiskStation” wo wir die Einrichtung Schritt für Schritt genauestens erklären und mit Tipps ergänzen. Man findet auf nasChecks.de noch einige weitere Synology-Tutorials, in den nächsten Wochen werden noch viele weitere zu den einzelnen Synology-Apps folgen.

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Technische Details – Synology DS216j

In dem neusten Modell DS216j setzt das Unternehmen auf einen 1.0 GHz Dual Core Prozessor (32 Bit/Marvell Armada) mit einem Systemspeicher von 512 MB DDR3. Erfahrene Nutzer werden den Speicher vermutlich als recht klein definieren, in unserem Test konnten wir aber keine Einschränkungen feststellen, hier kommt es aber sicherlich darauf an, was Ihr mit eurem NAS vorhabt, für die Synology-Anwendungen reicht dieser aber definitiv aus. Im Test verbrauchte das Betriebssystem um die 100 MB des verbauten Speichers, auch wenn Anwendungen aktiv sind, reicht es allemal aus. Dass aktuelle DSM arbeitet dementsprechend sehr ressourcenschonend – aber ganz klar, etwas mehr ist immer gut, dann aber sind wir bei keinem Einsteigermodell und das NAS wird auch teurer.

Unterstützte RAID Typen sind:

  • Synology Hybrid RAID
  • Basic
  • JBOD
  • RAID 0
  • RAID 1

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Auch wenn die DS216j eine gute Performance liefert und im täglichen Alltag keine Probleme verursacht hat, kann sie dennoch mit den größeren Modellen hinsichtlich Geschwindigkeit nicht mithalten, diese spielen aber auch in einer anderen Preisklasse. Besonders bei vielen kleinen Dateien war der Schreibvorgang deutlich langsamer. Im Normalfall kommt es aber auf die wenigen Sekunden nicht wirklich an, man startet den Kopiervorgang und widmet sich anderen Aufgaben, wer darauf aber den Fokus setzt, sollte wohl besser zu einem Plus-Modell greifen.

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Leistung und Performance – Synology DS216j

Bei der Datenübertragungsrate kann sich die DS216j durchaus sehen lassen und sollte für den Heimanwender vollkommen ausreichen. Wir kommen auf circa 112,75 MB/s beim Schreiben sowie 97,6 MB/s beim Lesen, die Werte sinken aber deutlich, wenn man mit Verschlüsselung arbeitet. Die Werte sinken hier auch bei anderen Modellen deutlich, wie man an der eingebundenen Grafik sehen kann, dass es sich hier aber um ein preisgünstiges Einsteigermodell handelt, sind die Werte dementsprechend von vornherein niedriger, sodass sich dieser Umstand bei diesem Modell noch stärker hervorzeichnet. Möchte man hier wieder eine höhere Datenübertragungsrate haben, da man stets die Verschlüsselung nutzen will, gilt das gleiche wie beim Arbeitsspeicher sowie der Geschwindigkeit, nötig ist dies aber eigentlich für den normalen Funktionsumfang nicht. Voraussetzungen für solche Top-Werte bekommt man aber nur mit einer Anbindung des NAS über zwei Gigabit Links, welche im Verbund laufen.

Zu erwähnen sei außerdem, dass das NAS im Dauerbetrieb sehr leise ist, sprich der Lüfter ist nicht zu bemerken, vielmehr hört man gelegentlich die Festplatte, sofern diese direkt am Schreibtisch platziert ist, doch auch hier sprechen wir von einem sehr leisen Ton. Die Synology DS216J verbraucht außerdem im Ruhezustand der HDD um die 6.95W und bei Zugriff bei circa 14.85W, was sehr ordentliche Werte sind.

Galerie – Synology DS216j

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Fazit

Mit der Synology DS216j bekommt Ihr ein solides Einsteigermodell, mit dem sämtliche Aufgaben einer eigenen Cloud wunderbar gelöst werden können. Die Verarbeitung ist wie immer Top und die Einrichtung ein Kinderspiel. DSM 6.0 läuft ressourcenschonend und verbraucht nicht mehr als knapp 100 MB des verbauten Arbeitsspeichers. Mit zwei Western Digital Red-Festplatten mit je 2 oder 3 Terabyte kann man sich demnach eine private Cloud schaffen, ohne viel Geld für das NAS ausgeben zu müssen. Unabhängig, ob als erstes NAS oder eine Erweiterung, die DS216j sollte man beim NAS-Kauf unbedingt in Erwägung ziehen, die Performance sowie das Preis/Leistungsverhältnis stimmt.

Die Synology DS216j kann für einen Preis von 164 Euro über Amazon erworben werden, alternativ einfach in die Preisvergleichs-Boxen schauen und den günstigsten Preis wählen.

Das Synology NAS DS216j geht an Daniel Gerhard: – Wir haben Daniel Gerhard bereits kontaktiert. Sollten wir innerhalb 48 Stunden keine Rückmeldung erhalten, wird der nächste Gewinner ausgelost.

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Review – hardwrk TopGum – Powerbank mit Lightning-Anschluss, Dock und hochwertigem Design

Nachdem wir Euch in den letzten zwei Tagen Cases für das iPhone 6/6s vorgestellt haben, widmen wir uns heute einem Akku für das iPhone, iPad sowie anderen mobilen Geräten. Das heutige Modell wird dabei einigen Lesern bereits bekannt vorkommen, auch wenn die farbliche Gestaltung eine andere ist. In Kooperation mit Just Mobile bietet das Unternehmen hardwrk nun auch den USB-Akku Top-Gum in einer schwarzen Ausführung an, wir hatten euch das Modell vor dem Umbau von apfelCheck.de bereits in einer goldenen Ausführung von Just Mobile vorgestellt.

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Die hardwrk TopGum Powerbank wird demnach ebenfalls aus robustem Kunststoff und hochwertigem Aluminium gefertigt, Letzteres schimmert dabei ganz leicht und macht optischen einen sehr guten Eindruck. Wir finden auf der vorderen Seite außerdem ein weißes hardwrk-Logo sowie kleine LEDs im oberen Bereich, daneben befindet sich eine flache Taste, mit der man den Akku-Kapazität über die LEDs prüfen kann. Wie bei der goldenen Ausführung wird der verwendete Kunststoff, aus zwei Teilen zusammengesteckt, hier ist die Verarbeitung diesmal besser – sprich, die zwei Teile sind deutlich akkurater zusammengesetzt.

In dem oberen Bereich finden wir außerdem auch das integrierte Lightning-Kabel, welches bei Bedarf einfach aus dem Gehäuse herausgedrückt wird, auch hier gibt es hinsichtlich Gestaltung nichts zu meckern. Links sehen wir dann noch einen Micro-USB-Eingang sowie die Anschlüsse, welche für den Ladevorgang auf dem kleinen dazugehörigen Dock benötigt werden, rechts wiederum ist noch ein USB-Anschluss integriert, der zum Laden euerer Geräte genutzt wird. Der hardwrk TopGum Akku kommt dabei auf Maße von 8.5 x 5.5 x 2.8 cm und wiegt 160 Gramm.

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Passend zum hardwrk TopGum Akku bekommt man auch ein kleines Dock, welches ebenfalls aus gleichen Materialen gefertigt und ein wahrer Hingucker ist. Auf dem vorderen Bereich finden wir erneut ein weißes Unternehmens-Branding, während auf der Rückseite der Micro-USB-Eingang platziert ist, den Ihr mit dem beiliegenden Kabel für die Stromzufuhr benötigt. Auch hier ist die Verarbeitung tadellos, dies gilt auch für erwähnten Micro-USB-Eingang, der bei unserem letzten Review etwas ungenau eingesetzt war, eventuell hatten wir da mit unserem Testmodell aber einfach nur Pech. An der unteren Seite ist das Dock außerdem leicht rutschfest gestaltet, oben finden wir die drei Pins für den Ladevorgang des Akkus sowie versteckte Magnete, welche den TopGum Akku im angedockten Zustand fixieren.

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Bevor Ihr mit der hardwrk TopGum Powerbank eure Geräte laden könnt, muss dieser natürlich erst mal selbst mit Strom gefüllt werden. Hierfür platziert Ihr den Akku einfach auf das Dock oder nutzt das beigelegte Kabel. Wir laden den Akku im Office stets auf dem kleinen Dock, unterwegs wiederum ganz einfach per Kabel, wie man es von anderen Akkus gewohnt ist. Hier könnt Ihr entweder einen USB-Strom-Adapter nutzen oder einfach an einen USB-Port eines Rechners oder Macs aufladen. Ladet ihr per Kabel, empfiehlt sich ein 10W Netzteil, hier dauert der Ladevorgang circa 4 Stunden, bis der Akku mit 6000 mAh zur Verfügung steht – mit beigelegtem Dock ist die Ladezeit identisch.

Mit der kleinen Taste könnte Ihr wie bereits erwähnt stets die Kapazität des hardwrk TopGum Akkus prüfen, man muss aber auch nicht immer voll aufladen, wenn es mal schnell gehen soll. Lädt man den Akku mit dem kleinen Dock auf, ist das Laden eurer Geräte auch parallel möglich. Für das iPhone und iPad mit einem Lightning-Anschluss zieht Ihr für den Ladevorgang (5V/1.5A) einfach das integrierte Lightning-Kabel aus dem Akku, welches fest integriert ist. Zwar ist die Kabelummantelung schön dick, sodass kein Kabelbruch möglich ist, dennoch entstehen beim Knicken leichte Falten, die optisch nicht so toll aussehen. Für alle anderen Geräte nutzt man einfach den USB-Eingang auf der rechten Seite – der Akku schaltet sich übrigens automatisch ab, sobald das Gerät voll beladen ist. Ihr bekommt mit dem hardwrk TopGum Akku außerdem auch einen Überhitzungs- und Überspannung-Schutz – Sicherheit ist hier schliesslich sehr wichtig.

Galerie – hardwrk TopGum

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Fazit

Der hardwrk TopGum Akku macht auch in Schwarz eine sehr gute Figur und ist optimal verarbeitet. Die Materialen wirken außerdem sehr hochwertig und das Design überzeugt weiterhin. Praktisch sind außerdem auch die kleinen LEDs, die automatische Abschaltung sowie die Möglichkeit per Kabel oder Dock zu laden, Letzteres ist ein fester Bestandteil auf unserem Schreibtisch und schaut definitiv edel aus. Die vorhandenen Sicherheitsmechanismen, sowie das integrierte Lightinig-Ladekabel sowie der Möglichkeit auch andere Geräte per USB-Kabel aufzuladen, machen den modernen Akku definitiv zu einem unserer liebsten Modelle. Mit 6000 mAh sollte man übrigens ohne Probleme über den Tag kommen, sodass Ihr beim Hardware TopGum Akku ohne Bedenkenden zugreifen könnt, sofern Euch die hochwertige Verarbeitung samt Design den etwas höheren Preis wert ist.

Die hardwrk TopGum Powerbank kann in der Farbe Schwarz über den hardwrk Shop für 79,90 Euro erworben werden. Auch bei Amazon findet ihr die heutige Ausführung, der genannte Preis bleibt dabei identisch.

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Review: Sena Vettra – Leder-Case mit rotierender Hartschale und Kamera-Slide für iPhone 6/6s & 6 Plus/6s Plus

Cases für das iPhone und iPad aus dem Hause Sena werden aus Leder gefertigt, im letzten Review hatten wir Euch hier das Heritage Wallet Book vorgestellt, welches mit Kartenfächern sowie einer Stand-Funktion trumpfte. Auch heute geht es um ein Echtleder-Case von Sena für das iPhone 6/6s, das Sena Vettra, welches ebenfalls ein Standfeature beherbergt, welches auch im Portrait-Modus nutzbar ist. Neben unserem schwarzen Modell ist das Ledercase auch noch in einem Braunton erhältlich, das Unternehmen bietet außerdem auch Modelle für das iPhone 6 Plus und 6s Plus an.

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Das Sena Vettra Case für das iPhone 6/6s wird aus Leder gefertigt, das Material wirkt dabei sehr glatt und weist nur eine sehr dezente Lederstruktur auf. Das komplette Case ist von außen dabei wie ein Bucheinband gestaltet und ist seitlich gleichfarbig mit einer Schweißnaht versiegelt. Auf der Rückseite finden wir unten außerdem noch ein eingestanztes Logo, welches sehr dezent gesetzt wurde und keinesfalls störend wirkt. An der Verarbeitung gibt es bei diesem Modell demnach nichts auszusetzen, eine gute Leistung, wenn man bedenkt, dass die Cases in Handarbeit gefertigt werden. Ansonsten ist das Außenmaterial ohne weitere Aussparungen, sehr dezent gestaltet, wirkt aber etwas dicker, als bei einem Case, in dem das iPhone direkt eingelegt wird.

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Beim Sena Vettra Case finden wir im Innenraum nämlich noch eine Hartschale vor, welche für die Standfunktion sowie das Fotografieren genutzt wird. Diese befindet sich in einer Art rotierenden Schiene, sodass das Gerät nach oben gedrückt werden kann, damit die Kamera über dem Bucheinband herausragt. Für den Mute-Button finden wir außerdem noch eine saubere Aussparung, dies gilt auch für den unteren Bereich des iPhones, wo wir den Kopfhöreranschluss sowie den Lightning-Port vorfinden. Lediglich für die Power- und Lautstärketasten hat das Unternehmen einen eingestanzten Button in das Material eingearbeitet, hier benötigt man etwas mehr Druck, ansonsten sind diese aber maßgenau platziert.

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Das Außenmaterial der Hartschale ist übrigens ebenfalls mit recht dünnem Leder überzogen, welches optisch, wie das im äußeren Bereich aussieht, und ebenfalls sauber verschweißt ist. Der Innenraum des Bucheinbandes ist wiederum mit einem gummierten Kunststoff ausgekleidet, welches optisch zwar ok wirkt, aber die Hochwertigkeit des Cases etwas minimiert. Ein schönes Microfaser-Vlies hätte uns hier vermutlich etwas besser gefallen. Das Einlegen des Gerätes in die Hartschale ist schnell und ohne Mühe erledigt. Das Gerät sitzt schön fest und kann keinesfalls herausfallen. Der Rand der Hartschale ist dabei deutlich höher als das Gerät, für unseren Geschmack etwas zu viel, wir kennen aber etliche User, die dies bevorzugen. Das Sena Vettra Case für das iPhone 6/6s kommt dabei auf Maße von 16,2 x 8,7 x 1,77 cm und wiegt 80 Gramm.

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Im Alltag macht das Sena Vettra Case eine gute Figur, trotz glattem Leder liegt es gut in der Hand und es ist ein ordentlicher Grip vorhanden. Dadurch, dass das Case sowie die Hartschale kaum Öffnungen vorweisen, gibt es demnach auch wenige Stellen, an denen Schmutz an das eingelegte Gerät herankommen kann. Die Slide-Funktion, um das iPhone nach oben zu schieben, um Fotos machen zu können, funktioniert ganz gut, auch wenn der Vorgang etwas geschmeidiger vonstattengehen könnte. So benötigt man etwas Druck, damit das iPhone raus bzw. reingeschoben werden kann. Das Sena Vettra Case hat außerdem noch zwei Standpositionen mit an Board, entweder man stellt das iPhone im Landscape- bzw. Portait-Modus auf, um Filme zu schauen oder ein Facetime-Telefonat zu führen. Hierfür kann das Gerät samt der Hartschale gedreht werden, was im Test ohne Mühe verlief. Möchte man allerdings im aufgestellten Zustand schreiben, sind die Standpositionen nicht wirklich zu gebrauchen. Man drückt das Gerät beim Druck auf das Display immer ein Stück zurück, sodass dieses Feature eher für die passive Nutzung gedacht ist.

Galerie – Sena Vettra

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Fazit

Das Sena Vettra Case für das iPhone 6/6s wird aus recht glattem Leder gefertigt und ist sauber verarbeitet. Das Design ist dabei recht schlicht und wirkt von außen recht hochwertig, wobei hier sicherlich noch Luft nach oben offen ist, im Innenraum wiederum hätten wir aber andere Materialen verwendet. Das Case bietet außerdem einen guten Rundumschutz für das iPhone und hat noch weitere Features mit an Board. Hier hätten wir einmal die Slide-Funktion für die Kamera sowie die Stand-Positionen, welche zwar einfach nutzbar sind, aber auch hier nicht ganz unseren Wünschen gerecht werden. Zumindest bei dem Stand-Feature muss aber gesagt werden, dass es bei dieser Bauart wohl kaum ein Case gibt, bei dem im aufgestellten Modus das Gerät zum Tippen genutzt werden kann. Ein Fazit zu ziehen ist bei diesem Modell deshalb auch recht schwierig, viele wichtige Funktionen sind gut umgesetzt, andere wiederum schwächeln ein wenig. Wer ein solide gestaltetes Leder-Case für sein iPhone sucht, die Bucheinband-Optik bevorzugt und mit den erwähnten Beanstandungen leben kann, wird mit diesem Modell aus dem Hause Sena aber wohl dennoch recht glücklich werden, eine uneingeschränkte Kaufempfehlung können wir aber dennoch nicht aussprechen.

Das Sena Vettra Case kann in den Farben Schwarz und Braun für einen Preis von 76 Euro über Amazon erworben werden. Für Besitzer eines größeren iPhone 6 Plus/6s Plus gibt es das gleiche Case ebenfalls, hier zahlt Ihr aktuell sogar 10 Euro weniger.

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Review – Griffin Survivor Journey – Robustes Schutz-Case für das iPhone 6/6s

Aus dem Hause Griffin, haben wir Euch bereits viele Cases für unterschiedliche iPhone-Generationen vorgestellt. Das Unternehmen fokussiert dabei sehr stark den Schutz des Gerätes und verwendet demnach robuste Materialen. Die Modelle sind zugegeben nicht die dünnsten auf dem Markt, eine Ausnahme bot hier bislang das Slim-Modell für das iPhone 6, welches wir ebenfalls in einem Review vorgestellt haben. Auch das heutige Modell Griffin Survivor Journey soll einen guten Schutz für das iPhone 6/6s bieten, trägt aber dennoch nicht zu dick auf. Wir haben uns das Case etwas genauer angeschaut und möchten Euch dieses genauer präsentieren.

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Das Griffin Survivor Journey Case für das iPhone 6 wird aus bruchfestem Polycarbonat sowie thermoplastischem Elastomer gefertigt und ist sauber verarbeitet – lediglich an ein bis zwei Stellen war eine minimale Schnittkante zu sehen, welche bei dem verwendeten Material öfter vorkommt. Das Material macht einen robusten Eindruck und fühlt sich außen dabei recht stark gummiert an, das Unternehmen stanzt außerdem noch das Unternehmenslogo auf der Rückseite ein. Im Innenraum ist das Material wiederum komplett glatt gehalten. Bei unserem Modell erstrahlt das Case in einem recht hellen Grauton, welches mit einem pinken Streifen auf der Rückseite geziert wird. Der Innenraum wiederum ist komplett in Pink gestaltet, wir sehen außerdem ein mittig platziertes Logo. Die Akzentfarbe kann man übrigens auch in Blau, Anthrazit sowie Weiß wählen, wobei hier der Rest des Cases dann in einem schwarzen Ton umgesetzt ist. Das Griffin Survivor Journey kommt auf Maße von 144.5 mm X 73.9 mm X 10.66 mm und wiegt lediglich knapp 39 Gramm.

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Das im Griffin Survivor Journey Case verwendete Material ist recht fest gestaltet, dennoch ist das Einsetzen des Gerätes ein Kinderspiel. Hierfür ist das Material im Bereich des Mute-Schalters mit einem weicheren Gummi ausgestattet, sodass man dieses leicht zur Seite dehnen kann, damit das Einlegen vom iPhone ohne Mühe und Druck erfolgt. Für die restlichen Bedienelemente hat das Unternehmen kleine Touch-Flächen in das Material eingearbeitet, welche maßgenau sitzen, sodass das iPhone 6s weiterhin bestens genutzt werden kann. Für die Anschlüsse wiederum finden wir im Griffin Survivor Journey Case passende Aussparungen, welche ebenfalls sauber gestaltet sind. Selbstverständlich könnt Ihr im eingelegten Zustand auch weiterhin mit dem iPhone 6s fotografieren, hierfür gibt es eine großzügige Aussparung, welche mit einem leicht glänzenden Kunststoff umgesetzt ist. Der Rand vom Case liegt übrigens ganz leicht auf der vorderen Seite des Geräts auf und ist etwas höher gestaltet, sodass das iPhone 6s auch auf dem Display hingelegt werden kann, ohne dass dieser zerkratzen kann.

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Im Alltag liegt das Griffin Survivor Journey Case gut in der Hand, durch die starke Gummierung hat man außerdem einen perfekten Grip, auch wenn wir es persönlich lieber etwas glatter mögen. Das Case bietet Euch außerdem auch einen Fallschutz an, Griffin testest hier jedes Case im eigenen Labor, und gibt hier einen Wert von 2 Metern an, bei dem euren iPhone 6/6s nichts passieren sollte. Vom Design bekommt ihr hier eher einen sportlichen Look, wer nach etwas edler Optik sucht, wird hier vermutlich nicht ganz glücklich werden.

Galerie – Griffin Survivor Journey

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Fazit

Das Griffin Survivor Journey Case für das iPhone 6/6s kommt mit einem sportlichen Look daher und ist optisch sauber verarbeitet. Das Material fühlt sich robust an und fühlt sich stark gummiert an, was dem Grip zugutekommt. Durch eingebaute Tasten sowie Aussparungen kann man das eingelegte Gerät weiterhin uneingeschränkt benutzen, es gibt außerdem nur sehr wenige Stellen, an denen Schmutz in das Case gelangen könnte. Trotz fester Bauweise lässt sich das Gerät sehr einfach in das Case einlegen, man bekommt außerdem auch einen guten Fallschutz. Wenn man einen etwas sportlicheren Look mag, robusten Schutz benötigt, aber dennoch nicht zu deutlich dickeren Modellen greifen will, findet mit dem Griffin Survivor Journey Case einen guten Mittelweg.

Das Griffin Survivor Journey Case kann in den verschiedenen Farben für circa 19 Euro über Amazon erworben werden und ist wie bereits erwähnt mit dem iPhone 6 und 6s kompatibel.

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Review – Gigaset SL930A – Das moderne Festnetztelefon mit Touch-Display

Über Festnetztelefone und deren Notwendigkeit scheiden sich die Geister, ist so ein Gerät neben einem Smartphone noch wirklich nötig? Wir sind der Meinung, dass diese noch immer einen festen Platz zu Hause haben, sei es abends, weil der Smartphone Akku erschöpft ist oder weil man mit dem Smartphone andere Dinge nebenbei erledigt, aber trotzdem Telefonieren möchte. Aber auch im Büro ist ein Festnetztelefon eigentlich kaum wegzudenken. Wir haben uns diesmal ein modernes Modell, das Gigaset SL930A, angeschaut, welches mit Touch-Display ausgestattet ist und mit dem Android-Betriebssystem betrieben wird. Ein solches Modell ist dabei eine Rarität auf dem Markt, da eigentlich sämtliche Modelle von allen Herstellern mit normalen Tastenblock gesteuert werden.

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Das Gigaset Sl930A ist bereits etwas länger auf dem Markt, dennoch darf ein solch modernes Telefon mit Touch-Display auf unserem Portal nicht fehlen. Das Modell ist dabei nicht das erste dieser Art, das Unternehmen Gigaset hatte zuvor das SL910 auf dem Markt gebracht, wo man noch auf ein eigenes Betriebssystem gesetzt hat, für den Anfang war dies auch schon ganz ok, doch die Grenzen und Restriktionen waren einfach zu groß. So waren das tolle Design und ein Touchdisplay auch bereits beim Vorgänger das Hauptfeature, aber stressfreies Arbeiten war mit dem Modell nicht immer möglich. Gigaset hat auf die Kritik der Community gehört und beim Gigaset SL930A ordentlich nachgebessert, optisch hat sich am schicken Telefon nichts geändert, aber im Inneren wurde ordentlich optimiert. Das neue Modell kommt mit Android.Betriebssystem zu Euch nach Hause, was sich außerdem verändert hat, haben wir versucht in unserm Test für Euch herauszufinden.

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Lieferumfang Gigaset SL930A

  • Gigaset SL930A Mobilteil
  • Gigaset DECT Basis Station
  • Netzteil für DECT Basis Station
  • Ladestation
  • Lithium-Ionen Akku
  • Netzteil für Ladestation
  • Bedienungsanleitung

Das Gigaset SL930A wird mit allen benötigten Komponenten im Lieferumfang ausgeliefert. Hier wäre einmal die Basisstation, welche aus Kunststoff gefertigt wurde und in Schwarz gehalten ist. Diese müsst Ihr an eurem Router anschließen, wir finden außerdem noch eine Taste für den Pagingruf. Für das Anschließen sind alle benötigten Kabel mit beigelegt. Direkt ins Auge sticht die edel glänzende Dockingstation aus poliertem Edelstahl, diese ist sehr modern gestaltet und ein echter Hingucker, auch an der Verarbeitung gibt es nichts zu bemängeln. Die kleine Dockingstation kann dabei frei aufgestellt werden, eine Verbindung per Kabel mit der Basisstation ist nicht nötig.

Das Mobilteil kommt mit einem kapazitiven 3,2-Zoll-Touchscreen mit 16 Millionen Farben sowie 160ppi. Direkt unter diesem befinden sich 5 mechanische Tasten, welche mit den typischen Androidfunktionen belegt sind. Ausgenommen sind hier die zwei äußeren Buttons auf jeder Seite, diese sind zum Auflegen und Abnehmen eines Gesprächs gedacht. Die verbauten Tasten, mit Ausnahme der Hometaste, sind so flach gebaut, dass man erst beim Betätigen merkt, dass es sich nicht um Touch-Module handelt. Der Rahmen des Mobilteiles ist ebenfalls sehr hochwertig aus Edelstahl realisiert worden, durch die breite und geschwungene Form entsteht ein sehr gelungenes Gesamtdesign. Hierzu gehört noch die hintere Seite, welche aus glänzendem Kunststoff in Piano-Optik gestaltet ist – der Mix aus hochwertig verarbeitetem Kunststoff und Edelstahl überzeugt auf ganzer Linie. Hinter der Klappe verbirgt sich ein Li-lonen Akku, welcher laut Hersteller 120 Std Standby bewerkstelligt, bei aktiver Nutzung kommt der Akku auf akzeptable 20 Stunden. Hier findet Ihr außerdem noch einen Platz für einer MicroSD Karte, hier sind maximal 32 GB möglich. Aber auch ohne diese habt Ihr circa 3 GB freien Speicher im Gigaset SL930A, den man für die privaten Medien nutzen kann.

Insgesamt kommt das Mobilteil auf ein Gewicht von 174 Gramm und ist 16mm dick, das ist natürlich nicht das Non Plus Ultra, wenn wir aktuelle Smartphones anschauen. Trotzdem fühlt sich das Mobilteil sehr wertig an und auch hier ist die Verarbeitung auf voller Linie gelungen. Sämtliche Kanten sind rund gehalten und es liegt sehr angenehm in der Hand, eine wirklich gute Haptik. An der Unterseite befinden sich außerdem noch ein Slot für ein Mirco-USB-Kabel und ein Kopfhöreranschluss. Befeuert wird das Telefon von einem 1 Ghz Prozessor, welcher sich als ausreichend erweist.

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Funktionen Gigaset SL930A

  • ECO Modus zur Reduzierung der Sendeleistung der Basistation um 80%
  • Android 4.0.4 (Icecream Sandwich)
  • Wifi 802.11 b/g/n
  • HDSP
  • Anrufbeantworter
  • Babyalarm
  • Direktruf
  • USB-Tethering

Neben den vielen Features, von denen Ihr eine komplette Übersicht in den Online-Shops erhalten könnt, ist die größte Veränderung aber das Betriebssystem, bei dem das Unternehmen auf Android 4.0.4 (Auslieferungszustand (4.3.1 Update) setzt und an eure Bedürfnisse ein wenig angepasst und optimiert hat. So sind neben vielen gewohnten Android-Apps auch die Anrufbeantworter-App mit an Board, mit dieser könnt Ihr bis zu 55 Minuten Gesprächszeit aufnehmen lassen. Aber ihr habt ja die volle Bandbreite an Apps im Google Play Store zu Verfügung, auch Spiele lassen sich auf dem Telefon installieren. Hier muss man natürlich bedenken, das Spiele, welche eine zu hohe Performance bzw. Auflösung benötigen, auf dem Gigaset SL930A nicht gut spielbar sind. Kleinere Games könnt Ihr aber ohne Probleme installieren, auch wenn diese an die Qualität eines Smartphones mit scharfem Display nicht herankommen. Käufer mit einem Google Konto werden sich außerdem sehr über die Ersteinrichtung freuen, einfach die Daten eingeben und schon habt Ihr eure Mails, Kalender und vor allem die Kontakte auf dem neuen Festnetztelefon. Für Anwender ohne Google-Konto gibt es aber auch andere Möglichkeiten seine Daten vom Rechner zu importieren.

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Sehr überrascht hat uns auch das Display vom Gigaset SL930A, die Farben wirken recht kräftig und vor allem Texte sind sehr klar lesbar. Sämtliche Android-Funktionen lassen sich flüssig mit dem Display realisieren und selbst das Surfen verläuft angenehm schnell, auch wenn nicht so komfortabel wie am Smartphone. Man merkt besonders beim Nachfolger, dass die Bedienung per Touch deutlich flüssiger und angenehmer vonstattengeht, als es beim SL910 noch der Fall war, hier hatte man immer das Gefühl, dass man deutlich stärker auf das Display drücken muss.

Die Verbindung über DECT funktioniert einwandfrei und war im ganzen Testzeitraum stets stabil, unabhängig, wo wir uns gerade in der Wohnung aufgehalten haben. Auch die Gesprächsqualität hat sich beim Nachfolger noch ein wenig verbessert, obwohl diese da schon von sehr guter Qualität war. Die Gespräche verliefen dabei sehr klar, ohne Rauschen und in einer ordentlichen Lautstärke – letzter gilt auch für die generellen Klingeltöne. Wenn Ihr einen Anruf verpasst habt, gibt es neben der Benachrichtigung auf dem Display noch eine kleine rote Signalleuchte, die Euch über diesen informiert und nur im aktiven Zustand sichtbar ist.

Galerie – Gigaset SL930A

Fazit

Das Gigaset Sl930A ist ein modernes Festnetztelefon in bester Verarbeitung und einem sehr edlen Design, nicht ohne Grund hat das Unternehmen den reddot Design Award bereits mit dem Gigaset SL910 gewonnen. Die Touchfunktionen des SL930A funktionieren tadellos und das Display reicht für die normalen Anwendungen und gängigen Funktionen völlig aus. Vergleichbar mit einem Smartphone-Display ist es aber auf gar keinen Fall, dies merkt man aber eigentlich nur bei Spielen und unserer Meinung ist es für diese auch nicht ausgelegt. Kleine Games sind aber wie erwähnt von der Performance kein Problem. Die Gesprächsqualität ist dank HDSP Sound Performance auf einem sehr hohen Niveau, ebenfalls zu erwähnen sei der strahlungsfreie ECO Modus Plus, wenn das Mobilteil im Stand-by-Modus ist. Uns hat das Gigaset SL930A als Festnetztelefon voll überzeugt, die Grenzen nach oben sind offen, aber mit dem Nachfolger hat man ein komfortables Modell auf dem Markt positioniert, welches für Touch-Liebhaber wärmstens zu empfehlen ist. Wenn man ein modernes Festnetztelefon mit vielen Möglichkeiten haben möchte und auf ein Touch Display nicht mehr verzichten möchte, kann man demnach beim Gigaset SL930A ohne Bedenken zugreifen.

 Das Gigaset Sl930A kann für einen Preis von 179 Euro über Amazon bestellt werden.

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Review: Just Mobile HoverPad – Das Design-Mauspad für die Magic Mouse

Wenn man regelmäßig mit seiner Magic Mouse an seinem Mac arbeitet, kann man diese Tätigkeit mit einem Mauspad deutlich angenehmer gestalten. Hierfür gibt es auf dem Markt etliche Modelle, welche sich im Design, der Gestaltung sowie Qualität unterscheiden. Wir haben uns etwas umgeschaut und haben zum Just Mobile Hoverpad gegriffen, welches wir Euch heute genauer vorstellen wollen. Ob das Pad optisch überzeugen kann und ob die Gleiteigenschaften stimmen, haben wir versucht in den letzten Wochen für Euch herauszufinden.

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Das Just Mobile HoverPad kann normalerweise nur in den Farben Schwarz oder Blau bestellt werden, die orange Version gibt es exklusiv nur über den Just Mobile Shop. Wenn man das Pad aus seiner Kartonage befreit, fällt einem direkt das doch recht hohe Gewicht des HoverPads auf, welches sich auf 375 Gramm beläuft. Die meisten Mauspads sind hier meistens deutlich leichter und werden aus einem Art Schaumstoff gefertigt. Beim Just Mobile HoverPad merkt man direkt Masse, das Gewicht und eine wirklich saubere Verarbeitung. Um das Ganze zu realisieren, wird Silikon mit PU-Beschichtung verwendet, für das Design ist diesmal Designer Duo tools® verantwortlich und das erfolgreich. Zu Beginn ist dabei das Silikon noch recht stark zu riechen, dies verflüchtigt sich aber in wenigen Tagen. Das Just Mobile HoverPad wirkt zeitlos aber puristisch zu gleich – die Maße belaufen sich auf 21.3 x 21.3 x 0.65 cm und reichen zum Arbeiten bestens aus.

Die untere Seite des Just Mobile HoverPad ist rutschfest gestaltet und komplett glatt gehalten, eine Ausnahme ergibt sich durch das eingestanzte Just Mobile Logo. Dabei ist das Material hier nicht klebend, eher leicht haftend, benutzt man das Pad auf einem glatten Schreibtisch könnte man fast denken, dass beide miteinander verbunden sind, dies wird durch das Material, aber auch die Form des HoverPads erreicht. Durch diese Haftung zieht die Unterseite aber auch Staub an, umso erfreulicher ist es, dass dieser problemlos feucht abgewischt werden kann, dies gilt natürlich auch für die obere Seite.

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Die Beschichtung der oberen Seite vom Just Mobile HoverPad, auf der die Maus im Endeffekt benutzt wird, ist natürlich ganz anders gestaltet. Wenn man mit der Hand drüberfährt merkt man eine ganz feine Struktur, welche auf der gesamten Fläche vorhanden ist, dabei sind die Kanten schön ergonomisch rund gehalten worden. Wir finden außerdem noch ein silbernes Just Mobile Branding, welches dem HoverPad noch etwas mehr Glamour verleiht. Wir haben das Just Mobile HoverPad mit einer Magic Mouse von Apple aber auch zwei anderen Modellen getestet und sind von den Gleiteigenschaften einfach nur begeistert. Gerade bei der Magic Mouse hat man ein wenig das Gefühl, die Maus würde quasi schweben – eine ganz tolle Leistung.

Galerie – Just Mobile Hoverpad

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Fazit

Das Just Mobile HoverPad kommt in einem zeitlosen aber puristischen Design daher, dabei ist es qualitativ bestens umgesetzt. Alle Kanten sind sauber verarbeitet und die Gleiteigenschaften sind einfach hervorragend, dabei hat das HoverPad eine spezielle Oberfläche für optische Mäuse. Ein schickes Mauspad, welches funktionell alle Eigenschaften erfüllt und optisch bestens zur Magic Mouse von Apple passt. Wir finden den Preis von knapp 20 bis 30 Euro für voll angemessen und können das Just Mobile HoverPad nur wärmstens empfehlen

Das Just Mobile HoverPad in der hier gezeigten Farbe Orange kann für einen Preis von 19,95 Euro nur über den Just Mobile Shop bestellt werden. Wenn Ihr lieber ein schwarzes bzw. blaues Mauspad bevorzugt, könnt Ihr auch bei Amazon zugreifen, jedoch sind die Preise hier mit rund 30 Euro (der reguläre Preis) etwas höher angesetzt.

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Gewinnspiel: Smappee Gas- und Wassermonitor mit passender Smartphone-App

Aus dem Hause Smappee haben wir Euch bereits den Energiemonitor in einem ausführlichen Review vorgestellt. Mit diesem ist die Analyse eurer Stromaktivitäten Zuhause sehr einfach möglich, die ihr zudem auch optimieren könnt, indem Ihr Stromfresser ausfindig machen und diese ausmisten könnt. Das Unternehmen bietet seit Kurzem ein weiteres Gadget für das smarte Zuhause an, auch hier geht es wieder um eine Möglichkeit eure Kosten zu senken, auch wenn es sich diesmal um den Gas- bzw. Wasserverbrauch handelt. Bevor wir Euch das Gerät etwas genauer vorstellen, möchten wir auch direkt das Gewinnspiel, bei dem Ihr einen Smappee Gas- und Wassermonitor gewinnen könnt, ankündigen, genauere Informationen findet Ihr am Ende dieses Beitrages.

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Mit dem Smappee Gas- und Wassermonitor könnt Ihr ganz smart die Messungen des Gas- und Wasserzählers erfassen, welche wiederum in der kostenlosen Smappee-App auf dem Smartphone oder Tablet mit iOS- oder Android-Betriebssystem einsehbar sowie analysierbar sind. Ihr könnt das smarte Gadget dabei entweder einzeln oder zusammen mit dem Energiemonitor nutzen, sodass ein Kauf beider Geräte nicht nötig ist. Solltet Ihr den Smappee Gas- und Wassermonitor einzeln verwenden wollen, muss aber sichergestellt werden, dass euer Tablet oder Smartphone den Standard Bluetooth 4.0 LE unterstützt. Zusammen mit dem Energiemonitor muss wiederum sichergestellt sein, dass beide Geräte nicht mehr als 10 bis 20 m voneinander entfernt aufgestellt sind.

Smappee
Preis: Kostenlos
Smappee
Preis: Kostenlos

Nachdem die jeweilige Applikation heruntergeladen wurde, muss der Smappee Gas- und Wassermonitor natürlich noch mit dem Smartphone verbunden werden, bevor dies passiert, müsst Ihr die beiliegenden Batterien einlegen. Diese sollen übrigens laut den Informationen des Herstellers bis zu drei Jahre halten, dann kann man diese sehr einfach austauschen. Dann geht es an die generelle Installation, hierfür wird auf dem Gas- und/oder Wasserzähler ein optischer oder magnetischer Sensor angebracht, der die Zählerdaten ausliest. Die Sensoren werden dabei direkt am Zähler befestigt, und dann mit dem Monitor verbunden, welcher über eine integrierte elastische Halterungsbefestigung verfügt, die an einer Gas- oder Wasserleitung angebracht wird.

Smappee_GasWater_Rückansicht_1

Optischer oder magnetischer Sensor?

Wenn sich auf dem vorhandenen Zähler eine reflektierende Folie auf einer Zahl des Rollenzählwerks befindet, kann der Zähler mit einem optischen Sensor ausgelesen werden. Diese Folie befindet sich meist auf den Ziffern 6, 8, 9 oder 0. Der optische Sensor wird die Reflexion der rotierenden Ziffern 0, 6, 8 oder 9 nutzen, um die Anzahl der Umdrehungen des Zählers zu erfassen. Auf diese Weise zählt er die Wasser- oder Gasmenge in Kubikmeter. Der optische Sensor kann auch bei Zählern mit drehenden Zeigern verwendet werden. Hier wird der Lichtstrahl des optischen Sensors von den rotierenden Zeigern des Zählers unterbrochen. Auf diese Weise erfasst der Sensor die Anzahl der Umdrehungen und damit den Gas- oder Wasserverbrauch. Wenn der Zähler Teile hat, die Bewegung sichtbar anzeigen, wie kleine Zeiger, Reflektoren oder Räder mit einer daran angebrachten Blende, muss der optische Sensor verwendet werden.

Andere Zähler haben keine reflektierenden Ziffern auf dem Zählwerk, aber seitlich eine Öffnung, in die man den magnetischen Sensor einführen kann. Diese Zählermodelle verfügen über einen eingebauten rotierenden Magneten, der den Wasser- oder Gasverbrauch registriert. Der magnetische Sensor registriert, wann der integrierte Magnet im Zähler das Ende der Öffnung passiert. Auf diese Weise wird der aktuelle Wasser- oder Gasverbrauch erfasst. Mit einem magnetischen Sensor auslesbare Zähler sind an der kleinen Öffnung zu erkennen, die sich links oder rechts unten am Zähler befindet.

An dieser Stelle sei noch zu erwähnen, dass die meisten Gaszähler mit einem optischen Sensor ausgelesen werden, bei den Wasserzählern wiederum ist in meistens der magnetische Sensor die richtige Wahl.

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Nachdem der Smappee Gas- und Wassermonitor ordentlich installiert wurde, kann es mit dem Messen, Analysieren und Sparen auch schon losgehen. Die Daten werden dabei in Echtzeit übermittelt, der Monitor erkennt außerdem auch undichte Wasser- und Gasleitungen. Hier kann man als User die Reaktionsempfindlichkeit per App einstellen, sodass das System bei einem ungewöhnlichen hohen Verbrauch, von einem Leck ausgeht. Das Unternehmen erwähnt hier aber auch, dass dies bei der Wasserverbrauchsmessung deutlich besser funktioniert bzw. dass bei Usern, welche mit Gas heizen, dementsprechend im Winter ein deutlich höherer Verbrauch zu verzeichnen sein wird, als es im Sommer der Fall ist.

Bereits nach wenigen Tagen hat Smappee „begriffen“, wie viel Wasser der Nutzer zum Duschen, für ein Vollbad usw. verbraucht. Nehmen wir einmal an, dass ein von Smappee in relativ kurzer Zeit erfasster Höchstverbrauch (wie z. B. ein Vollbad) 150 Liter in 10 Minuten entspricht, dann wird Smappee dies als Bezugswert verwenden. Sobald der Nutzer ununterbrochen etwas mehr als 150 Liter verbraucht, ist sehr wahrscheinlich etwas nicht in Ordnung. Smappee stellt dies fest und benachrichtigt den Nutzer sofort – hier muss aber hinzugefügt werden, dass dieses Feature nur in Verbindung mit dem Energiemonitor möglich ist. Dies gilt übrigens auch für die Echtzeit-Daten aus der Ferne. Nutzt man den Gas- und Wassermonitor als einzelnes Gerät, muss man für die Datenübertragung um die 20 bis 30 Meter entfernt sein, dann werden die Daten über Bluetooth automatisch verschickt. Smappee speichert die stündlichen Werte dabei rund einen Monat lang im Gerät, sodass die Nutzung auch möglich ist, wenn der Zähler nicht in der Wohnung vorzufinden ist, dann aber sollte man sich mit dem Smartphone ein Mal im Monat in der Nähe des Monitors befinden.

smappe_gas_wasser_monitor

Mit dem Smappee Gas- und Wassermonitor bekommt Ihr also einen sehr guten Einblick in den Wasser- und Gasverbrauch in Eurem eigenen Zuhause. Somit könnt Ihr ein sehr gutes Gefühl für den eigenen Verbrauch bzw. die Nutzung bekommen und hier eventuell euer Verhalten optimieren. In den Grafiken der App wird der Höchst- und Tiefststand im Verbrauch angezeigt. Anhand dieser Grafiken lässt sich erkennen, ob man energiebewusst lebt. Wenn die Grafik beispielsweise um 4 Uhr morgens einen Anstieg im Gasverbrauch aufzeigt, kann es sein, dass der Thermostat nicht optimal eingestellt wurde. Zahlreiche Studien belegen, dass der Echtzeit-Einblick in den eigenen Energieverbrauch zu Einsparungen von 10 Prozent und mehr führen kann. Zu erwähnen sei hier noch, dass das Unternehmen einen sehr hohen Wert auf den Datenschutz legt, dies bedeutet, dass die registrierten Daten komplett anonym gesichert werden.

Galerie  – Smappee Gas- und Wassermonitor

Der Smappee Gas- und Wassermonitor kann über den eigenen Smappee Online-Shop für einen Preis von 119 Euro erworben werden. In anderen Online-Shops ist dieser bislang nicht verfügbar.

Der Gewinner vom Smappee Gas- und Wassermonitor lautet: Michel Andre Ihrke

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Review: UE Boom 2 – Moderner Lautsprecher mit Sprachsteuerung und sattem Sound

Das Unternehmen Ultimate Ears hat bereits vor einiger Zeit den Lautsprecher UE Boom 2 vorgestellt, den wir uns für Euch etwas genauer angeschaut haben. Wir haben uns mit dem Review tatsächlich sehr viel Zeit gelassen, generell war der heutige Artikel bereits vor dem Umbau von apfelCheck.de geplant, leider haben wir dies zeitlich nicht mehr hinbekommen. Wir möchten unsere Erfahrungen mit dem modernen 360° Bluetooth Lautsprecher dennoch mit Euch teilen. Einen Vorteil hat dabei die Verzögerung, wir konnten auch die neue Sprachsteuerung per Siri direkt testen, welche erst vor wenigen Tagen mit einem Update ausgerollt wurde.

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Der UE Boom 2 ähnelt optisch sehr dem Vorgängermodell, die Farben sind immer noch knackig, die Verarbeitung tadellos und das Design ist Top. Bei unserem Testmodell ist der zylinderartige Lautsprecher in einem Lila-Orange-Ton gestaltet. Das textilähnliche Material hat dabei einen leichten Glanz, fühlt sich robust an und passt optisch bestens zu dem gummierten Kunststoff, welcher im knalligen Orange gestaltet ist. Hier finden wir wie beim Vorgänger die großen Lautstärketasten sowie im oberen Bereich eine Power-Taste mit integrierter LED sowie einen kleinen Button für die Koppelung mit Eurem bluetoothfähigem Smartphone oder Tablet. Die Tasten können übrigens auch dazu genutzt werden, um den Akkustand abzufragen – dies gilt auch, wenn man Telefonate direkt am Lautsprecher annehmen möchte. Das aktuellste Modell ist dank IPX7-Zertifizierung übrigens nun auch wasserdicht, sodass der Lautsprecher auch in bis zu einer Tiefe von 1 Meter für 30 Minuten auch hier eine gute Figur macht. Der UE Boom 2 Lautsprecher kommt dabei auf Maße von 180mm in der Höhe sowie einem Durchmesser von 67mm und wiegt 548 Gramm.

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Damit der stylishe Lautsprecher UE Boom 2 satten Sound ausgibt, muss dieser natürlich erstmal geladen werden, hier hat sich zum Vorgängermodell ebenfalls nichts verändert. Das Unternehmen liefert demnach ein Stromkabel sowie Stecker für verschiedene Länder, der Anschluss am Lautsprecher selbst findet Ihr unter der kleinen Lasche am Boden, sodass der UE Boom 2 beim Ladevorgang leider weiterhin liegen muss. Sowohl das Kabel und die Stecker sind wieder in knalligen Farben gestaltet und auch die Verarbeitung ist hier einwandfrei. Für den Ladevorgang des Lautsprechers benötigt Ihr circa 2,5 Stunden, danach könnt Ihr diesen bis zu 15 Stunden für die Beschallung mit Musik nutzen – ein sehr guter Wert.

Wie auch beim Vorgängermodell weiß der 360° Bluetooth Lautsprecher UE Boom2 im Alltag zu überzeugen. Das neue Modell ist nochmals um 15 Prozent lauter, wobei man hier direkt sagen muss, dass die maximale Lautstärke für geschlossene Räume schon eigentlich zu laut ist. Dies ist keine Kritik, den im Freien ist die Steigerung durchaus als positiv zu sehen. Der Klang ist laut, sehr klar und auch basslastige Musik ist kein Problem für den Lautsprecher, lediglich bei Telefonaten empfanden wir den Klang etwas dumpfer. In unserem Testzeitraum konnten wir außerdem nur sehr selten Verzerrungen wahrnehmen – uns das auch nur bei hoher Lautstärke. Der  maximale Schalldruckpegel liegt bei 90dBA bei einem Frequenzband von 90Hz – 20kHz. Der Hersteller nennt außerdem zwei 45mm (1 3/4″)-Lautsprecher und zwei passive 45mm X 80mm (1 3/4″ x 3″)-Spulen.

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Wie man es vom UE Boom gewohnt ist, gibt es außerdem auch Sprachansagen und Ihr habt die Möglichkeit zwei UE Boom 2 zu einem Paar zu verbinden, um Stereo-Sound zu erhalten, hierfür benötigt Ihr die kostenlose App, die in den jeweiligen App Stores zur Verfügung steht. Hier bekommt man noch einen Equalizer, den Party-Modus sowie eine Weckfunktion, sodass hier eigentlich sämtliche Wünsche erfüllt sind. Der Hersteller verspricht außerdem weitere Funktionen per Update nachzuliefern.

Neu ist außerdem auch die Tap-Funktion, bei der Ihr mit einer Klopf-Geste auf die Oberseite des Lautsprechers einen Song starten oder anhalten könnt. Mit zwei Taps kann man außerdem auch einen Titel überspringen. Die Funktion hat im Test funktioniert, jedoch hätten wir uns die Technik etwas sensibler hinsichtlich Erkennung gewünscht, bei ganz wenigen versuchen war unser Tap anscheinend zu leicht, sodass der Lautsprecher dies nicht als Geste erkannt hat. Ganz neu ist außerdem auch die Sprachsteuerung per Siri, die vor wenigen Tagen per Update ausgeliefert wurde. Aktualisierungen für den Lautsprecher werden übrigens sehr komfortabel mit der erwähnten App erledigt. Mit der Sprachsteuerung bekommt man dabei eine gute Alternative zu der Tap-Funktion, da man die Aktionen nun auch per Sprachbefehl ausführen kann, dies hat im Test gut funktioniert und wir möchten das Feature, auch wenn ganz neu, nicht mehr missen müssen.

Galerie – UE Boom 2

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Fazit

Der UE Boom Lautsprecher überzeugt auch in Version 2 ganz ohne Probleme. Die Verarbeitung ist tadellos, das Design stimmig und mit den neuen Funktionen macht der Lautsprecher noch mehr Spaß bzw. ist komfortabler zu bedienen. Besonders für den Außenbereich ist dieser nun auch wasserdicht und weiterhin stoßfest bei einem Fall von bis zu 5 Metern und auch die höhere Maximallautstärke ist definitiv bemerkbar. Bei der Soundqualität hat sich nicht viel getan, hier muss aber gesagt werden, dass der 360-Grad-Sound bereits beim ersten Modell sehr zufriedenstellend war, um eine kleine Party mit gutem und sattem Sound zu beschallen. Ebenfalls positiv ist die kurze Ladezeit sowie eine Akkulaufzeit von bis zu 15 Stunden, reicht für mehr als eine Party bzw. den Tagesausflug, sodass es für das Gesamtkonzept des Lautsprechers eine klare Kaufempfehlung gibt.

Den UE Boom2 Lautsprecher findet Ihr in verschiedenen Online-Shops, dabei hat man verschiedene Farben zur Auswahl. Bei Amazon zahlt Ihr beispielsweise 142 Euro, in unseren Preisvergleichs-Boxen findet Ihr außerdem noch weitere lukrative Preise.

Aktuell findet Ihr bei Media Markt außerdem eine tolle Aktion, bei der Ihr den UE Boom 2 samt dem kleinen UE Roll und einen Adidas EM Fußball für einen unschlagbaren Preis von 168,98 Euro erwerben könnt.

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Review: germanmade. Thierry Noir – Communicate 2 Case für das iPad Air 2 und iPad Pro

Aus dem Hause germanmade. aus Düsseldorf haben wir Euch bereits einige tolle Sleeves für das iPhone, iPad und Macbook in unseren Reviews vorgestellt. Die Produkte des Unternehmens gehören dabei in den Premiumbereich und es gibt auf dem Markt nur ganz wenige Hersteller, die sich hier überhaupt vergleichen lassen. Eine gute Verarbeitung findet man sicherlich bei vielen Sleeves und Cases, doch bei germanmade. ist es das Gesamtpaket, von der Herstellung in Handarbeit, besonders hochwertigem Leder bzw. Buchleinen und einem zeitlosen aber dennoch modernen Design –  man spürt und sieht es direkt und bei den Lederprodukten riecht man es auch. Für unser heutiges Review haben wir uns diesmal ein Case vorgenommen, welches quasi ein Kunstwerk für sich ist. Wir haben uns das germanmade. Thierry Noir – Communicate 2 Case für das iPad Air 2 und iPad Pro angeschaut, wobei wir hier direkt zu Beginn erwähnen möchten, dass das Unternehmen das Modell nur für das iPad Air 2 anbietet – wieso? – das klären wir etwas später.

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Das germanmade. Design-Case wird aus Birken-Multiplex und hochwertigem Buchleinen gefertigt. Letzteres befindet sich um das gesamte Case herum und erstrahlt bei unserem Design-Modell in frischen knackigen Farben, die gelungene Gestaltung hat dabei der Künstler Thierry Noir aus Berlin übernommen. Das Material ist dabei recht glatt gestaltet, rutscht durch die feine Struktur aber keinesfalls, sodass man von einem guten Grip sprechen kann. Ergänzt werden die schönen Farben des Kunstwerks mit einem dezenten Glanz, welcher durch die Imprägnierung des Materials entsteht – eine wahre Augenweide. Damit die ausdrucksstarken Farben erhalten bleiben, wird mit einem hochwertigen UV-Druck gearbeitet, damit diese mit der Zeit nicht verblassen. Auf beiden Seiten ist übrigens ein etwas anderes Motiv zu sehen, welches ebenfalls in unterschiedlichen Farben erstrahlt. Seitlich finden wir noch einen Schriftzug vor, sowie ein schwarzes Gummiband, welches zum Verschliessen des Cases genutzt wird. Das germanmade. Thierry Noir – Communicate 2 Case kommt auf Maße von 85mm / H 215m / T 17mm und wiegt 295 Gramm.

Ich schaue mir die Freiheit an! Zwei Jahre nachdem Thierry Noir mit zwei Koffern in Berlin ankam, bemalte er gemeinsam mit Kiddy Citny, als erste Mauerkünstler, die Westseite der Berliner Mauer. Ihm ging es nicht darum „die Mauer zu verschönern, sondern der Mauer den Mythos zu nehmen.“ Ziel war es die Tristesse des „antifaschistischen Schutzwalls“ ad absurdum zu führen. Nach der Wiedervereinigung wurden seine Bilder weltweit als Symbol der „Neuen Freiheit“ interpretiert.

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Im Innenraum des germanmade. Design-Cases finden wir im Deckel-Bereich ebenfalls das robuste Buchleinen vor, welches bei unserem Modell in einem satten Grün gestaltet ist und mit dem Schriftzug “I Love looking at Freedom” geziert wird. Dies sieht nicht nur toll aus, sondern bekräftigt noch mehr den positiven Eindruck der handwerklichen Kunst, die hinter diesem Gesamtdesign steht. Für das iPad Air 2 sehen wir außerdem eine stabile Rahmenkonstruktion aus recht hellem Birken-Multiplex, mit einer schwarzen HPL-Beschichtung, welche auch wahlweise in Weiß gewählt werden kann. Für die Anschlüsse und Bedienelemente vom iPad Air 2 sowie für die Lautsprecher hat germanmade. selbstverständlich an alle Aussparungen gedacht, welche ebenfalls sehr filigran umgesetzt sind. Lediglich an einer sehr kleinen Stelle war ein kleiner Spalt zwischen Buchleinen und dem Holz zu sehen. Dieser ist allerdings so winzig klein, dass wir Ihn aber nichtmal mit der Kamera einfangen konnten. An den Ecken finden wir außerdem noch gleichfarbige Schaumpolster, damit das Tablet an den empfindlichen Stellen gut geschützt ist.

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Das iPad Air 2 sitzt dabei schön fest in der Rahmenkonstruktion vom germanmade. Design-Case, dennoch lässt sich das Gerät an der seitlichen Öffnung auch sehr einfach aus dem Case herausnehmen – dies gilt natürlich auch für das Einsetzen des Gerätes. Festes Drücken oder ziehen muss man bei anderen Herstellern suchen. Der Deckel beherbergt außerdem auch Magnete für die Schlaf-/Weck-Funktion vom iPad Air 2, öffnet Ihr diesen, weckt sich das Gerät demnach direkt auf – aber das kennt Ihr ja bereits. Ebenfalls sehr praktisch ist die Standfunktion, bei der das iPad in die zwei seitlichen Aussparungen eingelegt wird und sehr stabil aufgestellt ist. Möchte man beispielsweise einfach einen Film schauen, wird man mit diesem Feature mehr als glücklich sein, da der Winkel sehr optimal gewählt wurde.

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Im geschlossenen Zustand nutzt man am besten das fest integrierte Gummiband, damit der Deckel vom germanmade. Thierry Noir – Communicate 2 Case schön verschlossen bleibt. Diesen kann man übrigens auch ohne Probleme ganz nach hinten umklappen, wenn man mal auf dem Schreibtisch etwas weniger Platz zur Verfügung hat. Da das Gerät in dem Birken-Multiplex-Rahmen schön eben positioniert ist, kann man so auch wunderbar das gesamte Display im eingesetzten Zustand benutzen, ohne das etwas wackelt.

iPad Pro 9,7 Zoll & germanmade. Design-Case

Auch wenn wir das tolle Design Case mit einem iPad Air 2 und einem iPad Pro 9,7 Zoll getestet haben, bezieht sich unser Fazit sowie das gesamte Review auf das iPad Air 2. Man kann das Case zwar ohne Probleme auch mit einem iPad Pro 9,7 Zoll nutzen, muss dann aber mit kleinen Umständen leben. Hier wäre beispielsweise der Sleep-Wake-Mechanismus zu nennen, welche nicht mehr aktiv wird, da Apple die Magnetanordnung hierfür beim Pro-Modell verändert hat. Ein weiterer Punkt wären die Aussparungen für die zwei zusätzlichen Lautsprecher, auch wenn wir im Test eigentlich kaum einen Unterschied feststellen konnten. Wenn man sehr leise Musik hört, mag es sein, dass es im eingesetzten Zustand etwas leiser und minimal dumpfer wird (Vergleich ohne das Case). Bei einer normalen oder höheren Lautstärke war aber trotz der zwei fehlenden Aussparungen kein wirklicher Unterschied feststellbar. Ansonsten lässt sich das Case aber im vollen Umfang auch mit dem iPad Pro nutzen.

Galerie – germanmade. Thierry Noir – Communicate 2

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Fazit

Nachdem wir bereits einige tolle Leder-Sleeves von germanmade. unter die Lupe genommen haben, steht eins fest, das Unternehmen kann auch anders und hat uns mit dem heutigen Case sehr überrascht. Künstlerisch, farbenfroh und dennoch zeitlos modern, ein wahrer Hingucker, auf den wir im Alltag regelmäßig angesprochen wurden. Wie es bei Kunst nun mal so ist, wird einer die gewählten Motive lieben, die anderen das Gegenteil behaupten, wir aber sind schlichtweg sehr angetan von dieser Ausführung. Das Design-Case ist zudem auch sehr hochwertig in Handarbeit verarbeitet – Made in Germany – und auch die gewählten Materialien machen einen sehr robusten Eindruck. Ein verschließbarer Deckel sowie die Stand-Funktion runden das Gesamtkonzept vom germanmade. Thierry Noir – Communicate 2 Case optimal ab. Kunst hat bekanntlich aber auch seinen Preis, sodass wir hier preislich deutlich über den veranschlagten Summen des Unternehmens bei anderen Cases liegen. Wer einen ausgefallenen und besonderen Schutz für das iPad sein eigen nennen will und auch das künstlerische Design eine Rolle spielt, der wird auf dem Markt aber kaum um das hier vorstellte Modell herumkommen – von uns gibt es demnach eine klare Kaufempfehlung.

Das germanmade. Thierry Noir – Communicante 2 ist im eigenen Online-Shop in verschiedenen Designs für einen Preis von 189 Euro erhältlich. Bislang steht noch nicht fest, ob eine optimierte Version für das iPad Pro angeboten wird, sollte sich dies in der nächsten Zeit herauskristallisieren, könnt Ihr mit einer kurzen News auf apfelCheck.de rechnen. Auf Amazon findet Ihr außerdem noch viele weitere Sleeves aus Leder für das iPhone und iPad.

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User Review – Danalock Smartlock – Intelligentes Türschloss mit passender App + neuen Montageservice

Wer die Eingangstür schon immer mal mit einer Smartphone-App steuern wollte, sollte sich das heutige User Review mal durchlesen. Unser Community User Daniel hat sich das Danalock Smartlock Türschloss angeschafft und versorgt uns mit seinen ersten Eindrücken zur Installation, aber auch zu den Funktionen im Alltag.

Für das Danalock Bluetooth Smartlock habe ich mich entschieden, da ich den Gedanken ganz nett fand nicht immer nach dem Haustürschlüssel kramen zu müssen, gerade wenn man die Hände voll hat, eine nervige Angelegenheit. Gleich vorweg – die Auto-Unlock Funktion des Danalock, ist für mich das Highlight.

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Montage

Da ich handwerklich nicht der routinierte Profi bin und daher vor dem Kauf noch skeptisch war an meiner Haustür ein Schloss auszutauschen, gestaltete sich die Montage des Danalock erfreulich einfach. Im Lieferumfang sind 4- Zylinder enthalten, sodass sich schnell die passende Größe gefunden hat. Ebenfalls liegen im Paket noch verschiedene Schrauben zur Befestigung bei. In meinem Fall brauchte ich diese gar nicht, da die Schrauben des vorhandenen Schlosses, perfekt zur Montageplatte des Danalock passten. Dennoch gut, dass auch hier mitgedacht wurde und verschiedene Schrauben gleich beiliegen. Die Montage war bei mir in 15-20 Min. erledigt. Die Qualität vom Material sowie die Verarbeitung des Danalock sind sehr gut und fühlen sich robust an.

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Konfiguration

Nach dem Download der App (in meinem Fall iOS mit iPhone 6) und erfolgreicher Erstellung eines kostenfreien Danalock-Zugangskontos, war auch das Koppeln über die Bluetooth-Verbindung mit dem Danalock schnell erledigt. Bei der Konfiguration der Schlosseinstellung in der App gibt es einige Einstellungsmöglichkeiten, die ganz individuell dabei helfen das Danalock auf die eigene Tür anzupassen. Wichtig war bei mir die Richtung der Drehung zu optimieren – “Gegen den Uhrzeigersinn” und den Drehwinkel “400°”, sowie auch das Verhalten “Türfalle öffnen”. Dies ist von Tür zu Tür natürlich unterschiedlich, zeigt aber auch, dass hier das Schloss individuell gut angepasst werden kann.

Danalock
Preis: Kostenlos
Danalock
Preis: Kostenlos

Service

Der Service über den deutschen Vertrieb ist mehr als top! Wer also im Vorfeld Fragen hat bei der Einrichtung oder zu Konfiguration, findet hilfreiche Unterstützung. Freundlich, transparent, hilfsbereit und da man dort auch mit dem Hersteller in engem Austausch steht, werden Verbesserungsvorschläge und Hinweise sehr geschätzt und weitergegeben. Hilfreich sind auch die YouTube Videoanleitungen, in diesen zeigt man genauestens die Montage sowie Installation.

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Montage-Service – Neu

Der Einbau des Danalock V125 ist durch den Kunden selbst möglich. Eine ausführliche Anleitung in Papierform und des Montagevideo auf www.smartlock.de führen Schritt für Schritt durch den Montageprozess. Bei der Installation entstehen keine Schäden oder Veränderungen an der Tür, zur Anbindung werden nur bereits vorhandene Schraublöcher benutzt. Wer bei der Montage auf Nummer Sicher gehen möchte, greift auf den bundesweiten Danalock-Installationsservice zurück. Über eine kostenfreie Telefonnummer wird ein Termin mit einem Fachmann des Kooperationspartners Cervis vereinbart. Dieser montiert das Schloss an der Tür, installiert es in der Danalock-App und weist den Besitzer in die Funktionsweise und Bedienung des Danalock V125 ein. Dieser Rundum-Sorglos-Service ist bundesweit zu einem Festpreis von 79,95 Euro inklusive An- und Abfahrt buchbar. Ebenfalls neu ist, dass das Schloss mit einem längenverstellbaren Zylinder verfügbar ist. (Pressemitteilung: 20.06.2016)

Fazit

Das Danalock-Schloss tut, was es tun soll. Es lässt sich über die App öffnen/schließen und der physische Haustürschlüssel kann getrost in der Tasche, oder sogar zu Hause bleiben. Die App wirkt an einigen Stellen noch etwas rudimentär, funktioniert aber ohne Probleme und die wichtigsten Konfigurationsmöglichkeiten lassen sich einstellen. Im besten Fall macht man das auch nur einmalig. Und auch eine optische Überarbeitung der App wurde schon in Aussicht gestellt.

Die Auto-Unlock-Funktion lässt sich separat in der App aktivieren, wenn man sich im definierten GPS-Bereich befindet und das Schloss in der Nähe ist, wird dieses mit der Funktion automatisch geöffnet. Bei der Ersteinrichtung vom Auto-Unlock sollte man darauf achten, dass eine Bluetooth-Verbindung zum Schloss besteht und man einen guten GPS-Empfang zur Lokalisierung hat. Eventuell mit dem Smartphone einfach mal kurz ans geöffnete Fenster stellen. Verlässt man später mit aktivierter Auto-Unlock-Funktion den Bereich, wird dies mit einer Push-Benachrichtigung signalisiert, genauso wie beim Betreten des Bereichs. Die Auto-Unlock-Funktion ist wie eingangs bereits erwähnt für mich ein tolles Feature, funktioniert in meinem Fall aber leider nicht immer 100%, so wird teilweise das Betreten des Bereichs nicht registriert. Das mag von Standort zu Standort, je nachdem wo das Schloss im Einsatz ist, auch besser- oder schlechter funktionieren. Auch durch ein Softwareupdate kann hier bestimmt noch optimiert werden.

Für mein Empfinden dauert es auch 1-2 Sekunden zu lange bist die Bluetooth-Verbindung zum Schloss aufgebaut ist. Gerade im Vergleich zu modernen Bluetooth-Headsets oder anderen Geräten, die teils in 1-2 Sekunden bereits eine Verbindung haben, dauert es beim Danalock 4-5 Sekunden. Subjektiv 1-2 Sekunden zu lange, sodass man zunächst vor der Tür steht und wartet, bis das Schloss reagiert. Es lassen sich auch digitale Schlüssel an Familie und Freunde versenden, was in der App sehr einfach gelöst ist. Zudem lassen sich die Schlüssel mit und ohne Zeitbeschränkung einrichten.

All-in-all ist für mich die Anschaffung des Danalock mit 229,- EUR Anschaffungspreis richtig gewesen. Die Grundfunktionen werden zufriedenstellend erledigt, lediglich die erwähnten Kritikpunkte könnten noch optimiert werden. Eine Aussicht darauf, dass kontinuierlich an der App, den Funktionen, der Stabilität und Zuverlässigkeit gearbeitet wird, bestätigen meine Kaufentscheidung.

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Review: Belkin Ladestation Valet für das iPhone und Apple Watch

Neben Taschen, Cases oder zusätzlichen Akkus gehören Docks bzw. Ladestationen noch immer zu den beliebtesten Gadgets im Apple-Universum. Von allem haben wir Euch schon etliche in Reviews auf apfelCheck.de vorgestellt, welch in unterschiedlichen Designs kreiert sind und sich auch vom Material unterscheiden. Für Besitzer eines iPhone und einer Apple Watch wäre eine Kombination aus zwei Ladestationen eigentlich genau die richtige Alternative. Nachdem wir ein wenig recherchiert haben, ist für unser heutiges Review die Wahl auf die Belkin Ladestation Valet gefallen, welche wir uns genauestens für Euch angeschaut haben.

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Die Belkin Ladestation Valet wird aus hochwertigem Aluminium gefertigt, welches besonders sauber verarbeitet ist und leicht schimmert. Die Kanten des unteren Bereichs sind dabei schön abgerundet, wir finden außerdem ein kleines Branding, welches aber keinesfalls störend wirkt. An der linken Seite verbaut das Unternehmen einen schwarzen Kunststoff, in dem mittig der festverbaute Lightning-Stecker für das iPhone untergebracht ist. Der Halterungsarm wiederum erstrahlt in einem verchromten Design, wirkt außerdem sehr edel und auch hier finden wir eine tadellose Verarbeitung vor. Der linke Bereich dient dabei als Lehne für das angedockte iPhone, Belkin integriert auch hier noch etwas gummierten Kunststoff, damit die Rückseite vom iPhone nicht zerkratzen kann, sehr vorbildlich.

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Auf der rechten Seite des schön glänzenden Halterungsarms befindet sich dann der magnetische Connector zum Aufladen eurer Apple Watch. Dies funktioniert identisch wie mit dem beigelegten Kabel, welches Apple der smarten Uhr mit ins Paket legt. Zu erwähnen sei hier, dass sowohl der Lighting-Stecker wie auch der Apple Watch-Connector mit einem “Made for Apple Watch und iPhone-Zertifikat” glänzen, was zugleich bedeutet, dass Ihr Euch über die verbaute Technik, keine Sorgen machen müsst, da Belkin die hohen Vorgaben seitens Apple damit erfüllt hat. Auf der Rückseite der Belkin Ladestation Valet findet man noch den Anschluss für das Stromkabel, welches selbstverständlich zum Packungsinhalt dazugehört. Ihr müsst also nicht wie bei vielen anderen Docks ein eigenes Kabel für die Apple Watch und das iPhone in die Station integrieren, Belkin liefert hier quasi ein Rundum-sorglos-Gadget. Neben dem Anschluss befindet sich außerdem noch ein schwarzes Rädchen, mit dem der Lightning-Stecker in der Höhe verstellt wird, wenn Ihr das iPhone mit einem Case andocken wollt. Der Spielraum ist dabei recht gut gewählt, sodass wir kein Case finden konnten, mit dem der verstellbare Abstand nicht gepasst hätte. Die Belkin Ladestation Valet kommt auf Maße von 10,93 x 13,4 x 8,8 cm, das beigelegte Stromkabel hat eine Gesamtlänge von 1,5 m.

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Durch das minimalistische aber dennoch moderne Design der Belkin Ladestation Valet, kann man diese quasi überall in der Wohnung bzw. Office aufstellen, sie integriert sich gut in das Gesamtbild und steht dabei stets stabil. Hierfür verbaut Belkin eine schwarze gummierte Fläche auf dem Boden, sodass ein Verrutschen oder Ähnliches ausgeschlossen werden kann. Auch wenn das iPhone durch die gummierte Fläche schon auf der Rückseite bestens geschützt ist, integriert das Unternehmen noch ein weiteres Feature, um das iPhone so einfach wie möglich vom Dock zu lösen. Die Halterung für den Lightning-Stecker hat einen Kipp-Mechanismus spendiert bekommen, Ihr müsste das Gerät also einfach nur oben anfassen, leicht nach vorne kippen und schon lässt sich das Gerät ganz einfach vom Dock entfernen. Ein einhändiges Abdocken ist aber auch bei der Belkin Ladestation Valet nicht möglich. Dafür ist diese etwas zu leicht, sodass diese sich etwas abhebt. Abhilfe kann man hier mit leicht ablösbaren Klebestreifen nachhelfen, sofern man auf dieses Feature nicht verzichten möchte. Fairerweise muss hier auch gesagt werden, dass das einhändige Abdocken auch bei anderen Modellen nicht ohne erwähnte Hilfe möglich ist.

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Doch nicht nur das iPhone fühlt sich pudelwohl auf der Belkin Ladestation Valet und sieht dabei noch verdammt gut aus. Auch die Apple Watch ist dank magnetischer Halterung sehr einfach zu befestigen, der Winkel ist dabei gut gewählt, sodass man auch beim Laden stets einen guten Blick auf das Display der Apple Watch hat. Die Halterung ist dabei recht hoch platziert, sodass empfindliche Armbänder nicht verkratzen können. Man kann dabei sowohl geschlossene wie auch offene Armbänder wunderbar für den Ladevorgang benutzen. Belkin packt außerdem noch eine weiße Armbandhalterung in einer Hochglanzoptik mit ins Paket, auch wenn diese unsere Meinung nach eigentlich nicht nötig ist. Wenn man aber ganz sicher gehen will, kann man diese einfach um den Connector einlegen und dann die Uhr zum Laden andocken. Mit geschlossenen Gliederarmbändern, je nach Größe, kann es hier aber eng werden. Wir haben Euch zum erwähnten Modul ein paar Bilder in die Galerie gepackt.

Galerie – Belkin Ladestation Valet

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Fazit

Die Belkin Ladestation Valet erstrahlt in schimmerndem Aluminium sowie glänzenden Chrome und sieht sicherlich auf jedem Schreibtisch sehr gut aus. Die Verarbeitung ist auf einem besonders hohen Niveau, aber auch die vielen Features machen die Station zu einem Must Have Gadget für iPhone und Apple Watch-Besitzer. Man merkt bei diesem Gadget, dass Belkin sich bis ins kleinste Detail über sämtliche Funktionen Gedanken gemacht und diese bis zu Perfektion umgesetzt hat. Das einhändige Abdocken ist zwar auch hier nicht möglich, aber ansonsten gehört dieses Gadget sicherlich zu einem der gelungensten Docks, welches wir bislang in unserer Redaktion zur Review da hatten. Zwar ist der Preis mit über 100 Euro ganz sicherlich nicht preiswert, wer auf Design, gute Verarbeitung, tolle Features und ein gelungenes Design nicht verzichten will, wird als iPhone und Apple Watch-Besitzer um die Belkin Ladestation Valet aber kaum herumkommen.

Die Belkin Ladestation Valet kann für einen Preis von 129.95 Euro über den Belkin Online-Store sowie dem Apple Online Store erworben werden. Im Apple Online Store bekommt Ihr außerdem auch exklusiv eine Rosegold-Version zum gleichen Preis. Über andere Online-Shops ist die edle Ladestation nicht verfügbar. Wer übrigens lieber zwei separate Docks bevorzugt, kann auch eine Apple Watch-Version (ohne iPhone) über Amazon erwerben.

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Review: WLAN-Steckdose Edimax Smart Plug SP-2101W mit Smartphone-App und Strommessung

Wer kennt das nicht, ein Elektrogerät wird im Wohnraum platziert und die Steckdose ist schwer erreichbar – wir haben bei uns mindestens drei solcher Fälle. Für dieses Problem gibt es schon länger WLAN-Steckdosen von unterschiedlichen Anbietern, die über das Smartphone gesteuert werden können. Wir haben uns hierfür den Edimax Smart Plug SP-2101W angeschaut, welcher auch die Möglichkeit bietet, den verbrauchten Strom anzuzeigen. Anders als bei anderen Anbietern, gibt es kein vollwertiges System mit weiteren Modulen für andere Einsatzzwecke, sodass dieser besonders für User, die tatsächlich nur eine WLAN-Steckdose benötigen, interessant sein könnte.

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Technische Details

  • Betriebsspannung: 100–240 V AC
  • Netzfrequenz: 50–60 Hz
  • Belastbarkeit:EU: 16A/230 V AC
  • WLAN IEEE 802.11b/g/n
  • Abdeckung: Bis zu 10M
  • Frequenzband: 2.4000 –2.4835 GHz
  • WLAN-Sicherheit: WEP,WPA/WPA2,WPS
  • Protokoll: Client UDP, TCP/IP, HTTP
  • Informationen zum Stromverbrauch: Strom, KW, KWH
    • Genauigkeit: ±3% (PF 1.0)
    • Datenaktualisierung: Alle 5 Sekunden

Der Edimax Smart Plug SP-2101W wird aus glänzendem Kunststoff gefertigt und ist sauber verarbeitet. Auf der vorderen Seite ist ein schwarzer Reset-Button integriert, aber auch zwei LEDs finden hier ihren Platz. Eine davon zeigt eine aktive Netzwerkverbindung an, die Zweite ist für die Bereitschaftsanzeige gedacht. Hier drüber befindet sich außerdem noch eine manuelle Taste, wenn das Smartphone mal nicht in der Nähe liegt. So gibt es an dem Gerät nichts zu bemängeln, lediglich etwas kleiner hätte dieser ausfallen können. So kommt der Edimax Smart Plug SP-2101W auf Maße von 105x64x60 mm und wiegt 170 Gramm.

Edimax Smart Plug SP-2101W – iOS App

Damit der Edimax Smart Plug SP-2101W per WLAN (IEEE 802.11b/g/n) genutzt werden kann, muss erst die kostenlose iOS oder Android App heruntergeladen werden (Unser Test bezieht sich auf die iOS-App). Die Einrichtung ist dabei wirklich einfach. Dazu wechselt man in die WLAN-Einstellungen des iPhones und verbindet sich mit dem Netz des Smart Plugs. Jetzt wird der Plug in der App automatisch gefunden und kann ins eigene WLAN-Netzwerk eingebunden werden. Alles wird gut erklärt und die komplette Installation hat nur wenige Minuten gedauert. Ist diese erledigt, kann der Smart Plug in jede gewünschte Steckdose daheim oder im Büro angesteckt werden.

EdiPlug
Preis: Kostenlos

EdiPlug
Preis: Kostenlos

Wenn man die App nach der Einrichtung startet, wird man stets mit einem Startbildschirm begrüßt, dieser präsentiert direkt alle verbundenen Smart Plugs. Hier kann man den Plug direkt vom Startscreen mit einem Button einfach ein- und ausschalten. Im WLAN funktionierte dies ohne Zeitverzögerung, im mobilen Netz waren es aber auch lediglich 5 Sekunden, eine gute Leistung. Betätigt man das komplette Feld in der Übersicht, erscheint eine kleine Grafik im unteren Bereich. Diese informiert über den Stromverbrauch des gerade angeschlossenen Gerätes. Hier kann man sich die einzelnen Werte auch noch mal detaillierter anschauen. Dazu wurden die Buttons “Now“ und “Usage“ unterhalb der Grafik platziert. Diese präsentieren die Werte noch mal etwas übersichtlicher und auch eine Grafik ist vorhanden.

Das Design der App ist sehr schlicht und könnte optisch definitiv ein Redesign spendiert bekommen. Zwar ist die Stromverbrauchsgrafik recht gelungen, der Rest sieht aber sehr langweilig aus. In wenigen Fällen mussten wir die Applikation leider auch neu starten, da diese den Dienst verweigert hat, dies sollte aber mit einem Update lösbar sein. Beim Ein-und Ausschalten ist das User Interface sehr einfach gestaltet worden. Möchte man aber Zeitpläne oder Budgets einstellen, muss man sich durch unübersichtliche Menüs durchkämpfen. Auch hier sollte man unbedingt Hand anlegen. In der aktuellen Version lassen sich auch keine Bezeichnungen verändern, normalerweise kann jeder Smart Plug mit gewünschter Bezeichnung benannt werden. Edimax bietet außerdem noch Mail-Benachrichtigungen an, diese treten in Kraft, wenn zum Beispiel ein Stromverbrauchs-Budget erreicht ist.

Galerie – Edimax Smart Plug SP-2101W

Fazit

Der Edimax Smart Plug SP-2101W wird aus Kunststoff gefertigt und ist sauber verarbeitet worden. An dem Gerät haben wir nichts auszusetzen, lediglich die Größe des Smart Plugs erscheint uns etwas zu groß. Das Ganze sieht aber bei der iOS-App nicht mehr so positiv aus. Das Design wirkt langweilig und vor allem auch das User Interface sollte bei den Zeitplanungen definitiv überdacht werden. Hier gibt es bestimmt mehrere Wege, die uns einfallen würden, wie man dies einfacher lösen könnte. So wirkt die Applikation auf jeden Fall nicht zeitgemäß, wenn man diese mit Konkurrenzprodukten vergleicht. Dennoch war die App mit wenigen Ausnahmen recht stabil und das Ein-und Ausschalten hat stets einwandfrei funktioniert. Auch der angegebene Stromverbrauch ist und im Test positiv aufgefallen, dieses Feature ist übrigens nur im aktuellen Modell verfügbar. Wer noch mehr sparen möchte, kann sogenannte Budgets anlegen, hat das verbundene Gerät den Verbrauch erreicht, wird es automatisch abgeschaltet. Die Hardware und die Kernfunktionen haben uns im Test überzeugt, dennoch können wir keine eindeutige Kaufempfehlung aussprechen. Verantwortlich für diesen Umstand ist die iOS App, sollte diese komplett überarbeitet werden, wäre unser Fazit deutlich positiver ausgefallen.

Der Edimax Smart Plug SP-2101W kann für einen Preis von 45 Euro über Amazon bestellt werden, alternativ einfach einen Blick in unseren Preisvergleich werfen.

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Review: Sennheiser ClipMic digital – ansteckbares Mikrofon mit Lightning-Stecker

Wie man mit dem iPhone oder iPad deutlich bessere Aufnahmen, als mit dem integrierten Mikrofon, gestalten kann, haben wir schon in einigen Reviews zu  USB-Mikrofonen gezeigt. Hierfür war aber ein Verbindungsadapter nötig, auch handelte es sich hier um Stand-Mikrofone, welche die Beweglichkeit während der Aufnahme recht einschränken. Möchte man das Mikrofon stets in seiner Reichweite haben, muss zu einem ansteckbaren Mikrofon gegriffen werden, welches am besten ohne einen solchen Adapter auskommt. Wenn sich man sich hinsichtlich dieser Ansprüche auf dem Markt umschaut, ist die Auswahl aber nicht wirklich groß, dennoch sind wir fündig geworden. Wir haben uns das Sennheiser ClipMic digital Mikrofon für das iPhone bzw. iPad angeschaut, welches über einen Lightning-Stecker verbunden wird, zertifiziert ist und Studio-Qualität verspricht.

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Das Sennheiser ClipMic digital wird aus Kunststoff gefertigt und macht einen hochwertigen Eindruck. Das ganze Mikrofon ist dabei recht schlicht gehalten und verfügt über eine sehr langes Kabel, an dem auch die ganze Technik untergebracht ist. Der Lightning-Stecker (Apple MFi-Zertifizierung) macht hier keinen Unterschied, dieser wirkt qualitativ und die Kunststoffummantelung mit einer Hochglanz-Optik wertet das recht schlichte Gesamtdesign auf. Auf der anderen Seite befindet sich dann das Mikrofon, welches wirklich winzig ist und den guten Eindruck des Gadgets abrundet. Sennheiser packt außerdem noch ein Samtsäckchen mit ins Paket, welches gut für unterwegs oder zum verstauen genutzt wird. Wir finden außerdem eine schwarze Klammer, die für die Befestigung sowie einen Windschutz, welcher auswechselbar ist und somit einfach gereinigt werden kann. Die Gesamtlänge des Kabels beträgt 1,60 m, mit 24 Gramm ist das Gerät zu dem auch ein Leichtgewicht.

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Technische Details:

  • Audio-Übertragungsbereich: 30 – 20.000 Hz
  • Max. Schalldruckpegel: @ min.gain: 126 dB, @ max. gain: 91 dB
  • Wandelprinzip: dauerpolarisiertes Kondensatormikrofon
  • Richtcharakteristik: Kugel
  • Durchmesser: 6,5 mm (Kapsel)
  • Verstärkung: 0 35 dB
  • Sampleraten: 44,1 / 48 / 88,2 / 96 kHz
  • Bitrate: 16 Bit, 24 Bit

Möchte man das Sennheiser ClipMic digital mit dem iPhone oder iPad nutzen, bedarf es nicht viel Mühe. Einfach die kleine Ansteckklammer am Kabel befestigen und den Lightning-Stecker mit dem iPhone oder iPad verbinden. Die Energie bekommt das Mikrofon über den Lightning-Anschluss, sodass ein Laden oder Ähnliches komplett vergessen werden kann. Die Ansteckklammer überrascht im Test mit einer guten Spannung, welche auch auf etwas dickeren Materialen gut in Position bleibt, zugleich aber auch an einem dünnen Hemd perfekt hält. Da das Kabel wie bereits erwähnt sehr lang ist, kann das iPhone sogar in der Tasche verstaut bleiben, während man gerade seine Texte diktiert oder einen Podcast aufnimmt. Auch während eines Spaziergangs und selbst beim Joggen konnten wir das Clip-on Lavalire-Mikrofon nicht zum Herunterfallen motivieren, sodass es auch hier nichts zu bemängeln gibt.

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Für die Aufnahmen empfiehlt Sennheiser die Anwendung “MetaRecorder“von Apogee, welche im App Store kostenlos heruntergeladen werden kann, und mit iPhone, iPod sowie iPad kompatibel ist. Das Sennheiser ClipMic digital ist nämlich in Kooperation mit Apogee entwickelt worden, von Sennheiser kommt die Mikrofontechnik, während Apogee das Audio Interface sowie die Signalverarbeitung übernimmt und bereits in diesem Bereich weltweit bekannt ist. Die Audiodateien werden in dieser in höchster Qualität samt Metadaten gesichert und können hier später auch verarbeitet werden. Es gibt außerdem eine Share-Option zu Dropbox, iTunes oder man wählt den Mailversand bzw. kann auch Airdrop nutzen.

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Apogee MetaRecorderApogee ElectronicsPhoto & VideoFreeDownload

Die erwähnte iOS-App macht einen aufgeräumten Eindruck und man findet sich recht schnell zurecht. Hier kann man dann vor der Aufnahme bereits eine “Scene“ festlegen, welche sich aus Sample Rate, Bit Depth (16/24 bit) sowie dem Format zusammensetzt – dies gilt auch für den Input-Channel. Bei der kostenlosen Version gibt es dabei eine Begrenzung hinsichtlich der Aufnahmelänge, welche aber per In-App-Kauf aufgehoben wird. Nutzt man allerdings das Sennheiser ClipMic digital oder andere Geräte aus dem Hause Apogee, dann wird die Vollversion, auch ohne die Geldbörse zu zücken, freigeschaltet.

Testaufnahme – Sennheiser ClipMic digital

Wie man an der unbearbeiteten Testaufnahme hören kann, ist die Aufnahme mit dem Sennheiser ClipMic digital schön klar sowie vom Klang stabil. Mit ein bisschen Feintuning, wie zum Beispiel hinsichtlich der Lautstärke, in der App selbst oder weiteren Bearbeitungsmöglichkeiten in einem anderen Programm auf dem Mac, ist hier sogar noch deutlich mehr möglich. Wir haben für die Aufnahmen dabei eine Sample Rate von 48 KHz genutzt, man könnte man aber auch bis 96 KHz gehen. Das Mikrofon ist dabei nicht nur auf Aufnahmen begrenzt. Selbstverständlich lässt sich dieses auch für Anrufe, Skype oder andere Anwendungsgebiete bestens nutzen. Sollte man seine Aufnahme im Freien planen, sollte dies ebenfalls kein Problem darstellen, in unserem Test wurden nicht allzu laute Hintergrundgeräusche gut ausgeblendet.

Galerie – Sennheiser ClipMic digital

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Fazit

Das Sennheiser ClipMic digital besticht mit einem dezenten Design, sauberer Verarbeitung sowie einem Lightning-Stecker, welcher die Verbindung mit dem iPhone auf einfachstem Wege ermöglicht. Die Aufnahmen sind schön klar und auch Umgebungsgeräusche werden recht gut unterdrückt, den Rest erledigt man mit der empfohlenen App oder einem anderen Programm auf dem Mac oder iPhone. Abgerundet wird das Ganze durch die sehr praktische Klammer sowie den kleinen Transportbeutel. Von unserer Seite gibt es nichts zu beanstanden, sodass wir eine klare Kaufempfehlung aussprechen können, sofern Euch der Preis für die geplanten Einsatzzwecke, als nicht zu hoch erscheint.

Das Sennheiser ClipMic digital ist für einen Preis von 189 Euro über Amazon erhältlich.

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Review: Kenu Stance – Kleines iPhone-Stativ mit Dock-Funktion – auch für Android/Windows-Geräte

Wenn man mit dem iPhone ordentlich fotografieren will, kann ein Stativ bei bestimmten Aufnahmen durchaus hilfreich sein, besonders wenn es sich um längere Videoaufnahmen handelt. Wir haben uns das Stativ Kenu Stance angeschaut, welches in zwei unterschiedlichen Farben erhältlich ist und noch weitere Features mit sich bringt. Das Gadget aus dem Hause Kenu, von dem wir Euch bereits die Auto-Halterung Kenu Airframe+ vorgestellt haben, kann dabei auch wunderbar als portabler Stand genutzt werden. Das Unternehmen bietet außerdem noch eine Variante für Smartphones, welche auf Android oder Windows basieren, an (siehe Bildergalerie), unser Review bezieht sich aber auf die iPhone-Version.

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Das Kenu Stance wird aus Aluminium und Kunststoff gefertigt und ist schön sauber verarbeitet. Das Material fühlt sich wertig an und auch das minimalistische Design weiß zu überzeugen. Die drei Beine des kleinen Stativs erstrahlen dabei in einem Grausilber-Ton, während das Gelenk inklusive Lightning-Pin sowie die gummierten Füssen in einem strahlenden Farbton gestaltet sind. Bislang hatte Kenu hier nur die orange Variante für das iPhone sowie das grüne für Micro-USB-Geräte, seit Kurzem bietet das Unternehmen nun aber auch eine schwarze Version für das iPhone an. Letztere hat dabei noch einen kleinen Ring, welcher das Gadget zur Benutzung als Schlüsselanhänger ermöglicht. Das Kenu Stance kommt auf Maße von 7,9 cm im zusammengelegten Modus und wiegt lediglich 34 Gramm.

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Um das kleine Stativ Kenu Stance zu benutzen, muss man lediglich den am Kugelgelenk verbauten Lightning-Pin anstecken und schon kann das Gerät in den verschiedensten Positionen aufgestellt werden. Das iPhone kann dabei komplett auf dem Stativ stehen, geneigt und gedreht werden, gleichzeitig ist auch eine Positionierung im Landscape-Modus möglich. Somit ist das kleine Stativ auch gleichzeitig ein Stand, welcher überall schnellstens aufgestellt ist. Durch das geringe Gewicht kann das Stance quasi überall mit hingenommen werden, durch die variablen Füße lässt sich das Stativ übrigens auf jeder Unterlage aufstellen.

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Im alltäglichen Test hat das Kenu Stance einen sehr guten Eindruck hinterlassen, die Stand-Möglichkeiten sind sehr variabel, ohne dass eine gewählte Position sich von alleine verändert. Ebenfalls ein weiteres Feature ist der integrierte Flaschenöffner, besonders wenn man unterwegs ist, eine doch recht nützliche Ergänzung. Möchte man das iPhone mit dem Kenu Stance aufladen, bietet das Unternehmen im Lieferumfang außerdem einen kleinen Adapter an. Das dem iPhone beigelegte Ladekabel wird dann in diesem platziert, sodass auch dies eigentlich kein Problem ist. Hier haben wir aber dennoch unseren negativen Kritikpunkt, welcher speziell den erwähnten Adapter betrifft. Die Öffnung ist bei unserem Testmodell viel zu klein gestaltet worden, sodass das Einführen des Lightning-Steckers zu einer wahren Qual wurde – Gleiches gilt, wenn man dieses wieder entfernen will. Zwar trifft diese Kritik nur den Dock-Modus mit integrierten Lightning-Kabel, aber besonders wenn man lange Videoaufnahmen machen will, ist es schon gut, wenn das Gerät parallel mit Strom versorgt wird. Zu erwähnen sei hier aber dennoch, dass wenn der Stecker einmal eingesetzt ist, die Funktion dennoch optimal genutzt werden kann.

Galerie – Kenu Stance

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Fazit

Das Stativ Kenu Stance wird aus Kunststoff und Aluminium gefertigt, ist sauber verarbeitet und macht optisch einen guten Eindruck. Durch die geringe Größe ist es der ideale Begleiter, sodass das iPhone immer stets optimal aufgestellt werden kann. Unabhängig, ob für ein Facetime-Telefonat, das Betrachten von Videos oder bei Videoaufnahmen, das Stativ und gleichzeitig Stand ist hierfür bestens geeignet. Enttäuscht hingegen waren wir von dem Lighting-Adapter, welche das parallele Laden des Gerätes ermöglicht. Wir können zwar nicht sagen, ob die Öffnung bei jedem Modell zu klein ausfällt, in unserem Fall fällt dieser aber definitiv durch. Das Einführen erzeugt einen Abrieb am Kunststoff des Lightning-Steckers (Original-Kabel von Apple), sodass wir nur eine Kaufempfehlung aussprechen können, sofern Euch die Ladefunktion nicht wichtig ist. Ansonsten gibt es aber nichts auszusetzen, ebenfalls sehr praktisch empfanden wir außerdem den Flaschenöffner.

Das kleine Stativ Kenu Stance kann für einen Preis von 22 Euro über Amazon erworben werden, alternativ könnt Ihr in unsere Preisvergleichs-Box schauen. Das Modell für Android und Samsung Geräte liegt beim Preis fast gleich, hier gibt es die Ladefunktion über den Adapter aber nicht. Die schwarze Variante mit zusätzlichem Schlüsselring gibt es für wenige Euros mehr, hier aber vorerst nur über Amazon. In den Kommentaren wurde uns außerdem mittgeteilt, dass Gravis eventuell den Lightning-Adapter nicht mit sendet, hier sollte man vorher also fragen, wenn man diesen benötigt.

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